Gemütliche Winterdekoration mit brennender Kerze, Strickdecke und unscharfen Lichtern im Hintergrund, dazu Text "Dezember Bucket List – 33 Ideen für unvergessliche Wintermomente

Dezember Bucket List: 33 besondere Ideen für deinen Jahresausklang

Der Dezember ist die Zeit der langen Nächte, funkelnden Lichter und des Jahresendes. Doch neben Weihnachtsmärkten, Schokonikoläusern und diversen anderen Winterklischees bietet dieser Monat noch viel mehr! 

Hier findest du 33  abwechslungsreiche Bucket-List-Ideen für den Dezember. Lass dich inspirieren, diesen Dezember unvergesslich zu machen – abseits der 08/15-Weihnachtsroutine.

PS. Und falls dir doch etwas mehr nach weihnachtlichen Aktivitäten ist, schau doch mal auf meiner Weihnachts Bucket List oder Winter Bucket List vorbei.

Einen Krampuslauf miterleben

Tauche ein in alpenländische Mystik und besuche einen Krampus- oder Perchtenlauf Anfang/Mitte Dezember. In Süddeutschland ziehen im Dezember gruselig verkleidete Gestalten mit Glocken und Ruten durch die Straßen – ein uralter Brauch, der jedes Jahr tausende Schaulustige begeistert.

Zwei Personen in furchterregenden Krampus-Kostümen mit Hörnern und roten Augen bei Nacht

Beispiel: Der Münchner Krampuslauf am 14. Dezember lockt bis zu 50.000 Zuschauer in die Innenstadt wenn über 300 Krampusse und Perchten in kunstvollen Fellkostümen wild umherrennen. Keine Angst: Nach dem ersten Schreck gibt’s oft Gelegenheit für ein Selfie mit den zotteligen Gesellen.

Auf dem Schokoladen-Festival chocolART in Tübingen schwelgen

Schenk deinem Gaumen ein süßes Abenteuer: Anfang Dezember verwandelt sich die Altstadt von Tübingen in ein Schokoladen-Paradies. Die chocolART ist Deutschlands größtes Schokoladenfestival. Rund 90 Chocolatiers aus aller Welt bieten edle Pralinen, Trinkschokoladen und sogar Kunstwerke aus Schokolade an. Du kannst an Pralinen-Workshops teilnehmen, faire Bio-Schokokreationen probieren und handgefertigte Süßigkeiten als Weihnachtsgeschenke einkaufen.

In der Geminiden-Nacht Sternschnuppen zählen

Mitte Dezember erreicht einer der stärksten Meteorströme des Jahres seinen Höhepunkt: die Geminiden. Sie stammen vom Asteroiden 3200 Phaethon und liefern besonders helle, langsamere Meteore. Pack dich warm ein, fahr raus aus der Stadt und genieße das Naturschauspiel am Nachthimmel. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember sind unter idealen Bedingungen bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde möglich (starwalk.space).

Die Wintersonnenwende mit einem eigenen Ritual feiern

Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres. Fortan werden die Tage wieder länger. Feiere diese Wintersonnenwende (als Pendant zur Sommersonnenwende) ganz bewusst: Zum Beispiel mit einem kleinen Lagerfeuer oder Kerzenritual im Freien, um die Wiederkehr des Lichts zu begrüßen. Viele vorchristliche Kulturen haben diesen Tag mit Feuer und Lichterfesten begangen. Das Feuer symbolisiert dabei die Hoffnung und Reinigung für das kommende Jahr.

In einem Iglu oder Eishotel übernachten

Wie wäre es mit einer Nacht wie in der Arktis? Iglu-Dörfer gibt es inzwischen auch in den deutschen Alpen (z.B. Das Iglu-Dorf Zugspitze) und den Nachbarländern. Auf der Zugspitze oder Nebelhorn kannst du in Schneehotels übernachten: in Schlafsäcken auf Rentierfellen, umgeben von Eiswänden. Alternativ bietet sich ein Trip nach Lappland an, wo du ein weltberühmtes Eishotel besuchen kannst (z.B. in Jukkasjärvi, Schweden). Dort sind Zimmer, Bar und sogar Betten komplett aus Eis geschnitzt. Klar, das ist kein Schnäppchen, aber ein einmaliges Erlebnis!

