Erfahrungsbericht: Ausmisten mit der Konmari-Methode

Ausmisten mit der Konmari-Methode: Erfahrungen & Tipps

Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.

Wie ihr bereits in dem Beitrag Minimalistisch Leben: Darum ist weniger mehr nachlesen könnt, habe ich mich dazu entschieden drastisch auszumisten und mich von zu viel Plunder zu befreien.

Ich möchte damit nicht nur Ballast loswerden und mich in meiner eigenen Wohnung freier fühlen. Vielmehr möchte ich mehr Zeit und vor allem Geld für die Dinge haben, die mich wirklich glücklich machen. Und das sind viel mehr Erlebnisse als Kleidung, Deko und Elektronik.

Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf die Konmari-Methode der Japanerin Marie Kondo gestoßen. Was so viele Menschen begeistert, kann ja nicht so schlecht sein. Also habe ich mir fix das Buch bestellt und voller Elan am Neujahrstag mit dem Ausmisten begonnen. Mit einem Erfolg!

Erfahre in diesem Beitrag, was sich hinter der Konmari-Methode verbirgt, welche Erfahrungen ich gemacht habe und welche Punkte ich an Marie Kondos Methode fragwürdig finde.

Wer ist Marie Kondo?

Ihren Büchern zufolge war Marie Kondo schon als Kind von Ordnung und Aufräumen begeistert. Ihr Ausmiste-Imperium hat sie mit gerade einmal 19 Jahren in Tokio gestartet. Heute, rund 20 Jahre später, zählt das Time Magazin sie zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Ihr Buch Magic Cleaning* stand auf Platz 1 der New York Times Bestseller-Liste.

Mittlerweile bildet Marie Kondo auf der ganzen Welt Konmari Consultants aus, die mit der Konmari-Methode überforderten Menschen beim Ausmisten helfen.

Seit Januar 2019 hat die heute 38-jährige Mutter von zwei Töchtern eine eigene Netflix-Serie.

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Offiziele Webseite: https://konmari.com/
Shop von Marie Kondo: https://shop.konmari.com/

Was ist die Konmari Methode?

Nur durch radikales Aufräumen in einem Rutsch, wird ein drastischer Bewusstseinswandel ausgelöst.“ (Marie Kondo)

Der Titel von Marie Kondos Buch – Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert*- verspricht zunächst viel: Ein ordentliches Zuhause soll Basis für innere Ordnung und den Weg in ein glücklicheres Leben sein. Dafür, dass an diesem Gedanken, was dran ist, sprechen über 7 Millionen verkaufte Bücher weltweit.

Marie Kondo erklärt ihre Methode im Video:

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Die Grundprinzipien der Konmari-Methode sind:

  1. Alles wird auf einmal in kurzer Zeit ausgemistet: Bei mir waren es rund 6 Wochen. Im Buch ist die Rede von max. 6 Monaten.
  2. Ausmisten nach Kategorien: Beim Ausmisten mit Marie Kondo, soll man nicht nach Zimmern ausmisten, sondern nach einer vorgegebenen Reihenfolge von Kategorien. Hintergrund ist, dass man mit der leichtesten Kategorie (Kleidung) beginnt und wenn man bereits etwas geübt ist, sich an die schwerste Kategorie (Erinnerungen) heranwagen kann.
  3. Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in die Hand nehme?: Kern von Marie Kondos Methode ist es, wirklich jedes Teil in die Hand zu nehmen und zu hinterfragen, ob es einen glücklich macht. Nicht, ob es noch funktionstüchtig ist, mal teuer war oder wir es noch mal gebrauchen könnten. Allein mit dieser Frage hebt sich Marie Kondos Konzept, von all den anderen Aufräum-Tipps ab, die ich bisher gelesen habe.
  4. Jeder Gegenstand bekommt einen festen Platz zugewiesen: Hat man alles aufgeräumt, geht es in einem letzten Schritt daran für jeden Gegenstand einen Aufbewahrungsort festzulegen. Weiterhin rät Marie Kondo bspw. Kleidung nicht zu stapeln, da wir andernfalls eine Hierarchisierung im Kleiderschrank haben und ein Gefühl für die Existenz der unteren Sachen verlieren.

