Beitragsbild Baby Bucket List: 33 Aktivitäten mit Baby im ersten Jahr

Baby-Bucket List: 33 Aktivitäten und Ausflüge mit Baby im ersten Jahr

Das erste Jahr mit Baby ist eine ganz besondere Zeit. Kaum jemals entwickelt sich ein Mensch so schnell wie in den ersten zwölf Lebensmonaten. Aus einem Neugeborenen wird innerhalb kürzester Zeit ein kleines Kind mit eigener Persönlichkeit, Vorlieben und Fähigkeiten.

Gleichzeitig erlebt nicht nur dein Baby viele Dinge zum ersten Mal, sondern auch du als Mama oder Papa. Du darfst dabei zusehen, wie dein Kind die Welt entdeckt und sammelst selbst unzählige neue Erfahrungen.

Das Verrückte ist: Obwohl diese Zeit so prägend ist, verschwimmt vieles im Nachhinein. Zwischen Schlafmangel und Alltagstrubel geraten viele Erinnerungen überraschend schnell in Vergessenheit.

Auf dieser Baby Bucket List findest du deshalb Ideen, Erinnerungen und kleine Abenteuer, die ich aus meiner Erfahrung mit zwei Kindern gesammelt habe.

Oder noch schwanger? Dann schau dir auch meine Bucket List für werdende Eltern an. Dort findest du Ideen für die Zeit vor der Geburt. Wenn dein Kind schon etwas größer ist, findest du in meiner Familien-Bucket-List viele weitere Ideen für gemeinsame Abenteuer. Viele weitere Ideen findest du außerdem in meinem Buch 300 Abenteuer für die ganze Familie.

Wellness und körperliche Entwicklung

Babys lernen die Welt vor allem über ihren Körper kennen. Die folgenden Ideen verbinden Bewegung, Nähe und neue Sinneseindrücke.

Ein Baby-Spa besuchen

Beim sogenannten Floating können Babys im warmen Salzwasser treiben, was an die Geborgenheit im Mutterleib erinnert. Begleitet von einer sanften Massage fördert dies nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern ist auch ein wunderbar entspannter Moment für die Bindung zwischen euch und eurem Nachwuchs. Wir haben das Baby-Spa spontan im Centerparc besucht. Der Kleine war allerdings schon 15 Monate alt und hat ordentlich geplanscht und weniger entspannt.

Babyschwimmen

Früh übt sich! In einem Babyschwimmkurs gewöhnt sich dein Kleines spielerisch an das Element Wasser. Es geht dabei weniger um echtes Schwimmen, sondern um den Spaß an der Bewegung und den engen Körperkontakt. Ich war mit beiden Kindern beim Schwimmen und habe zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Der eine hat es geliebt und tut es auch heute noch. Der kleine Bruder scheint es ok zu finden, mehr aber auch nicht. Mehr Infos gibt es in diesem Merkblatt vom DLRG.

Ein Baby im Schwimmbad wird von einem Erwachsenen gehalten

Baby-Yoga probieren

Babyyoga verbindet sanfte Bewegungen, Berührungen und Entspannung und kann die motorische Entwicklung sowie das Körpergefühl deines Babys fördern. Gleichzeitig stärkt die gemeinsame Zeit die Bindung zwischen euch und schafft kleine Ruheinseln im oft turbulenten Babyalltag.

Ich selbst habe nach der Geburt einen Postnatal-Yoga-Kurs besucht, bei dem die Babys zwar dabei sein durften, aber nicht Teil der Übungen waren. Mein Sohn war damals schon etwa acht Monate alt und krabbelte neugierig durch den Raum, sodass ich einen großen Teil des Kurses abgelenkt war. Natürlich ist das auch vom Kind abhängig. Im Nachhinein hätte ich für mich definitiv einen Kurs ohne Baby gebucht.

Kreativität und bleibende Erinnerungen

Das erste Jahr vergeht schneller, als du denkst. Daher helfen dir diese Ideen, die kleinen Momente festzuhalten, bevor sie im Alltagstrubel verschwinden.