nnenraum eines Iglu-Restaurants mit Tischen, Eisblöcken und Fellbedeckten Sitzbänken, umgeben von Schneewänden

Einen Weihnachtscircus besuchen

Lass dich von atemberaubender Artistik und einem Hauch Nostalgie verzaubern. In ganz Deutschland gastieren im Dezember spezielle Weihnachtscircusse in großen Zelten. Beispielsweise gilt der Weltweihnachtscircus Stuttgart  mit ca. 120.000 Besuchern als einer der größten der Welt. Die festlich geschmückte Manege, der Duft von Popcorn und die spektakulären Nummern unter dem Sternenzelt sorgen garantiert für Gänsehaut.

Eine Fackelwanderung durch die Winterlandschaft machen

Organisiere eine Fackel- oder Laternenwanderung an einem klaren Dezemberabend. Mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie durch den knirschenden Schnee laufen, nur beleuchtet vom warmen Schein der Fackeln. Viele Wintersportorte in Deutschland (z.B. im Harz, Schwarzwald oder den Alpen) bieten geführte Fackelwanderungen an, oft mit Glühweinpause an einer Hütte. Besonders schön ist eine solche Wanderung bei Vollmond, wenn der Schnee glitzert und vielleicht ein paar Eulen rufen.

Einen Wellness-Tag in der Therme einlegen

Gönn dir Erholung vom Dezember-Stress und tauche ab in warmes Thermalwasser. Ein Tag in einer Therme oder Sauna tut Körper und Seele gut – draußen klirrende Kälte, drinnen dampfende Becken. In Deutschland gibt es großartige Thermen, etwa die Therme Erding bei München, die mit 430.000 m² Fläche die größte Therme der Welt ist (inklusive 27 Rutschen und 35 Saunen!).

Zwei Gläser Sekt auf einem Holztisch im MyWellness Bochum, moderne Einrichtung im Hintergrund.

Viele Thermen bieten im Advent spezielle Lichter-Nächte oder Aufguss-Zeremonien mit Winterdüften an. Auch ohne Luxusbudget kannst du eine kleine Wellness-Oase schaffen: Einige Saunen haben günstige Tagestickets, oder du besuchst ein Thermalbad in deiner Nähe. Nach ein paar Stunden im Whirlpool, im Dampfbad oder unterm Wasserfall fühlst du dich wie neu geboren.

An einem Silvesterlauf teilnehmen

Wie wäre es mit etwas Bewegung zum Jahresabschluss? Viele Städteveranstalten am 31. Dezember einen Silvesterlauf. Die Distanzen sind oft kurz (5–10 km) und es geht mehr um den Spaß als um Rekorde. In Berlin bekommen die Finisher traditionell einen Pfannkuchen im Ziel, in anderen Orten gibt’s Sekt oder Neujahrsbrezeln. Also warum nicht mitmachen? Die Startgebühr ist meist niedrig, und es ist ein tolles Gefühl, völlig ohne Leistungsdruck gemeinsam ins neue Jahr zu laufen. Plus: Du kannst dir das Raclette am Abend ohne Reue schmecken lassen! 

Alternative: Wenn Laufen nicht dein Ding ist: Auch Neujahrsschwimmen (eisiges Anbaden am 1.1.) wird mancherorts angeboten.

Gemütlicher Kinoabend im Autokino

Im Dezember ist Autokino besonders reizvoll, denn mit Thermoskanne, Kuscheldecke und Lieblingsfilm wird das Auto zur privaten Wohlfühl-Oase. Ich war selbst schon mehrfach im Winter im Autokino und liebe die Stimmung: warm eingepackt im eigenen Auto, draußen klirrende Kälte, drinnen Popcorn und Filmgenuss. Kleiner Nachteil: Die Scheiben beschlagen schnell und es kann schon arg kalt werden.

Popcorn im Vordergrund und Leinwand im Autokino Köln Porz bei Nacht, Willkommenstext auf der Leinwand

Eine Übersicht mit Autokinos in ganz Deutschland findest du hier in meinem Erfahrungsbericht. Dort gibt’s auch Tipps, worauf du achten solltest und wie du den Besuch besonders gemütlich machst.