Wer erfolgreich mit der Konmari-Methode ausmistet, soll nicht nur an unbequeme Wahrheiten herangeführt werden (warum habe ich das alles gekauft?!?), sondern auch Vertrauen ins das eigene Urteilsvermögen und sich selbst gewinnen.

Konmari Prinzipien

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Ausmisten nach Kategorien mit der Konmari-Methode

Und los geht’s. Bei meiner ersten Ausmisterunde habe ich mich streng an die von Marie Kondo empfohlene Reihenfolge gehalten.

Konmari Methode Mindmap
Konmari Methode

1) Kleidung

Gefühlt habe ich Kleidung eigentlich schon immer ausgemistet. Bestimmt 1-2 jährlich sowie vor Umzügen habe ich alles aus dem Schrank gepackt und ausgemistet. In meiner Erinnerung bin ich dann ziemlich oft mit mehreren Tüten bepackt zum Kleidercontainer gelaufen. Trotzdem war nie Platz im Kleiderschrank (und der zusätzlichen Kommode). Natürlich habe ich aber auch immer fleißig nachgekauft. Im Nachhinein habe ich aber immer nur Sachen ausgemistet, die beschädigt, absolute Fehlkäufe oder schon uralt waren.

Kleiderberg

Was ich diesmal anders gemacht habe ist, dass ich mich – wie von Marie Kondo empfohlen – gefragt habe, ob mich das jeweilige Kleidungsstück glücklich macht. Klingt auf den ersten Blick etwas merkwürdig, aber es hat tatsächlich geholfen, da ich jedes Mal ein intuitives Ja- oder Nein-Gefühl hatte.

Da waren die Schuhe, die auch nach ewig langem Einlaufen immer nur gedrückt haben. Der Rock, der super aussieht, bei dem ich aber immer am Rumzupfen war oder das Kleid, dass ich bei einem Ereignis getragen hatte, an das ich mich nicht gerne zurückerinnern will.

Am Ende habe ich mich von ca. einem Drittel meiner Kleidung und rund zwei Drittel meiner Schuhe getrennt.

2) Bücher & DVD:

„Nennen Sie mir 10 Lieblingsbücher, die Sie mehrfach gelesen haben?“ (Marie Kondo)

Darf man Bücher wegwerfen? Irgendwie haben viele Menschen einen emotionalen Bezug zu Büchern. Die Art der Bücher, die in unseren Regalen stehen, sagt etwas darüber aus, was für ein Mensch wir sind. Bei vielen Menschen habe ich allerdings den Eindruck, dass ihr Bücherregal auch dazu dient, Besucher zu beeindrucken und eine große Menge an Büchern den Eindruck vermitteln soll, dass der Gastgeber besonders belesen ist.

So habe ich lange Zeit alle meine Uni-Bücher und Bücher, die ich für ein paar Euro auf dem Bücher-Flohmarkt gekauft habe, behalten und mir gesagt, dass ich bestimmt noch mal reinschauen werde. Aber wenn ich ehrlich bin, war dies nie der Fall. Das Bücherregal ist nur Deko. Wenn ich bei meinen Thrillern einmal weiß, wer der Mörder ist, lese ich das Buch einfach nicht noch mal. Wenn ich Wissen aus dem Studium noch mal benötige, google ich es oder kann mir das Buch ausleihen.

Marie Kondo sagt hierzu, dass der Zweck eines Buches der ist uns Informationen zu vermitteln oder uns mit einer unterhaltsamen Geschichte zu unterhalten. Haben wir ein Buch gelesen, haben wir damit eine Prüfung bestanden, hatten ein schönes Leseerlebnis oder haben wichtige Erkenntnisse gewonnen. Besonders geholfen hat mir auch der Gedanken, dass wir rund 15 € für einen Kinobesuch ausgeben und danach auch nichts Greifbares mehr in der Hand haben.