Hand- und Fußabdrücke verewigen

Nichts ist so vergänglich wie die winzigen Hände und Füße eines Babys. Halte diese besondere Zeit fest, indem ihr Abdrücke mit Fingerfarben, Gips oder speziellen Abdrucksets erstellt. In ein paar Jahren werdet ihr staunend davorstehen und kaum glauben können, wie klein euer kleiner Schatz einmal war.

Für besonders detailreiche Erinnerungsstücke eignen sich 3D-Abdrucksets, mit denen sich Hand- oder Fußabdrücke als Gipsmodell verewigen lassen. Wer so etwas ausprobieren möchte, findet etwa dieses Abdruckset: 3D Baby Hand- und Fußabdruck Set*.

Das erste Familienfotoshooting

Mittlerweile kann jedes aktuellere Smartphone gestochen scharfe Fotos machen. Und doch sind Fotos bei einem professionellen Fotografen zeitloser, hochwertiger und deutlich häufiger die Bilder, die später einen Ehrenplatz an der Wand oder im Fotoalbum bekommen. Mit unseren Kindern buchen wir daher einmal jährlich ein Shooting beim Profi.

Ein Fotograf weiß deine kleine Familie perfekt in Szene zu setzen. Wenn ihr keine Lust auf steife Posen im Studio habt, bucht ein Outdoor-Shooting oder jemanden, der zu euch nach Hause kommt, um euren Alltag authentisch und ungestellt einzufangen. Diese Bilder sind später ein unbezahlbarer Schatz.

Einen Tag mit der Polaroid-Kamera dokumentieren

Dank Smartphones wird heute fast jeder Moment digital festgehalten, doch ein echtes Sofortbild hat einen ganz eigenen Zauber. Dokumentiere deinen verrückten (oder auch ganz normalen) Alltag einen Tag lang mit der Polaroid-Kamera. 

Malen mit Fingerfarben

Sobald euer Baby sicher sitzen kann, ist es Zeit für das erste Kunstwerk. Fingerfarben bieten eine wunderbare Möglichkeit zur Matscherei, bei der die Kleinen ganz in ihrem Tun aufgehen können. Lege eine große Plastikplane aus, damit die Sauerei sich in Grenzen hält und lasst der Kreativität freien Lauf.

Zeitkapsel für den 18. Geburtstag erstellen

Stell dir vor, dein Kind öffnet an seinem 18. Geburtstag eine Kiste voller Erinnerungen aus seiner Babyzeit. Eine Zeitkapsel ist eine wunderbare Möglichkeit, besondere Momente festzuhalten und gleichzeitig einen Einblick in die Welt zu geben, in die dein Baby hineingeboren wurde.

Neben Fotos, Ultraschallbildern oder kleinen Erinnerungsstücken gehören vor allem Dinge hinein, die den Zeitgeist einfangen: eine Tageszeitung vom Geburtstag, eine Playlist mit den aktuellen Lieblingsliedern, Fotos eures Zuhauses oder eine Liste mit typischen Preisen des Jahres.

Besonders emotional wird die Zeitkapsel durch einen Brief an dein Baby. Erzähle von deinen Hoffnungen, Wünschen und davon, wie sich das erste gemeinsame Jahr angefühlt hat. So entsteht ein ganz persönliches Zeitdokument, das dein Kind viele Jahre später mit ganz anderen Augen erleben wird.

Jeden Monat oder jede Woche ein Foto machen

Das erste Lebensjahr vergeht unglaublich schnell. Umso schöner ist es, die Entwicklung deines Babys mit regelmäßigen Fotos festzuhalten. Ich habe von meinen Kindern jeden Monat ein Foto gemacht und liebe es, die Veränderungen heute nebeneinander zu sehen.

Besonders beliebt sind sogenannte Monatskarten, die das Alter des Babys zeigen und auf den Fotos für einen roten Faden sorgen. Solche Karten findest du beispielsweise hier: Monatskarten für Babyfotos*.

Wenn du besonders ambitioniert bist, kannst du sogar jede Woche ein Foto machen. Am Ende des ersten Lebensjahres hast du dann 52 Bilder, die die Entwicklung deines Kindes Woche für Woche dokumentieren. Offen gesagt bereue ich heute ein wenig, dass ich nur monatliche und nicht wöchentliche Fotos gemacht habe. Gerade in den ersten Monaten verändern sich Babys so rasant.

