Rezension zum Bucket List Film "Das Beste kommt zum Schluss"

Das Beste kommt zum Schluss – Rezension und Kritik

Der Film Das Beste kommt zum Schluss (Original-Titel The Bucket List) hat einiges zur Bekanntheit der Bucket List beigetragen. Zumindest in den USA. Hier gelangte der Film 2007 nach dem ersten Spielwochenende sogar auf Platz 1 der US-Kinocharts.

An mir ist der Film leider damals und auch in den letzten 10 Jahren vorbeigegangen. Erst als ich mich intensiver mit meiner Bucket List beschäftigt und recherchiert habe, bin ich auf Das Beste kommt zum Schluss gestoßen.

Um ehrlich zu sein ist meine Meinung zum Film etwas zwiegespalten. Erfahrt in diesem Beitrag, worum es in Das Beste kommt zum Schluss geht, wie realistisch der Film ist und welche Bedeutung er meiner Meinung nach hat.

Zusammenfassung: „the bucket list“ – Das Beste kommt zum Schluss

Das Beste kommt zum Schluss ist eine Tragikkomödie mit Morgan Freeman und Jack Nicholson aus dem Jahr 2007.

Beide spielen zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein können, aber in einer ähnlichen Situation stecken: Sie haben Krebs im Endstadium und nur noch wenige Monate zu leben. Da sie sich notgedrungen ein Krankenzimmer teilen müssen, kommen sie trotz anfänglicher Schwierigkeiten ins Gespräch.

Angesichts des nahen Todes fängt der schwarze Automechaniker Carter an eine Bucket List zu schreiben, eine Idee, die er schon zu Studienzeiten hatte, dann aber verworfen hat. Frustriert lässt er die Liste zu Boden fallen.

Das Beste kommt zum Schluss (Film DVD)
DVD „Das Beste kommt zum Schluss“

Der zynische, weiße Milliardär Cole bekommt sie in die Hand. Erst macht er sich noch über die „trivialen“ Punkte auf der Bucket List lustig. Dann gefällt ihm die Idee immer mehr und er fügt der Liste noch eigene Punkte hinzu.

Nach einigem Hin und Her kann er Carter (gegen den Willen seiner Frau) überreden mit ihm auf Reisen zu gehen, um all die Punkte auf der Liste abzuarbeiten.

Während der Reise lernen sich die beiden nicht nur besser kennen, sondern erleben auch so tolle Dinge wie einen Fallschirmsprung, eine Fahrt mit einem Rennwagen und eine Reise zu den Pyramiden in Ägypten.

ACHTUNG SPOILER: An dieser Stelle solltest du aufhören, die Zusammenfassung zu lesen, wenn du den Film noch schauen willst.

Es kommt aber zu Konflikten, als beide versuchen sich gegenseitig zu helfen. Zerstritten fahren beide nach Hause, versöhnen sich aber kurz darauf als Carter nach einem Zusammenbruch erneut ins Krankenhaus kommt.

Wenig später stirbt Carter. Vorher kann er Cole aber noch das Versprechen abringen, die Bucket List allein zu vollenden.

So kommt es dann auch. Cole schafft es sich mit seiner einzigen Tochter zu versöhnen, die ihn liebevoll in ihre Familie aufnimmt. Etwas kitschig haben beide am Ende ihres Lebens das gefunden, was im Leben am meisten zählt: die Liebe.

Der Film endet damit, dass Cole mit 81 Jahren stirbt. Coles Assistent legt seine Asche im Himalaya neben der von Carters ab und erfüllt beiden so ihren letzten Wunsch.

Das Beste kommt zum Schluss Trailer

Neugierig geworden? Dann kannst du dir hier noch den deutschen Trailer zu the bucket list anschauen.

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Trailer „Das Beste kommt zum Schluss“

Wie realistisch ist der Film „Das Beste kommt zum Schluss“?

Nach dem Film war ich zuerst etwas enttäuscht. Dass einer der beiden Hauptrollen Milliardär ist, hat den Film in meinen Augen etwas unrealistisch gemacht.

Nicht jeder kann aus finanziellen und zeitlichen Gründen mal eben um die Welt reisen und auf einen Schlag alle Punkte auf seiner Bucket List abarbeiten.  Ich muss mir – und ich gehe davon aus, dass es bei den meisten anderen Bucketlistern auch so ist – alle Punkte schrittweise erarbeiten. Und das macht eine Bucket List für mich auch aus. Wenn ich mir eine große Reise oder ein tolles Erlebnis ermöglichen kann, ist das ein tolles Gefühl, das noch wochenlang anhält.