Christmas Shopping in New York City erleben

Für einen Hauch von Hollywood-Glamour im Dezember: Flieg (oder träum dich) nach New York zum Christmas Shopping! Die Vorweihnachtszeit in NYC ist legendär – überall schillernde Dekorationen, die 5th Avenue erstrahlt in Lichtern, und die Kaufhäuser übertreffen sich mit fantastischen Schaufenstern. Besuche den riesigen Weihnachtsbaum am Rockefeller Center (mit Eislaufbahn davor) und stöbere über festliche Märkte wie den Bryant Park Winter Village. Klar, New York ist kein Schnäppchen, aber quasi ein Muss für deine Bucket List.

Hier findest du meinen Erfahrungsbericht (allerdings von Juni): New York an eine Tag zu Fuß erleben.

Eisstockschießen ausprobieren

Eisstockschießen ist in Süddeutschland und Österreich ein echter Winterklassiker – leicht zu lernen und perfekt für einen lustigen Abend mit Freunden. Viele Städte bieten temporäre Bahnen, oft auf Weihnachtsmärkten. Aber Achtung: Nicht überall ist echtes Eis! Ich habe es mal in Wuppertal ausprobiert – leider nur eine Plastikbahn, was das Erlebnis ziemlich enttäuschend machte. Mein Tipp: Vorher checken, ob’s wirklich Eis ist. Dann wird’s ein geselliger Abend mit Bewegung und Glühwein.

Ein Märchenschloss im Schnee besuchen

Winter ist die perfekte Zeit, um berühmte Schlösser und Burgen ohne Touristenmassen zu erleben. Stell dir Schloss Neuschwanstein vor: Vom Schnee bedeckt sieht es aus wie die echte Disney-Kulisse. Ein weiterer Vorteil: In der kalten Jahreszeit sind deutlich weniger Gäste vor Ort, du hast also mehr Ruhe, die Atmosphäre zu genießen. 

Verschneites Schloss in bergiger Winterlandschaft mit schneebedeckten Bäumen und Bergen im Hintergrund

Neben Neuschwanstein sind z.B. Burg Hohenzollern, Schloss Linderhof oder die Wartburg im Dezember traumhaft anzusehen. Oft finden Führungen auch im Winter statt (unbedingt Öffnungszeiten prüfen!). Tipp: Warm einpacken, denn die alten Gemäuer können kühl sein, und eventuell muss man ein Stück zu Fuß gehen, da Shuttles im Schnee seltener fahren. Aber die verschneite Aussicht von oben belohnt jede Mühe.

Gebrannte Mandeln selber machen

Gebrannte Mandel sind ein echter Gaumenschmaus, doch kosten sie auf dem Weihnachtsmarkt mittlerweile auch ein kleines Vermögen. Wie wäre es mit selbermachen?

Hol dir das Weihnachtsmarkt-Feeling nach Hause und mach gebrannte Mandeln einfach selbst. Alles, was du brauchst: 200 g Mandeln, 200 g Zucker, 100 ml Wasser und eine Prise Zimt. Alles in eine Pfanne geben, aufkochen lassen und unter Rühren karamellisieren – fertig, wenn der Zucker wieder trocken und dann leicht glänzend wird. Tipp: Für extra Aroma Vanille, Kardamom oder eine Prise Chili dazugeben. 

PS: In hübsche Gläser gefüllt sind sie auch ein perfektes Last-Minute-Geschenk.

An Silvester den Kultklassiker “Dinner for One” anschauen

„The same procedure as every year!“ – Dieser Satz gehört in Deutschland zu Silvester wie Bleigießen und Feuerwerk. Mach es dir am 31. Dezember gemütlich und schau (vielleicht zum ersten Mal bewusst) die legendäre britische Komödie “Dinner for One” im TV an. Der 18-minütige Schwarz-Weiß-Sketch von 1963 läuft jedes Silvester auf mehreren Sendern rauf und runter und hat Kultstatus: Miss Sophie feiert ihren 90. Geburtstag, ihr Butler James trinkt für die abwesenden Freunde mit und stolpert immer wieder über den Tigerkopf am Boden.