Einen Tagesablauf dokumentieren

Was macht man eigentlich den ganzen Tag mit einem Baby? Bevor ich selbst Kinder hatte, konnte ich mir das ehrlich gesagt kaum vorstellen. Und heute weiß ich: Der Alltag verändert sich im ersten Lebensjahr ständig.

Gerade hat dein Baby vielleicht noch drei Schläfchen am Tag, wenige Wochen später sind es nur noch zwei und irgendwann nur noch eines. Die Still- oder Fläschchenzeiten verändern sich, Brei kommt dazu und ihr besucht erste Kurse.

Halte deshalb einen ganz normalen Tag fest: Wann steht ihr auf? Was macht ihr morgens? Wann wird geschlafen, gegessen, gespielt oder spazieren gegangen? Auch kleine Details wie das Lieblingsspielzeug, das aktuelle Lieblingslied oder die Einschlafroutine sind später unglaublich spannend.

Wenn du diese Aufzeichnungen Jahre später wiederliest, wirst du wahrscheinlich über vieles schmunzeln und überrascht sein, wie schnell du die kleinen Details des Babyalltags vergessen hast. Daher ist diese Idee für mich auch eine der unterschätztesten.

Eine Erinnerungsbox anlegen

Die ersten Babysocken, das Krankenhausbändchen, die erste Haarlocke oder der Lieblingsschnuller – im ersten Lebensjahr sammeln sich viele kleine Erinnerungsstücke an, die viel zu schade zum Wegwerfen sind.

Lege deshalb von Anfang an eine Erinnerungsbox an, in der du all diese besonderen Dinge aufbewahrst. Anders als ein Foto können viele Gegenstände sofort Erinnerungen und Gefühle zurückbringen. Oft reicht ein Blick auf den winzigen Strampler oder das erste Kuscheltier, um gedanklich in die Babyzeit zurückzureisen.

Wir haben uns für jedes Kind eine große personalisierte Holzkiste* bestellt. Damals dachte ich, dass darin locker alles Platz finden würde. Inzwischen bin ich mir da allerdings nicht mehr so sicher. Neben Erinnerungen aus der Schwangerschaft und der Krankenhauszeit haben sich bereits erste Bastelarbeiten aus dem Kindergarten, besondere Fotos, Karten und viele weitere Andenken angesammelt. 

Du möchtest noch mehr Ideen, um besondere Momente festzuhalten? Dann wirf einen Blick auf meinen Beitrag zum Thema Erinnerungen festhalten.

Bucket List für die ganze Familie (Denise Ni)

Buchtipp: 300 Abenteuer für die ganze Familie

Bucket List für Familien

Das Buch bietet euch eine perfekte Grundlage, um zusammen große und kleine Abenteuer zu erleben. Ihr bekommt nicht nur Ideen für eure gemeinsame Zeit an die Hand, sondern auch den Freiraum, eure ganz individuelle Bucket List als Familie zu planen.

Bei Amazon bestellen*
Bei Thalia bestellen*

Kulturelle „erste Male“

Konzert, Kino, Bibliothek – vieles, was sich mit Baby unmöglich anfühlt, gibt es inzwischen in einer babyfreundlichen Version.

Ein Baby-Konzert besuchen

Ein Konzertbesuch kommt dir vermutlich nicht als Erstes in den Sinn, wenn du nach Aktivitäten mit deinem Baby schaust. Dabei gibt es inzwischen spezielle Baby-Konzerte, die genau auf die Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern abgestimmt sind.

Die Konzerte finden zu babyfreundlichen Uhrzeiten statt, die Lautstärke wird angepasst und niemand stört sich daran, wenn zwischendurch geweint, gekrabbelt oder gestillt wird. Während einige Babys neugierig den Klängen lauschen, schlafen andere entspannt in den Armen ihrer Eltern ein.

Gerade klassische Musik eignet sich dafür besonders gut und bietet eine schöne Gelegenheit, gemeinsam etwas Neues zu erleben. Informationen und Termine findest du beispielsweise bei Babykonzert.de.