Vor diesem Hintergrund habe ich rund 50 % meiner Bücher und fast alle DVD (gibt es eh alle bei Netflix) ausgemistet.

3) Schriftstücke

Zum Glück hatte ich bei meinen Unterlagen schon ein ganz gutes System. Alle wichtigen Dokumente und Unterlagen waren ordentlich beschriftet in mehreren Ordnern (insgesamt 8 Stück). Diese Ordner bin ich alle durchgegangen und habe alles was nicht aufgehoben werden muss weggeschmissen. Z. B. Erinnerungen diverser Stellen, dass ich meine Studienbescheinigung einreichen sollen, aber auch Gebrauchsanweisungen, Kontoauszüge (habe ich alle digital) und diverse Quittungen, die nicht mehr relevant sind.

Ich konnte meine Ordner von 8 auf 4 kleine Ordner reduzieren und habe ein großes Fach im Schreibtisch, indem die Kontoauszüge gelagert waren, frei. Uni-Unterlagen usw. kamen komplett weg (noch mal ca. 10 Ordner).

Konmari Methode Papierkram

4) Kleinkram

Der Kleinkram bildet mit Abstand die größte Kategorie. Hierunter fallen alle Küchenutensilien, Vorräte, Büromaterial, Medizin, Dekoartikel usw. Ich war so frei der Kategorie auch noch die Ordner auf meinem PC, Newsletter und alles nicht Greifbare zuzuordnen.

Meinen „Medizinschrank“ konnte ich quasi komplett entsorgen, da alles bereits deutlich abgelaufen war. Auch sonst konnte ich in dieser Kategorie einiges loswerden.

Portemonnaie Konmari

5) Erinnerungen

Der wohl schwierigste Part, weshalb Erinnerungen auch ganz am Schluss der Ausmiste-Aktion kommen. Grund hierfür ist, dass wir nach all den anderen Kategorien schon etwas geübt im Ausmisten sein sollen. Trotzdem habe ich mich mit dieser Kategorie am schwersten getan. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, Postkarten zu entsorgen. Andererseits wusste ich gar nicht mehr, dass ich diese Karten mal zugeschickt bekommen hatte.

Marie Kondo sagt hierzu, dass der jeweilige Gegenstand bereits seinen Zweck erfüllt hat. Nämlich uns eine Freude zu bereiten. Wir sollten uns daher innerlich noch mal kurz beim Schenkenden bedanken und uns dann von dem Gegenstand trennen.

Geholfen hat mir auch das Video einer YouTuberin, indem sie erzählt hat, dass sie hinterfragt hat, welche Gefühle das Ereignis oder die Person, an die uns ein Erinnerungsstück erinnert auslöst oder aber, ob es nicht reicht davon ein Foto zu machen.

In dieser Kategorie habe ich am wenigsten ausmisten können. Meine digitalen Fotos habe ich aber rund um die Hälfte reduziert und wirklich nur die Schönsten und Gelungensten aufgehoben. Darüber hinaus habe ich mir endlich mal eine externe Festplatte zugelegt und meine ganzen Daten gesichert, was bei einem 9 Jahre alten Laptop auch dringend mal notwendig war.

Update: Mittlerweile ist es über ein Jahr her, dass ich mit der Konmari-Methode ausgemistet habe. In diesem Beitrag erfährst du, wie es ein Jahr später bei mir aussieht Ausmisten mit Marie Kondo: So sieht es ein Jahr später bei mir aus.

Wohin mit den ausgemisteten Sachen?

Was ich nicht einkalkuliert hatte, war, dass das „Loswerden“ der ausgemisteten Sachen unglaublich viel Zeit und Nerven kostet. Laut Marie Kondo kommt alles in große blaue Säcke und wird entsorgt. Was ich zum einen sehr Schade und zum anderen überhaupt nicht nachhaltig finde. Also habe ich entweder versucht, die ausgemisteten Dinge zu Geld zu machen oder jemanden zu finden, dem ich damit noch eine Freude machen kann.