Tipp: Für Fans gibt es von Ravensburger auch ein Dinner für One-Partyspiel*.

Alte Rauhnachtsbräuche ausprobieren

Die Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig, die sogenannten Rauhnächte, galten früher als mystische Zeit. Warum nicht einige dieser alten Bräuche wiederbeleben? Zum Beispiel könntest du an einer oder mehreren Rauhnächten zu Hause räuchern*: Verbrenne getrocknete Kräuter wie Beifuß, Salbei oder Weihrauch in einer feuerfesten Schale und gehe mit dem duftenden Rauch durch alle Räume, um symbolisch das Böse des alten Jahres zu vertreiben. Oder probiere ein Rauhnachtsritual: Schreib 13 Wünsche für das neue Jahr auf Zettel, verbrenne an jeder Rauhnacht einen ungelesen. Der letzte übriggebliebene Zettel enthält den Wunsch, um dessen Erfüllung du dich selbst kümmern sollst.

Buchtipp: Vom Zauber der Rauhnächte: Weissagungen, Rituale und Bräuche für die Zeit zwischen den Jahren*

Am Barbaratag einen Kirschzweig schneiden

Kennst du den Barbarazweig-Brauch? Am 4. Dezember (Barbaratag) schneidet man Zweige von Obstbäumen (traditionell Kirsche) und stellt sie in einer Vase ins Warme. Mit etwas Glück blühen diese Zweige dann pünktlich zu Weihnachten.

Wenn die zarten Blüten an Heiligabend tatsächlich aufgehen, gilt das als gutes Omen für Glück im nächsten Jahr. Dieser Brauch geht geht auf die Legende der heiligen Barbara zurück: Auf dem Weg ins Gefängnis blieb sie mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen, stellte diesen ins Wasser. Er blühte genau an dem Tag, an dem sie ihr Martyrium erlitt.Ob gläubig oder nicht: Ein bisschen Natur im Wohnzimmer zu Weihnachten erfreut jeden.

Eine persönliche Bucket List fürs neue Jahr schreiben

Nutze die ruhige Zeit zwischen den Jahren, um deine Bucket List für 2026 zu schreiben – also deine ganz persönliche Löffelliste mit allem, was du erleben oder erreichen willst. Ob Reisen, besondere Erlebnisse, persönliche Ziele oder kleine Alltagsabenteuer: Erlaubt ist, was dich glücklich macht. Warum das so wichtig ist, erkläre ich dir in meinem Beitrag Was ist eine Bucket List?.

Bucketlist Vorlage handschriftlich

Wenn du direkt loslegen willst, hilft dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung unter Bucket List erstellen. Oder du holst dir Inspiration aus meiner großen Sammlung an 500+ Bucket List Ideen.

Bei der Kältehilfe oder Tafel mithelfen

Dezember ist auch die Zeit der Nächstenliebe. Viele Obdachlose und Bedürftige haben es in der Kälte besonders schwer – hier kannst du aktiv werden. Informiere dich über lokale Hilfsorganisationen: Suppenküchen, Kältebusse, Tafeln oder Spendenaktionen freuen sich über helfende Hände. In Großstädten (z. B. in Hamburg) gibt es oft ein Winternotprogramm mit Notunterkünften, das Freiwillige für Essensausgabe und Betreuung sucht. Du könntest beispielsweise abends heiße Getränke an Obdachlose verteilen, Kleiderspenden sortieren oder bei einer Weihnachtsfeier für Bedürftige mitorganisieren.

Die Wohnung entrümpeln und Platz für Neues schaffen

Nutze ein freies Wochenende im Dezember, um mal ordentlich auszumisten. Gehe Zimmer für Zimmer durch und sortiere alles aus, was du im vergangenen Jahr nicht genutzt hast oder was dich belastet. Kleidung, die du nie trägst, Bücher, die verstauben, Deko-Kram, der nur rumsteht. Gut erhaltene Dinge kannst du spenden oder auf Ebay Kleinanzeigen verschenken; der Rest kommt konsequent weg.