Vorstellung im Kinderwagenkino sehen

Wer sagt eigentlich, dass Kinobesuche mit Baby nicht mehr möglich sind? Spezielle Kinderwagenkinos richten sich gezielt an Eltern mit Babys.

Das Licht bleibt leicht gedimmt, die Lautstärke wird reduziert und es gibt ausreichend Platz für Kinderwagen. Auch Wickelmöglichkeiten sind meist direkt vor Ort vorhanden. Niemand stört sich daran, wenn ein Baby weint, gestillt werden möchte oder zwischendurch eine kleine Runde durch den Saal gedreht wird.

Gerade in den ersten Monaten ist das eine schöne Möglichkeit, ein Stück Normalität zurückzugewinnen und trotz Baby aktuelle Filme im Kino zu genießen. Informationen und Termine findest du beispielsweise beim Kinderwagenkino im Cinenova Köln.

Gemeinsam in die Bibliothek gehen

Eine Bibliothek und ein Baby – das klingt im ersten Moment nicht unbedingt nach einer naheliegenden Kombination. Schließlich möchten viele Besucher dort in Ruhe lesen und arbeiten. Tatsächlich bieten aber viele Bibliotheken spezielle Angebote für die Kleinsten.

Ich war mit meinen Kindern regelmäßig bei den „Bücherbabys“ der Stadtbibliothek Wuppertal. Dort wurden kurze Geschichten vorgelesen, Fingerspiele gemacht und gemeinsam gesungen. Die Atmosphäre war entspannt und die Kinder konnten spielerisch erste Erfahrungen mit Büchern sammeln. Ein schöner Nebeneffekt: Nach den vielen Eindrücken haben meine Kinder anschließend oft besonders gut geschlafen.

Auch unabhängig von solchen Veranstaltungen lohnt sich ein Besuch. Gemeinsam Bilderbücher anzuschauen und auszuleihen, kann schon im ersten Lebensjahr ein schönes Ritual werden und unterstützt die frühe Sprachentwicklung (kindergesundheit-info). Informationen zu den Wuppertaler Bücherbabys findest du hier: Bücherbabys der Stadtbibliothek Wuppertal.

Mit Baby ins Museum

Ein Museum und ein Baby – das klingt zunächst nach einer ungewöhnlichen Kombination. Tatsächlich gibt es aber immer mehr Museen, die spezielle Führungen für Eltern mit Babys anbieten. Dabei darf gestillt, gefüttert, gewickelt oder auch mal geweint werden, ohne dass sich jemand daran stört.

Die Idee dahinter gefällt mir besonders gut: Nur weil ein Baby da ist, müssen die eigenen Interessen nicht komplett pausieren. Stattdessen können Eltern Kunst und Kultur genießen, während die Kleinsten einfach mit dabei sind. Viele Angebote richten sich gezielt an Familien mit Babys im ersten Lebensjahr und schaffen eine entspannte Atmosphäre, in der auch der Austausch mit anderen Eltern nicht zu kurz kommt.

Wenn du in Nordrhein-Westfalen wohnst, findest du etwa Angebote wie „Kunst mit Baby“ im Kunstpalast Düsseldorf oder „Mit Baby zur Kunst“ in der Kunstsammlung NRW. Auch die Kölner Museen bieten mit ihrer Reihe „Kunst + Kind“ spezielle Führungen für Eltern mit Babys an.

Aktivitäten mit Baby zuhause und in der Natur

Die größten Abenteuer passieren oft direkt vor der Haustür – manchmal reicht ein Wochenmarkt, ein Café oder ein Bach.

Eine Sandburg bauen

Schnapp dir eine Schaufel und ab zum Strand oder auf den nächsten Spielplatz! Auch wenn es im ersten Jahr eher um das Matschen mit Sand und Wasser geht, ist das Bauen einer Sandburg eine wunderbare Beschäftigung. Der Kreativität sind nur physikalische Grenzen gesetzt  und das anschließende Zerstören ist oft das eigentliche Highlight für die kleinen Baumeister.

