Skulpturenpark Wuppertal

Ein Besuch im Skulpturenpark in Wuppertal

Ich kann mich erinnern, dass ich bei meiner ersten Irland Reise einer Irin ganz begeistert erzählt habe, dass ich das Grab von St. Patrick besucht habe, wie toll doch der Giants Causeway ist und dass ich sie beneiden würde in so einer tollen Gegend zu wohnen. Sie sagte mir, sie sei noch nie dort gewesen, obwohl sie seit 30 Jahren in der Gegend lebt. Dafür hatte sie aber schon fast alle Kontinente der Welt bereist.

Der Skulpturenpark – So nah und doch so fern

Damals hatte mich das sehr verwundert. Heute merke ich, dass ich da nicht viel anders bin. Klar habe ich mal den Kölner Dom besichtigt, war im Neandertal Museum etc. Doch, wenn ich mir meinen aktuellen Wohnort Wuppertal anschaue, merke ich, dass ich hier noch nicht viel gesehen habe. Wuppertal ist berühmt für seine Schwebebahn (mit dem Kaiserwagen bin ich aber noch nie gefahren), aber auch für das Geburtshaus Friedrich Engels, den Skulpturenpark oder das Pina Bausch Theater.

Alles Orte oder Erlebnisse, die mir noch fehlen. Daher stehen auf meiner Bucket List neben fernen Orten wie Australien auch Plätze, Erlebnisse und kulturelle Ereignisse in der Stadt, in der ich immerhin seit 7 Jahren wohne.

Skulpturenpark Wuppertal

Was ist der Skulpturenpark Waldfrieden?

Der Skulpturenpark Waldfrieden ist ein Park des englischen Bildhauers Tony Cragg, beheimatet aber auch die Werke anderer Künstler. Neben der Parkanlage gibt es noch einige Ausstellungsräume, ein Café und die Villa Waldfrieden, die im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden kann. Ich war leider im tiefsten Winter dort, aber ein Blick auf die Webseite des Skulpturenparks informiert darüber, dass hier auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Filme stattfinden.

Impressionen Skulpturenpark Waldfrieden

Skulpturenpark Wuppertal
Skulptur im Skulpturenpark Waldfrieden

Bucket List Fazit:

Der Skulpturenpark hat mich ehrlich gesagt in meiner Meinung bestärkt, dass Kunst in der Regel nicht so mein Fall ist. In der Regel! Ausnahme ist Frida Kahlo, die ich ganz toll finde und von der ich auch ein Bild in meiner Wohnung habe. Für mich war es eher ein netter Waldspaziergang mit ein paar Skulpturen, die auch nicht ganz so meinem Geschmack entsprechen. Sicher ist der Besuch was anderes, wenn man ein generelles Kunstinteresse besitzt oder die Bereitschaft hat, sich mit den Werken Tony Craggs auseinanderzusetzen bzw. eine Führung mitzumachen

Nichtsdestotrotz war auch dies eine Erfahrung wert und ich habe das Gefühl noch ein bisschen mehr in Wuppertal angekommen zu sein. Ein Stück des Tanztheater Pina Bausch und eine Fahrt mit dem Kaiserwagen folgen auf jeden Fall noch.

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