Vielleicht machst du sogar einen kleinen Wettbewerb draus: Jeden Tag im Dezember suchst du dir die Anzahl an Gegenständen entsprechend dem Datum (am 1.12. eins, am 2.12. zwei usw.), die gehen dürfen. Bis Silvester bist du so über 500 Dinge los!

Tipps zum Ausmisten und Entrümpeln findest du hier:

Einen Feuerzangenbowle-Abend mit dem Kultfilm planen

Die Feuerzangenbowle ist nicht nur ein heißes Zuckerwein-Getränk, sondern auch ein deutscher Filmklassiker von 1944. Warum also nicht beides kombinieren? Lade ein paar gute Freunde ein zu einem Feuerzangenbowle-Abend.Viele Städte veranstalten sowas sogar als Event: In Berlins Nikolaiviertel läuft der Film im Dezember dreimal täglich open air, mit nostalgischen Sesseln, Lichterketten und echter Feuerzangenbowle vom Marktstand. 

Wenn ihr es zuhause macht, könnt ihr das Wohnzimmer entsprechend schmücken und vielleicht selbst einen kleinen Wettbewerb starten: Wer zitiert die besten Sprüche aus dem Film? So erlebt ihr einen witzig-gemütlichen Abend mit Nostalgie-Flair, der weit mehr hermacht als der x-te Glühweinabend.

Zubehör gesucht? Hier findest du das passende Equipment:

Auf Deutschlands höchsten Gipfel, die Zugspitze, fahren

Ein Tagesausflug auf die Zugspitze im Winter ist schlicht atemberaubend. Mit 2.962 Metern ist sie der höchste Berg Deutschlands– und per Seilbahn relativ leicht erreichbar, sogar für Nicht-Bergsteiger. Oben erwartet dich eine glitzernde Schneelandschaft und oft strahlender Sonnenschein, während unten im Tal Nebel oder Schmuddelwetter ist. Bei klarem Wetter genießt du vom Gipfel aus einen wunderbaren 360°-Panoramablick auf hunderte Alpengipfel.

Aussicht von der Zugspitze mit Schnee, Panoramaplattform und alpiner Berglandschaft unter blauem Himmel

Du kannst über das schneebedeckte Zugspitzplatt spazieren, rodeln oder im Gletscherrestaurant heiße Schokolade trinken. Das Gefühl, über den Wolken zu stehen, während das Jahr sich dem Ende zuneigt, ist unvergesslich. 

Kleiner Adrenalinkick: Stell dich auf die deutsch-österreichische Grenze dort oben – ein Bein in Deutschland, eins in Österreich. Vergiss nicht, Sonnenbrille und sehr warme Kleidung einzupacken, denn auf fast 3.000 m herrscht eisige Kälte. Aber die fantastische Aussicht macht alles wett!

Mit Volldampf durch den Winter: eine Brockenbahn-Fahrt machen

Ein besonderes Abenteuer für Nostalgiker: Fahre mit einer historischen Dampflok durch die verschneite Landschaft. Im Harzgebiet bringt dich die berühmte Brockenbahn auf den sagenumwobenen Brocken (1.142 m) – und das ganzjährig mehrmals täglich, selbst bei Schnee und Eis. Dicke Dampfwolken vor tiefblauem Winterhimmel, verschneite Tannen ringsum und das Tuckern der alten Lok vermitteln echtes Winterwunder-Gefühl. Oben auf dem Brocken kannst du – bei gutem Wetter – bis weit ins Land schauen oder das Brockenmuseum besuchen. 

Alternativ kannst du die Tour auch sportlich angehen: Wir selbst sind an Silvester zu Fuß auf den Brocken gestiegen. Die Bahn haben wir dabei nur im Vorbeifahren gesehen. Anstrengend, aber absolut machbar und eine richtig schöne Herausforderung zum Jahresabschluss.

Mit Wintergemüse kochen

Grünkohl, Rosenkohl, Rote Bete, Pastinaken, Kürbis: Der Dezember bringt viel mehr als nur Plätzchen. Koche ein rein saisonales Wintermenü: z. B. ein Ofengemüse mit Honig und Rosmarin, eine cremige Kürbissuppe oder einen wärmenden Linseneintopf mit Wurzelgemüse. Regional, gesund und genau das Richtige an kalten Tagen. Plus: Die bunten Farben auf dem Teller sorgen auch mental für gute Laune.