Kleinkind spielt mit roter Schaufel am Strand in Burhave

Beim Backen zusehen und mitmatschen

Backen mit Baby klingt zunächst nach einer ziemlich chaotischen Idee – und das ist es meistens auch. Trotzdem gehört es für mich zu den schönsten Alltagserlebnissen im ersten Lebensjahr.

Während du den Teig rührst oder knetest, kann dein Baby im Hochstuhl oder auf einer Krabbeldecke dabei sein, die verschiedenen Gerüche wahrnehmen und beobachten, was in der Küche passiert. Mit zunehmendem Alter wird aus dem Zuschauen schnell aktives Mitmachen: Hier ein bisschen Teig anfassen, dort etwas Mehl verteilen oder neugierig den Kochlöffel untersuchen.

Sonnenaufgang gemeinsam erleben

Einmal früh aufstehen, das Baby in die Trage packen, einen Kaffee mitnehmen und gemeinsam den Sonnenaufgang beobachten. Zugegeben: Für Eltern mit Schlafmangel hat diese Idee eine gewisse Ironie. Schließlich bist du wahrscheinlich ohnehin schon viel früher wach, als dir lieb ist.

Gerade deshalb kann es aber ein besonderer Moment sein, einen dieser frühen Morgen bewusst zu nutzen. Während die Welt noch ruhig ist und die ersten Sonnenstrahlen den Himmel färben, fühlt sich selbst ein gewöhnlicher Spaziergang plötzlich ein wenig magisch an. Und wer weiß: Vielleicht schläft dein Baby danach sogar noch einmal ein.

Im Bällebad abtauchen

Das Eintauchen in ein Meer aus bunten Bällen ist für viele Babys und Kleinkinder ein echtes Highlight. Die verschiedenen Farben, das Gefühl der Bälle auf der Haut und die Möglichkeit, darin zu sitzen, zu krabbeln oder später sogar hineinzuwerfen, machen ein Bällebad zu einem spannenden Sinneserlebnis.

Meine Kinder waren jedenfalls große Fans von Bällebädern. So große Fans, dass wir uns irgendwann sogar ein eigenes Bällebad für zu Hause angeschafft haben. Für Babys fand ich das auch wirklich toll. Rückblickend würde ich die Anschaffung aber noch einmal überdenken. Denn sobald die Kinder älter werden, entdecken sie schnell, dass man die 300 Bälle auch wunderbar im ganzen Wohnzimmer verteilen kann. Das tägliche Einsammeln verliert irgendwann etwas von seinem Zauber.

Ein Baby liegt in einem bunten Bällebad

Erste gemeinsame Ausflüge und Reisen mit Baby

Ja, Ausflüge mit Baby brauchen mehr Planung. Aber die Momente, die dabei entstehen, 

sind die Fotos auf eurem Handy, die ihr nie löscht.

Besuch im Zoo oder Tierpark

Tiere zu beobachten weckt den Entdeckergeist. Ob Robben auf Helgoland beobachten oder einheimische Wildtiere im Park, für Babys ist die visuelle Vielfalt faszinierend. Achtet dabei auf einen respektvollen Umgang mit den Tieren, damit euer Kind schon früh lernt, diese als Mitgeschöpfe zu achten.

Einen Bauernhof besuchen

Eine Kuh, ein Schwein oder ein Huhn – für uns Erwachsene völlig unspektakulär. Aber stell dir einmal vor, du siehst diese merkwürdigen Wesen zum allerersten Mal.

Ein Besuch auf dem Bauernhof bietet Babys und Kleinkindern unzählige neue Eindrücke. Die Tiere bewegen sich, machen Geräusche und sehen ganz anders aus als die Bilder in ihren ersten Pappbüchern. Besonders schön ist es, wenn die Tiere aus nächster Nähe beobachtet oder sogar gefüttert werden können.

Urlaub im Centerparc machen

Der erste Urlaub mit unserem ersten Babyjungen war auf Spiekeroog. Mit Babyboy Nr. 2 ging es in den Centerparc Port Zélande (siehe auch mein Jahresrückblick 2025) .Hiervon waren wir so begeistert, dass der kleine Mann mit 15 Monaten schon vier Centerparcs kennengelernt hat. Für uns jedes Mal perfekt, da alles auf Babys und Kleinkinder ausgerichtet ist. Angefangen beim Bungalow hin zum Babyschwimmen, Babyspa oder Streichelzoo.