Die Meisten von uns schreiben auch erst nicht kurz vor ihrem Tod eine Bucket List, sondern haben im besten Falle noch einige Jahrzehnte vor sich.

Meine Bucket List enthält neben den großen Erlebnissen wie einer USA-Rundreise oder einem Fallschirmsprung auch kleine Highlights wie einen Besuch im Autokino oder eine Alpakawanderung.

Aber okay, wir haben einen Spielfilm von rund 90 Minuten Länge, der auch noch eine Botschaft rüberbringen soll. Vor diesem Hintergrund kann ich Abstriche machen.

Eine Botschaft kommt für mich auf jeden Fall rüber.

Bedeutung: Welche Botschaft vermittelt der Bucket ListFilm?

Ich habe den Film zu einem Zeitpunkt geschaut, an dem ich schon seit einigen Monaten eine Bucket List hatte. Dementsprechend war mein Moment an dem es „Klick“ gemacht hat und ich endlich all meine Träume in die Tat umsetzte, statt sie mir für irgendwann vorzunehmen, schon etwas früher.

Ich kann mir aber vorstellen, dass der Film den ein oder anderen zum Nachdenken anregt hat. Unser Leben erscheint uns in jungen Jahren oftmals endlos. Dabei kann es, wie im Falle von Carter, passieren, dass unsere abenteuerlichen Pläne irgendwann durch Routine verdrängt werden oder immer weiter verschoben werden.

Manchmal kann es für einige Dinge dann schon zu spät sein. Bronnie Ware schreibt in ihrem Buch Was Sterbende am Meisten bereuen*, dass die viele Menschen am Ende Ihres Lebens bereuen zu viel gearbeitet zu haben und nicht ihr eigenes Leben gelebt zu haben.

Gibt es das Beste kommt zum Schluss auf Netflix oder Amazon Prime?

Aktuell leider nein. Laut werstreamt.es soll der Film aktuell aber auf Maxdome, iTunes, Google Play und Microsoft für ein paar Euro zum Ausleihen geben.

Mittlerweile gibt es den Film auch für rund 5 € als DVD* und 9 € als Blu-ray*. Wer es, so wie ich, etwas nachhaltiger und günstiger haben will, leiht sich den Film einfach in der Bücherei aus.

Das Beste kommt zum Schluss: Fakten & Besetzung

Hier noch die wichtigsten Fakten zum Bucket List Film:

Kategorie: Spielfilm
Gattung: Tragikomödie
Regie: Rob Reiner
Darsteller: u.a. Jack Nicholson; Morgan Freeman; Sean Hayes; Beverly Todd
Drehbuch: Justin Zackham
Länge: 97 Minuten
Dt. Kinostart: 24.01.2008
FSK: 0

Weitere Bucket List Filme

In diesen Filmen kommt entweder konkret eine Bucket List vor oder ich finde Sie vom Inhalt her passend. Die Themen sind u.a. Bucket List, Komfortzone verlassen, Selbstverwirklichung, Träume verwirklichen, sein eigenes Leben

Weitere Empfehlungen zu Filmen, Blogs und Büchern zum Theme Bucket List findest du in meinen Bucket List Empfehlungen.

Wie sieht es bei dir aus? Kennst du den Film Das Beste kommt zum Schluss oder kannst du mir einen anderern tollen Film empfehlen?

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2 Kommentare zu „Das Beste kommt zum Schluss – Rezension und Kritik“

  1. Ich kenne den Film nicht und jetzt nach deiner Beschreibung schaue ich ihm mir nicht an. Ich meine, der eine sagte ja, er hätte nie Zeit für eine Liste gehabt. Okay. Aber ein Millionär kommt ins Spiel… Unrealistisch. Klar der bezahlt alles. Meine Liste muss ich ohne Millionär abarbeiten und bin dran. Denn. Ende haben die wenigsten Zeit. Und meistens kein Geld oder zu krank. Definitiv kein Film für mich.
    Liebe Grüße Caro

    1. Sehe ich genauso, ich kann mich einfach nicht recht mit den Darstellern identifizieren. Empfehlen kann ich dir aber den Film „Das bescheuerte Herz“, der ja auch auf einer wahren Geschichte beruht 🙂

      LG Denise

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