Eine gemütliche Berghütten-Auszeit einlegen

Zieh dich für ein Wochenende aus dem Vorweihnachtstrubel zurück und miete eine kleine Berghütte irgendwo im Schnee. Ob im Allgäu, Bayrischen Wald oder Harz – es gibt einfache Selbstversorgerhütten oder komfortable Chalets mit Kamin und Sauna.

Stell dir vor: Draußen knistert das Feuer im Ofen, du liest ein gutes Buch bei Kerzenschein, während draußen leise der Schnee fällt. Tagsüber kannst du Schneeschuhwandern oder einfach faul ausschlafen und die Stille genießen. VNoch authentischer wird es, wenn du dir eine ursprüngliche Almhütte ohne WLAN gönnst – Digital Detox inbegriffen. Diese Auszeit in der Natur, fernab von Hektik, lädt die Akkus auf.

Silvesterfeuerwerk in Sydney erleben

Während wir in Deutschland noch Kaffee trinken, startet Australien als eines der ersten Länder ins neue Jahr. Stell dir vor, du stehst am 31.12. mittags (deutscher Zeit) unter dem warmen Sommerhimmel von Sydney und wartest auf das berühmteste Silvester-Feuerwerk der Welt. Um 0:00 Uhr erstrahlt die Harbour Bridge in einem gigantischen Lichtspektakel, synchron von Pontons im Hafen gezündet.

Jährlich verfolgen rund 1,5 Millionen Menschen vor Ort dieses Spektakel am Sydney Harbour. Die Stadt investiert Millionen in immer neue Effekte, und die Bilder gehen um die Welt. Man kann sich schon am Nachmittag gute Plätze am Ufer sichern oder Tickets für spezielle Aussichtspunkte (z.B. den Botanischen Garten) kaufen.

Nachts Schlittenfahren oder Ski bei Flutlicht

Wer sagt, dass man nur tagsüber auf die Piste kann? Probiere doch mal das Nachtrodeln oder Flutlicht-Skifahren aus. Viele Wintersportorte schalten im Dezember abends Scheinwerfer an ihren Rodelbahnen oder Skipisten an (z.B. am Spitzingsee).

Kegelrobben-Babys auf Helgoland beobachten

Im Winter verwandelt sich die Helgoländer Düne in eine Kinderstube der Kegelrobben. Zwischen November und Januar bringen die Robben dort ihre Jungen zur Welt. Besucher können auf angelegten Holzstegen und Plattformen die tapsigen, weißen Robbenbabys beobachten, während die Mütter im Meer Futter holen. 

Zwei Seehunde liegen am Sandstrand vor dem Meer, im Hintergrund ein Schiff auf dem Wasser

Wichtig ist dabei, Abstand zu halten und die Tiere nicht zu stören – aber dank der Stege hat man trotzdem einen tollen Blick auf das niedliche Naturschauspiel. Ein einmaliges Erlebnis, das besonders im Dezember auf dem Höhepunkt ist (warme Kleidung und Fernglas nicht vergessen!). 

Ein Lichter-Festival oder Winterleuchten besuchen

Im Dezember kannst du vielerorts faszinierende Lichtinstallationen bestaunen – jenseits des üblichen Weihnachtskitschs. Besuche z.B. den Christmas Garden (gibt es in Berlin, Dresden, Stuttgart u.a.): Hier wandelst du abends durch einen Park oder Zoo, der mit Millionen von Lichtern, illuminierten Figuren und Musik zu einem magischen Lichtermeer verwandelt wurde. In Berlin erstrahlt der Botanische Garten in bunt beleuchteten Skulpturen und Tunnel aus Lichtern; in Köln gab es im Zoo ein China Light Festival mit riesigen leuchtenden Fabelwesen. Umgeben von all den Lichtern und Farben fühlst du dich garantiert in winterlicher Zauberstimmung – ganz ohne Weihnachtsmann und Co.