Centerpark Het Heijderbos
Jungle Dome im Centerpark Het Heijderbos

Ein Familiencafé besuchen

Wer mit einem Baby oder Kleinkind unterwegs ist, kennt das Problem: Kaum sitzt man im Café, wird es unruhig, laut oder langweilig. Genau deshalb gibt es Familiencafés.

Hier sind Kinder ausdrücklich willkommen. Es gibt Platz für Kinderwagen, Wickelmöglichkeiten, Hochstühle und vor allem einen Spielbereich, in dem die Kleinen krabbeln, spielen und neue Dinge entdecken können. Währenddessen haben die Erwachsenen die Chance, in Ruhe einen Kaffee zu trinken und sich mit anderen Eltern auszutauschen – so zumindest in der Theorie.

Mein Tipp: Reserviere unbedingt vorab einen Tisch. Unser erster Besuch in einem Familiencafé endete nämlich schneller als gedacht. An einem verregneten Sonntag sind wir spontan hingefahren und mussten direkt wieder umkehren, weil sämtliche Plätze reserviert waren. Gerade bei schlechtem Wetter sind Familiencafés oft sehr gefragt. 

Den Sternenhimmel beobachten

Wann hast du das letzte Mal bewusst in den Sternenhimmel geschaut? Mit einem Baby verlangsamt sich das Leben oft ein wenig und plötzlich werden auch die kleinen Wunder wieder spannend.

Suche dir einen klaren Abend, packe dein Baby warm ein und verbringe gemeinsam mit deinem Nachwuchs ein paar Minuten unter freiem Himmel. Natürlich wird sich dein Baby später nicht daran erinnern. Aber genau darum geht es gar nicht. Es sind diese besonderen Momente, die du als Mama oder Papa festhältst.

Besonders toll wird es übrigens, wenn du dafür einen offiziellen Sternenpark, also einen Ort mit besonders wenig Lichtverschmutzung, besuchst. Wir sind unter anderem deswegen im Winter auf die Insel Spiekeroog gefahren. Leider hatten wir aber Pech mit dem Wetter und es war jede Nacht bewölkt – war dennoch ein toller, erster Urlaub zu dritt.

Saisonale Ideen

Für dich ist es jährliche Routine, aber dein Baby erlebt den kompletten Jahresverlauf zum allerersten Mal. Jede Jahreszeit hält Momente bereit, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

Ein Familienkostüm für Karneval planen

Karneval macht mit Kindern noch einmal auf eine ganz andere Art Spaß. Besonders schön sind Familienkostüme, bei denen alle zusammen ein gemeinsames Thema darstellen. 

Beliebte Klassiker sind etwa die Super Mario Bros., Star Wars, Der Zauberer von Oz oder die Superheldenfamilie aus Die Unglaublichen. Aber auch kreative Ideen wie Imker und Bienen, eine Zirkusfamilie oder Eltern als Bäcker mit kleinen Donuts und Cupcakes als Nachwuchs sorgen garantiert für Schmunzler.

Mein Tipp: Plane das Kostüm möglichst wetterfest. Für Babys und Kleinkinder eignen sich kuschelige Einteiler besonders gut, da sie bequem sind und auch im Kinderwagen warmhalten.

Falls dir noch die passende Inspiration fehlt, findest du auf Pinterest eine große Sammlung kreativer Ideen für Familienkostüme: Ideen für Familienkostüme auf Pinterest.

Den ersten Weihnachtsmarkt besuchen

Lichterketten, der Duft von gebrannten Mandeln und weihnachtliche Musik – ein Weihnachtsmarktbesuch gehört für viele Familien zur Adventszeit dazu. Mit Baby sieht ein solcher Ausflug zwar etwas anders aus als früher, hat aber seinen ganz eigenen Zauber. Eingekuschelt im Kinderwagen oder in der Trage gibt es für die Kleinsten jede Menge neue Eindrücke zu entdecken. Für mich gehört – sobald Junior etwas größer ist – dazu auf jeden Fall auch eine Fart im Kinderkarussell.