  • Momox & Rebuy: Hier kann man den Barcode scannen und bekommt direkt eine Summe genannt, zu der die Portale die Produkte ankaufen würden. Bei den meisten Büchern und DVD waren dies nur ein paar Cent. Aber ein paar aktuelle Bücher haben sich noch gelohnt. Letztendlich habe ich ca. 23 € damit „verdient“.
  • Ebay, Facebook, Kleiderkreisel und Co.: Der Standard. Leider waren meine Verkaufsaktionen nicht so von Erfolg geprägt.
  • Verschenken: Leider durfte ich die Erfahrung machen, dass Manchen umsonst immer noch zu teuer ist. Einige Personen aus  „Zu Verschenken“- Gruppen wollte meine Sachen nur haben, wenn ich sie auch vorbeibringen kann oder sind ohne Absage gar nicht erst erschienen. Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, wenn die Dinge im Freundeskreise keiner haben wollte, alles zur Tafel zu bringen.
  • Kleidertauschparty: Um Kleidung loszuwerden und eventuell doch noch ein paar Schätze zu finden, die einziehen dürfen, sind Kleidertauschpartys ideal. Ich habe bei meiner ersten Kleidertauschparty zwei Ikea-Tüten mit Kleidung abgegeben und eine Handvoll Kleidungsstücke gefunden, die mir gefallen.

Jedem Gegenstand einen festen Platz zuordnen

Nach dem Ausmisten ging es darum, jeden Gegenstand einen festen Platz zuzuordnen. Hierzu habe ich mir ein Beschriftungsgerät geholt und so gut wie alles beschriftet, was mir auch nur im Entferntesten sinnvoll erschien. Die von Marie Kondo beschriebene Falttechnik, wollte ich zu Beginn meines Ausmiste-Prozesses überspringen, habe es dann aber doch probiert und bin begeistert. Dadurch, dass alle Kleidungsstücke nicht mehr gestapelt sind, habe ich einen viel besseren Überblick.

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Konmari Checkliste

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Fazit: Meine Erfahrungen mit Marie Kondo

Sinn des Ausmisten ist es vielmehr Dinge auszuwählen, die uns erfüllen und glücklich machen“ (Marie Kondo)

Das Ausmisten mit Konmari hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Dabei war es aber weniger das Ausmisten selber. Zeit gekostet haben mich vor allem das Entsorgen, Verschenken und Verkaufen der ausgemisteten Dinge. Jedes Mal, wenn etwas meine Wohnung verlassen hat, habe ich mich ein Stück freier gefühlt. Jetzt, nach rund ein paar Tagen, kann ich noch kein wirkliches Fazit ziehen. Ich habe aber schon gemerkt, dass ich eine bessere Übersicht über das, was ich besitze, habe. Das Aufräumen und Putzen nimmt wesentlich weniger Zeit in Anspruch.

In den vergangenen 6 Wochen habe ich auch weder Kleidung noch Bücher neu gekauft. Bei Kleidung hatte ich bislang kein Bedürfnis was Neues zu kaufen. Durch meinen neuen übersichtlicheren Kleiderschrank trage ich nicht mehr nur die Dinge, die oben liegen. Weiterhin habe ich gemerkt, wie viele vermeintlich Schnäppchen ich dann gar nicht angezogen habe. Das hat die Lust am Shoppen ziemlich gedämpft.

Auch lese ich nicht etwa weniger. Im Gegenteil! Aber die Bücher leihe ich mir jetzt ausschließlich in der Bücherei aus, was auch wesentlich günstiger ist. Die Jahresgebühr ist so teuer wie ein einziges Buch.

Ich habe auch alle Shopping-Apps wie Zalando, About you etc. deinstalliert, Newsletter abbestellt und einen „Bitte keine Werbung“- Aufkleber an meine Tür geklebt. Allein das gibt mir schon das Gefühl mehr Zeit zu haben, weil ich mich mit diesen Dingen nicht mehr beschäftigen muss.

Ein richtiges Fazit zur Komari Methode kann ich sicher erst nach einigen Monaten ziehen. Aber ich merke, wie das Ausmisten mich noch mal darin bestärkt hat, dass Erlebnisse weitaus wichtiger sind als materieller Besitz. Viele der Dinge, die ich mal gekauft habe, waren in Vergessenheit geraten oder waren eher eine Belastung. Das Ausmisten sehe ich als Basis bzw. Startschuss mich fortan auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren. Meinen Fokus möchte ich nur noch darauf richten, was mir wirklich wichtig ist.

Ein Punkt, der mir an dieser Stelle allerdings noch wichtig ist: Der Aspekt der Nachhaltigkeit kommt mir in den Büchern viel zu kurz. Auch dass Marie Kondo mittlerweile einen Online-Shop hat und hier (meiner Meinung nach) allerhand Nippes verkauft, passt nicht so ins Konzept. Daher ist mein Rat an dich, die Konmari-Methode als Denkanstoß und Hilfestellung zu nehmen. Letztlich aber Minimalismus weiterzudenken, verschiedene Bücher und Blogs zu dem Thema zu lesen und in den Austausch mit Gleichgesinnten zu treten.

Literatur: Bücher von Marie Kondo

Ausführlichere Infos zu den Büchern findet ihr in meinen Literaturempfehlungen

Nicht Marie Kondo, aber trotzdem interessant:

Meine Tipps: Die 10 besten Minimalismus Bücher – Meine persönlichen Empfehlungen

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5 Kommentare zu „Ausmisten mit der Konmari-Methode: Erfahrungen & Tipps“

  1. Pingback: 20 Probleme mit der KonMari-Methode - und wie ich sie überwunden habe

  2. Wirklich toller Artikel und tolle Website. Du sprichst mir aus der Seele. Ich find die Vorgehensweise der KonMari-Methode grundsätzlich gut und effizient. Allerdings gehrt sie mir nicht weit genug. Gerade in der heutigen Zeit sollte man anfangen mehr Nachhaltigkeit in sein Leben integrieren. Los geht es natürlich bei einer bewussteren Konsum-Entscheidung und natürlich auch wie man mit den Dingen die man besitzt umgeht und sie ggf. auch ausmistet. Einfach alles auf den Müll hauen, weil es mich nicht mehr glücklich macht ist eine zu einfache (nicht durchdachte) Lösung für ein komplexes Problem. Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel zum Thema Nachhaltigkeit der KonMari-Methode veröffentlicht mit Tipps wie man mit den Dingen umgeht die man wirklich los werden möchte. https://ketoka.de/nachhaltig-ausmisten/
    Vielleicht fallen dir ja auch noch ein paar Tipps ein, an die ich nicht gedacht habe 😉 Würde mich aufjedenfall freuen deine Meinung dazu zu hören.

  3. Hallo Denise,
    bin gerade auf deinen Blog gestoßen. Dein Vorhaben ist echt cool! Da bin ich auch dabei, wenn auch mit andere Ausrichtung. Ich bin auch gerade durch die KonMari-Methode durchgegangen und berichte auf meinem Blog darüber. Daher finde ich es spannend, was du darüber schreibst. Ich habe auch verkauft und verschenkt, obwohl das ja nicht in der Methodik vorgesehen ist.
    Da haben wir eine Gemeinsamkeit. 🙂

    Mit Interesse habe ich auch deinen Beitrag ein Jahr danach gelesen. Ich denke, so wird das auch bei mir sein. So hoffe ich.

    Bis dann und bleib dran!
    Christin

    1. Davon bin ich überzeugt, wenn man einmal angefangen und erlebt wieviel freier es ist mehr Raum und Energie für die eigenen Prioritäten zu haben 🙂

      Das in dem Buch an keiner Stelle über Nachhaltigkeit, sondern immer nur vom blauen Säcken die Rede ist, finde ich auch etwas enttäuschen, aber ich unterstelle mal den Meisten, dass man selbst auf den Gedanken kommt, dass noch jemand Freude aus den aussortierten Dingen haben könnte.

      Deine Erfahrungen mit der Konmari Methode schaue ich direkt mal an 🙂

      LG Denise

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