Einen ganzen Tag lang lesen oder einen Serienmarathon einlegen

Draußen ist es kalt und früh dunkel. Wenn das nicht der perfekte Anlass ist, um sich einen kompletten Tag dem Vergnügen auf Sofa zu widmen. Schnapp dir endlich den dicken Schmöker, der seit Ewigkeiten auf deiner Liste steht, kuschel dich mit Decke und Tee aufs Sofa und lies, bis die Augen zufallen. 

Alternativ schnapp dir deine beste Freundin oder Partner und macht einen Serienmarathon: sucht euch eine packende Serie (am besten was Winterliches – vielleicht “Game of Thrones” für viel Schnee-Feeling?) und bingewatcht Staffel um Staffel, unterbrochen nur von Lieferpizza und heißer Schokolade. Lass die Welt draußen einfach mal komplett außen vor. Dieser faule Gammel-Tag im Dezember ist Balsam für die Seele und kostet quasi nichts. Klar, Bewegung und Draußensein sind super, aber manchmal ist Nichtstun und Abtauchen in fiktive Welten genau das Richtige.

Einen Fotospaziergang im Lichterglanz der Stadt machen

Nimm deine Kamera oder dein Smartphone und geh abends auf Fototour durch die Dezember-Stadt. Viele Innenstädte sind jetzt wunderschön beleuchtet: von funkelnden Weihnachtsbäumen über festliche Schaufenster bis zu Lichterketten in den Straßen. Versuche, kreative Blickwinkel einzufangen – spiegelnde Lichter in Pfützen, Nahaufnahmen von Eiskristallen an einer Lampe, das Treiben auf dem Platz in Langzeitbelichtung, sodass die Menschen als Lichtschweif erscheinen.

Fotografie-Neulinge können dabei viel lernen: Spiel mit den Einstellungen für Nachtaufnahmen, oder probiere den Porträtmodus, um unscharfe Lichter im Hintergrund zu zaubern (Bokeh). Am Ende hast du nicht nur einen schönen Spaziergang hinter dir, sondern auch stimmungsvolle Bilder, die die besondere Atmosphäre des Dezembers einfangen.

 

Einen Nistkasten bauen

 Verbringe einen gemütlichen Bastelnachmittag drinnen und tue zugleich etwas Gutes für die Natur. Im Winter suchen Vögel, Eichhörnchen & Co. geschützte Plätze – hilf ihnen mit einem selbstgebauten Nistkasten beim Überwintern. Anleitungen und Maße findest du z.B. beim NABU. Mit ein paar Brettern, Nägeln und etwas Geschick entsteht so ein gemütliches Vogelhäuschen. Das Basteln macht Spaß (auch mit Kindern!), und du kannst den Nistkasten gleich draußen aufhängen.

Noch mehr Inspiration für deine Dezember Bucket List gefällig?

Wenn du den Dezember mit einer Bucket List schon so richtig zelebrierst, dann schau unbedingt auch in meine November Bucket List – dort findest du weitere saisonale Ideen für graue Tage, goldene Herbstmomente und den Übergang in die Adventszeit.

Falls du ganz neu mit dem Thema Bucket List startest, empfehle ich dir meinen Beitrag Was ist eine Bucket List?. Dort erkläre ich, warum so eine Liste dein Leben verändern kann und wie du loslegst.Und falls du direkt stöbern willst: Hier gibt’s über 500+ Bucket List Ideen für jede Lebenslage, Jahreszeit und Stimmung. Oder schau doch mal auf meiner Bucket List vorbei.

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Denise Ni

Bucket Listerin, Online-Marketing-Enthusiastin und Neu-Mama

Seit 2017 ist Denise begeisterte Bucketlisterin. Auf ihrem Blog berichtet sie in über 130 Beiträgen von ihren eigenen Erlebnissen. Überdies unterstützt sie ihre Leserschaft dabei, eine eigene Bucket List zu erstellen, Bucket List Ideen zu finden und die eigenen Ziele zu erreichen.

Ihre Begeisterung für das Thema spiegelt sich auch in ihren drei Büchern wider, die sie zusammen mit dem Remote Verlag veröffentlichte. Als Bucket List-Expertin war sie bereits zu Gast im SWR 2 Radio und weiteren Print- und Onlinemedien (Über Mich).

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