Noch mehr weihnachtliche Ideen findest du in meiner Weihnachts-Bucket-List.

Ostereier suchen

Auch wenn dein Baby die versteckten Eier noch nicht selbst suchen kann, macht es Spaß, die Tradition schon im ersten Lebensjahr einzuführen. Verstecke ein paar bunte Eier oder kleine Geschenke im Garten oder in der Wohnung und halte die ersten neugierigen Entdeckungen mit der Kamera fest. Oft sind es die Eltern, die sich dabei mindestens genauso freuen wie das Kind.

Noch mehr Osterideen gibt es hier: Bucket List für die Osterzeit

Erdbeeren pflücken gehen

Im Frühsommer laden viele Höfe zum Erdbeerpflücken ein. Aus meiner Erfahrung haben die leuchtend roten Früchte auf Babys und Kleinkinder eine geradezu magische Anziehungskraft. Dabei geht es gar nicht darum, möglichst viele Erdbeeren zu sammeln. Viel schöner ist es, gemeinsam durch die Reihen zu laufen, die Früchte zu entdecken, sie anzufassen oder sie sogar direkt zu probieren.

Meinen Erfahrungsbericht (damals noch ohne Kinder)  kannst du hier nachlesen: Erdbeeren selber pflücken – Mein Erfahrungsbericht.

Einen Laternenumzug besuchen

Leuchtende Laternen, singende Kinder und die besondere Stimmung an einem Herbstabend machen Laternenumzüge zu einem schönen Erlebnis für die ganze Familie. Auch wenn dein Baby die Bedeutung noch nicht versteht, faszinieren die Lichter und die vielen Eindrücke oft schon die Kleinsten.

Seifenblasen machen

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die Babys am meisten begeistern. Schillernde Seifenblasen schweben durch die Luft, verändern ihre Form und glitzern in der Sonne. Viele Babys verfolgen sie gespannt mit den Augen oder versuchen später sogar, sie zu greifen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Begeisterung hält oft deutlich länger an als nur im Babyalter. Mein mittlerweile vierjähriger Sohn liebt Seifenblasen noch immer. Entsprechend hoch war unser Seifenblasenverbrauch in den ersten Jahren. Eine günstige Aktivität mit großem Unterhaltungsfaktor, die Kinder über viele Jahre begleitet.

Seifenblasen auf der Hardt

Eine Wassermelone essen

Kaum eine Frucht schreit so sehr nach Sommer wie eine Wassermelone. Ihre leuchtend rote Farbe, die saftige Konsistenz und der süße Geschmack machen sie für viele Babys und Kleinkinder besonders spannend.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie fasziniert meine Kinder von den riesigen Melonenscheiben waren. Dabei landete zwar ein großer Teil der Wassermelone nicht im Mund, sondern im Gesicht, auf der Kleidung und rund um den Hochstuhl, aber genau das gehört dazu.

Bunte Blätter werfen

Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, wird selbst ein gewöhnlicher Spaziergang zu einem kleinen Abenteuer. Raschelnde Blätter fühlen sich spannend an, lassen sich sammeln, werfen und beobachten. Besonders schön sind Fotos, auf denen bunte Blätter durch die Luft fliegen und das Baby mittendrin sitzt oder liegt.

Frau mit Kinderwagen an Straße mit Herbstlandschaft

Den ersten Schnee erleben

Der erste Schnee gehört zu den magischen Momenten des ersten Lebensjahres. Viele Babys schauen die weißen Flocken fasziniert an oder beobachten neugierig, wie die Welt plötzlich ganz anders aussieht. Auch wenn der Ausflug nur kurz dauert, bleibt der erste Kontakt mit Schnee und die Reaktion darauf oft eine Erinnerung, die Eltern noch Jahre später gerne erzählen.

Viele der schönsten Baby-Erlebnisse sind eng mit den Jahreszeiten verbunden. Noch mehr passende Ideen findest du in meinen Bucket Lists für Winter, Frühling, Sommer und Herbst.

Was ich rückblickend am wertvollsten fand

Einerseits ändert sich der Alltag mit Baby ständig (drei Schläfchen werden zwei, Beikost kommt dazu usw.). Auf der anderen kann der Alltag mit Baby auch ziemlich „eintönig“ sein: Spazierengehen, Stillen, Wickeln, Schlafen, Spielgruppe – vieles wiederholt sich und fühlt sich in der Rückschau wie ein einziger langer Tag an. Ich erinnere mich gut daran, wie schön das Einschlafstillen oder das Spazieren im Wald waren, nur mache ich das nicht an einer einzigen Situation fest.

Anders ist es mit Urlauben und Ausflügen. Hier habe ich teils noch sehr deutliche Erinnerungen daran. Der erste Urlaub zu dritt bzw. ist halt noch einmal besonders. Selbst ein eher unspektakulärer Nordseeurlaub wird plötzlich zu einem kleinen Abenteuer, wenn du deinem Baby dabei zusiehst, wie es die Welt entdeckt.

Blick aufs Meer in Punta Prima (Menorca)

Daher ist auch mein Rat: Auch wenn es stressig ist, mehr Planung erfordert und mit noch weniger Schlaf einhergeht, entdeckt mit eurem Baby die Welt. Selbst wenn es nur die Eisdiele im Nachbarort ist, geht raus, entdeckt die Welt und sammelt mit jedem dieser kleinen Highlights eine weitere Erinnerung.

Die besten Erinnerungen waren auch gar nicht die „großen Erlebnisse“. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie mein Sohn im Wildpark zu ersten Mal ein Reh gefüttert hat oder wie viel Spaß er beim Planschen im Freibad hatte. Beim Besuch im Museum waren auch jedes Mal die Augen groß.

Gleichzeitig würde ich heute genauer hinschauen, was wirklich zu unserem Baby passt. Weite Ausflüge würde ich nur machen, wenn dein Baby Autofahren gut mitmacht. Wenn Autofahren jedes Mal Stress bedeutet, gibt es meistens genug schöne Ziele in der Nähe.

Auch Schwimmen fand ich oft ziemlich stressig: umziehen, duschen, Baby versorgen, danach müde werden und irgendwie alles wieder einpacken. Gleichzeitig liebt mein großer Sohn Wasser bis heute. Manchmal lohnt sich etwas also trotzdem, weshalb ich gelegentlich gerne in den sauren Apfel beiße.

Noch mehr Bucket-List-Inspiration

Das erste Babyjahr ist nur der Anfang. Wenn du Lust hast, auch danach bewusster gemeinsame Erlebnisse zu sammeln, findest du in meiner Familien-Bucket-List viele weitere Ideen für kleine und große Abenteuer mit Kindern.

Falls du dich fragst, was eine Bucket List eigentlich genau ist, schau dir meinen Beitrag zur Bucket List bzw. Löffelliste an. Dort erkläre ich dir die Bedeutung und Idee dahinter.

Möchtest du direkt deine eigene Liste starten, helfen dir diese Beiträge weiter:

Und wenn du noch mehr Inspiration für gemeinsame Familienzeit suchst, findest du viele Ideen auch in meinem Buch 300 Abenteuer für die ganze Familie.

FAQ: Häufige Fragen zur Baby Bucket List im ersten Jahr

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf einen solchen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Denise Ni

Bucket Listerin, Online-Marketing-Enthusiastin und Neu-Mama

Seit 2017 ist Denise begeisterte Bucketlisterin. Auf ihrem Blog berichtet sie in über 130 Beiträgen von ihren eigenen Erlebnissen. Überdies unterstützt sie ihre Leserschaft dabei, eine eigene Bucket List zu erstellen, Bucket List Ideen zu finden und die eigenen Ziele zu erreichen.

Ihre Begeisterung für das Thema spiegelt sich auch in ihren drei Büchern wider, die sie zusammen mit dem Remote Verlag veröffentlichte. Als Bucket List-Expertin war sie bereits zu Gast im SWR 2 Radio und weiteren Print- und Onlinemedien (Über Mich).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen