Denise' Bucket List https://denise-bucketlist.de Einfach mal das Leben genießen Tue, 20 Oct 2020 19:10:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://denise-bucketlist.de/wp-content/uploads/2018/10/de.png Denise' Bucket List https://denise-bucketlist.de 32 32 Nervenkitzel in 400 m Höhe – Erfahrungsbericht Ballonfahrt https://denise-bucketlist.de/ballonfahrt-erfahrungsbericht https://denise-bucketlist.de/ballonfahrt-erfahrungsbericht#respond Tue, 20 Oct 2020 18:25:12 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5515 „Das Leben ist wie eine Ballonfahrt. Manchmal musst du erstmal Ballast abwerfen, um wieder steigen, fliegen, träumen und lachen zu können.“ Ein super schöner Spruch, in dem nicht nur viel Wahres steckt, sondern der auch sehr gut eine Ballonfahrt beschreibt. In rund 400 m Höhe gelingt es tatsächlich für einen Moment abzuschalten, die Landschaft zu…

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„Das Leben ist wie eine Ballonfahrt. Manchmal musst du erstmal Ballast abwerfen, um wieder steigen, fliegen, träumen und lachen zu können.“

Ein super schöner Spruch, in dem nicht nur viel Wahres steckt, sondern der auch sehr gut eine Ballonfahrt beschreibt. In rund 400 m Höhe gelingt es tatsächlich für einen Moment abzuschalten, die Landschaft zu bestaunen und nicht daran zu denken, was in dem Miniaturwunderland unter uns so stresst. Meine Fahrt mit dem Heißluftballon war für mich aber nicht nur eine kleine Auszeit, sondern auch die Erfüllung eines sehr großen Traumes.

In diesem Beitrag berichte ich dir über meine Ballonfahrt, von der Terminvereinbarung bis hin zur Landung und der kleinen Überraschung, die uns am Ende erwartet hat.

Ballonfahrt: Mein Erfahrungsbericht

Dunkle Gewässer sind mir Graus. Nichts in der Welt würde mich dazu bringen, im offenen Meer tauchen zu gehen. Statt in die Tiefe zieht es mich in die Höhe (siehe auch meine Beiträge zum Houserunning und Ziplining). Ich könnte stundenlang im Flugzeug aus dem Fenster schauen oder von Aussichtsplattformen die Welt im Miniaturformat bestaunen. So war es schon lange ein Traum von mir (spätestens als ich den Film „In 180 Tagen um die Welt“ gesehen habe, Stichwort: 30 über 30 Bucket List) einmal im Heißluftballon, die Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten, und zwar ohne Flugzeugwand und in gemächlichem Tempo.

Zum Glück habe ich den weltbesten Ehemann und zum Geburtstag einen Gutschein für eine Fahrt im Heißluftballon bekommen. Meine Freude war dementsprechend groß. Pech nur, dass wir gerade noch mitten im Lockdown waren und ich mich schweren Herzens noch gedulden musste.

Aber dann war es auch schon so weit.

Buchung und Terminvereinbarung

Die Lage hatte sich wieder so weit beruhigt, dass Ballonfahrten (mit Hygienekonzept) möglich waren. Um eine Ballonfahrt für uns beide zu buchen, musste ich mich online anmelden und neben den üblichen Daten auch unser Gewicht angeben. Via Mail haben wir dann einen Abendtermin für Mitte Juli in Wuppertal bekommen.

Die Vorfreude war entsprechend groß. Doch leider mussten wir uns noch etwas gedulden.

Wenig Stunden vor dem geplanten Start kam der Anruf: „Zu windig. Wir können heute nicht starten.“ Da Spiel setzten sich dann noch einige Wochen so fort. Entweder war es zu windig, zu windstill, zu heiß oder die Regenwahrscheinlichkeit war zu hoch.

Mittlerweile war es September und meine Sorge war, dass wir es in dieser Saison gar nicht mehr schaffen würden, da wir ab Ende September auf Reisen sein würden. Mittlerweile war es uns auch völlig egal, wo in NRW wir starten und dass wir zu den frühen Terminen mitten in der Nacht würden aufstehen müssen.

Doch meine Sorge war unbegründet. Petrus meinte es gut mit uns. Mitte September hieß es „Go!, wir können starten“.

Vor dem Start

Sobald wir mittags das OK bekommen haben, machten wir uns frühzeitig auf den Weg nach Bochum, um die Lage noch etwas zu checken. Auf einer kleinen Wiese mit Spielplatz war also unser Startpunkt. Nachdem wir schnell nochmal die Örtlichkeiten aufgesucht haben (in der Luft würde ein Toilettengang ja etwas schwierig werden), rollte auch schon der Wagen mit dem Korb auf den Parkplatz und wir lernten den Piloten und unsere Mitfahrer kennen.

Anbetracht der Größe des Korbes war ich schon ziemlich überrascht und hab mich gefragt, ob es mit 12 Personen plus Pilot nicht etwas eng werden könnte. Aber erst mal hatten wir ganz andere Probleme.

Teil des Erlebnisses war nämlich der gemeinschaftliche Aufbau des Ballons, was je nach zugeteilter Rolle einem knackigen HIIT-Workout gleicht. Was ich damals noch nicht wusste: der Aufbau ist bei Weitem nicht der anstrengendste Part. Aber hierzu später mehr.

Aufbau eines Heißluftballons
Unser Ballon

Erst einmal hieß es das Equipment von Wagen holen und die Ballonhülle ausbreiten. Mithilfe eines Ventilators wurde dann Luft in den Ballon geblasen, der mit zunehmender Größe immer mehr Schaulustige anzog. Zurecht – ein gefüllter Heißluftballon sieht aus nächster Nähe schon sehr beeindruckend aus. Ich kann mich nicht gut erinnern, wie immer staunend nach oben geblickt haben, wenn ein Ballon in der Nähe geflogen — ich verbessere mich — gefahren ist.

Als der Ballon eine sehr beachtliche Größe angenommen hatte, hieß es urplötzlich nacheinander in den Korb zu klettern. Und dann ging alles rasend schnell.

Bevor ich mich mental auf den baldigen Start vorbereiten konnte, geschweige denn meine Kamera zücken konnte, ging es auch schon los.

Die Ballonfahrt

Sekunden nachdem der letzte Passagier seinen Fuß im Korb hatte, eröffnete der Pilot das Feuer und die Welt unter uns wurde immer kleiner und kleiner. Viel zu schnell, um wirklich verarbeiten zu können, was geschieht. Aber nicht nur der Start, sondern die gesamte Ballonfahrt etwas unwirklich vor. Ich hatte mich vorher kaum informiert und erwartet, dass wir beim Start, ähnlich wie bei der Fahrt mit einem Aufzug, etwas nach unten gedrückt werden.

Genauso hatte ich bei der „Fahrt“ erwartet, dass uns der Fahrtwind um die Ohren bläst. Mein Fehler! Denn nichts von dem war der Fall. Im Korb war es absolut windstill. Nichts hat gewackelt. Unser Stand war fest, wie auf einer geraden Asphaltfläche.

Selfie im Heißluftballon
Selfie im Heißluftballon

Perfekte Voraussetzung, um in Ruhe die Landschaft zu bestaunen. Zu sehen gab es viel. Zuerst ging es über eine bessere Wohngegend (ca. jeder Garten hatte einen Pool), dann über einen Golfplatz, den Kemnader See und die Ruhruniversität.

Da wir einen Tag mit recht wenig Wind erwischt haben (bei Sonnenaufgang war es am selben Tag wohl noch deutlich windiger) sind wir relativ „tief“ gefahren(in einer Höhe von ca. 400 m) und nur langsam vorwärtsgekommen. Gut für uns: So hatten wir Zeit unsere Blicke in Ruhe schweifen zu lassen und hatten nicht im Minutentakt den Drang ein Erinnerungsfoto zu machen.

Die Aussicht (mittlerweile war Sonnenuntergang) war einfach großartig. Phänomenal. Einfach unglaublich. Anders kann ich es gerade nicht in Worte fassen. Du musst den atemberaubenden Ausblick selbst erlebt haben.

Sonnenuntergang über Bochum (Bild von Heißluftballon aus)
Sonnenuntergang über dem Ruhrgebiet

Leider hieß es dann viel zu schnell: „Da hinten könnte eine gute Stelle zum Laden sein.“ Während ich bisher ganz entspannt war, ist in den folgenden Minuten der Adrenalinspiegel dann doch geringfügig angestiegen.

Die Landung

Mittlerweile waren wir nämlich schon sehr tief. Für mich gefühlt zu tief. Vor dem Feld, was als Landungsort dienen sollte, kamen erst noch eine Kläranlage und eine Autobahn. Beide Orte schienen mir nicht gerade geeignet für eine vorzeitige Landung. Der Pilot war mittlerweile auch sehr wortkarg und hoch konzentriert.

Heißluftballon kurz vor der Landung
Fahrt über ein Klärwerk, kurz vor der Landung

Der Boden kam immer näher und näher. Wir Passagiere bekamen die Anweisung uns an den Schlaufen festzuhalten und leicht in die Knie zu gehen. Zum Glück hatten wir sowohl die Kläranlage als auch die Autobahn sicher passiert. Dass wir vor der Landung auf dem Feld noch einige Bäume streiften, erschien mir da das kleinere Übel.

Kurz vor der Landung mit dem Heißluftballon

Im Vergleich zum grazilen Aufstieg war die Landung etwas holpriger, aber keineswegs unkontrolliert. Wir, genauer gesagt der Korb, hatten wieder sicheren Boden unter den Füßen.

Doch unser Erlebnis war noch nicht vorbei. Das nächste Highlight mussten wir uns aber erst mal verdienen.

So schwerelos der Ballon auch durch die Luft gleiten mag. Mit rausgelassener Luft ist so eine Ballonhülle ganz schön schwer und der dafür vorgesehene Behälter ziemlich klein. Aber auch diese Mammutaufgabe haben wir mit ein bisschen Teamwork bewältigt bekommen.

Vielleicht hat auch die Aussicht auf die Ballonfahrertaufe zusätzlich motiviert. Allerdings war die Taufe, dann doch ganz anders als erwartet.

Die Ballonfahrertaufe

Erwartet habe ich nämlich ein Gläschen Sekt. Meinetwegen auch einen Schluck irgendeiner Flüssigkeit auf meinen Kopf. Was folgte war, nun ja … für mich ein kleiner Schockmoment. Nachdem ich meine Urkunde mit meinem neuen Ballonfahrernahmen

Himmelshüpferin Denise aus den Korbweiden winkenden Ballönerin, zur ruhigen Fahrt von Bochum bis nach Dortmund“

bekommen habe, sollte ich mich vorbeugen und der Pilot hat eine meiner Haarsträhnen kurz angeflämmelt (ja, im Ernst).

So ging es dann reihum, sodass es am Ende leicht verkohlt gerochen hat. Zufrieden und voller Eindrücke ging es dann noch mit dem Begleitfahrzeug zurück zum Startplatz.

Fazit: Ballonfahren – ein unvergessliches Erlebnis

War unsere Ballonfahrt ein unvergessliches Erlebnis? – Definitiv Ja! Auch wenn es vielleicht nicht ganz so aufregend war, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber ein mal mitzuerleben, wie aus einer Hülle ein riesiger Ballon ist schon grandios. Wenn dann noch ein Schwall heißer Luft es schafft die Passagiere scheinbar mühelos in die Luft zu befördern, kann man nur staunen. Zumindest erging es mir so. Die Fahrt in der Luft wirkte auch mich aufgrund der Windstille etwas unwirklich. Ich konnte manchmal kaum glauben, wirklich in einem Korb in 400 m Höhe zu stehen.

Ich könnte mir durchaus vorstellen öfter in einen Ballon zu steigen. Ein kleines Manko ist leider der Preis. Wenn man aber einberechnet, wie oft Termine kurzfristig verschoben werden müssen und welcher Zeitaufwand mit Aufbau, Abbau und der Rückfahrt zum Startplatz entsteht, sind Preise von ca. 200 € pro Person für mich ein fairer Preis.

Daher ist mein nächster großer Traum: Eine Alpenüberquerung mit dem Heißluftballon!

FAQ – Wichtige Fragen und Antworten

Falls du noch Zweifel hast, ob eine Ballonfahrt das Richtige für dich ist, habe ich im folgenden Antworten zu den häufigsten Fragen.

Warum heißt es Ballonfahrt und nicht Flug?

Ganz einfach: Alles was schwerer als Luft ist (zum Beispiel Flugzeuge und Hubschrauber) fliegt. Alles was leichter als Luft ist, wie Luftschiffe und Heißluftballons, fährt. Zum anderen hat die Bezeichnung einen historischen Ursprung. Schon die ersten Ballonfahrer sprachen vom „Ballonfahren“, da sie die Wortwahl von der Seefahrt übernahmen.

Was anziehen bei einer Ballonfahrt?

Die Vermutung liegt nahe, dass es in luftiger Höhe deutlich kälter als am Boden ist. Schließlich sind Bergsteiger auch immer bis zur Unkenntlichkeit in Thermokleidung verpackt. Dies ist allerdings ein Trugschluss: Im Korb des Ballons ist es nicht kälter als am Boden. Im Gegenteil: der Brenner gibt so einiges an Wärme ab, sodass es auch im Winter nicht zu kalt wird. Am besten kleidest du dich so, als ob du zu einer Wanderung aufbrechen würdest. D.h. festes Schuhwerk und bequeme Kleidung, die (z.B. beim Auf- und Abbau des Ballons) auch schmutzig werden darf.

Wie funktioniert das Ballonfahren?

Ganz einfach: Heiße Luft dehnt sich aus. Da sie im Gegensatz zur umgebenden kalten Luft eine geringere Dichte hat, erzeugt sie einen Auftrieb. Um Aufzusteigen wird in die Ballonhülle heiße Luft geblasen. Irgendwann ist die Antriebskraft größer als die Gewichtskraft des Ballons. Es geht nach oben. Nach einiger Zeit kühlt die Luft in der Hülle ab. Wenn keine heiße Luft mehr hinzugegeben wird, sinkt der Ballon wieder ab. Ein simples Prinzip, das seit Jahrhunderten Bestand hat. Die heutige Ballonfahrt unterscheidet sich da wenig von den ersten Heißluftballonfahrten der Brüder Montgolfier im 18. Jahrhundert.

Wie muss das Wetter für eine Ballonfahrt sein?

Einen geeigneten Zeitpunkt für eine Ballonfahrt zu finden ist gar nicht so einfach. Um möglichst wenig Thermikwinde abzubekommen, finden Ballonfahrten entweder kurz nach dem Sonnenaufgang oder kurz nach dem Sonnenuntergang statt. Weitere Voraussetzungen für eine sichere Fahrt sind:

  • nicht zu starke, aber auch nicht zu geringe Windgeschwindigkeiten
  • Wolkengrenze über 1500 Fuß
  • Kein Regen, Schnee oder Gewitter

Die Entscheidung, ob eine Ballonfahrt stattfinden kann, fällt meist sehr kurzfristig. In einigen Fällen sogar erst am Startplatz. In der Regel bekommst du aber einige Stunden vor dem geplanten Start einen Anruf.

Info: Vorkehrungen für ein sicheres Ballonfahren nach EU-Standard

Wie gefährlich ist eine Ballonfahrt?

Auch wenn immer wieder von Ballonunfällen zu lesen ist (wikipedia: Liste von Ballonunglücken), gilt die Ballonfahrt als relativ sicher. Im Jahr 2017 gab es bei über 40.000 Ballonfahrten lediglich 8 Unfälle mit 7 Verletzten (Quelle: https://www.faszination-ballonfahrt.de). Somit gilt Ballonfahren im Vergleich zu anderen Transportmitteln, wie dem Auto, als vergleichsweise sicher.

Ballonfahren mit Höhenangst und Flugangst

Laut Aussagen von Anbietern sollen auch Menschen mit Höhenangst eine Ballonfahrt genießen können. Schwer zu glauben, wenn einem auf dem Drei-Meter-Brett schon flau im Magen wird. Doch ein Heißluftballon hat den entscheidenden Vorteil, dass er nicht mit dem Boden verbunden ist, anders als es etwa bei Hochhäusern der Fall ist. Wenn man am Rand eines Hochhauses steht, gelingt es dem Auge nicht das komplette Gebäude zu überblicken. Bezugslinien werden verzerrt und das Gebäude scheint nach vorne zu kippen. All dies ist beim Ballonfahren nicht der Fall. Zudem fährt der Ballon mit dem Wind und nimmt die Windgeschwindigkeit an. Hierdurch ist im Ballon kein Wind zu spüren und der Stand so fest wie mehrere hundert Meter weiter unten.

Wie teuer ist eine Ballonfahrt?

Wir haben für unsere Ballonfahrt insgesamt 399 € gezahlt. D.h. pro Persona ca. 200 €. Dieser Preis bildet eher das untere Spektrum. Wenn du dich nicht am Auf- und Abbau des Ballons beteiligen möchtest oder eine Ballonfahrt mit weniger Personen buchst, wird es schnell teurer.

Wo kann man Ballonfahrten machen?

Eine Anlaufstelle sind zum Beispiel Jochen Schweitzer, Mydays oder Fun4You. Von letzterem habe ich meinen Gutschein erhalten. Du kannst aber auch direkt nach Ballonsportvereinen in deiner Nähe suchen, die Fahrten anbieten.

Jetzt bin ich gespannt. Kommt eine Ballonfahrt für dich in Betracht? Oder wurdest du sogar schon in die Gemeinschaft der Ballonfahrer aufgenommen? Dann bin ich auf deine Erfahrungen gespannt. Ich freue mich über jeden Kommentaren und beantworte gerne noch offene Fragen!

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Die ultimative Deutschland-Bucket-List https://denise-bucketlist.de/deutschland-bucket-list https://denise-bucketlist.de/deutschland-bucket-list#respond Mon, 21 Sep 2020 16:49:48 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5469 Die ultimative Deutschland-Bucket-List -Anzeige- In Schulzeiten habe ich meine Klassenkameraden immer dafür beneidet, dass es für sie nach Teneriffa oder Mallorca ging, während wir mal wieder an die Nordsee oder Ostsee gefahren sind. Als ich endlich volljährig war, ging es für mich dann auch endlich nach Spanien, Italien und Griechenland. Ich hatte so einiges nachzuholen.…

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Die ultimative Deutschland-Bucket-List

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In Schulzeiten habe ich meine Klassenkameraden immer dafür beneidet, dass es für sie nach Teneriffa oder Mallorca ging, während wir mal wieder an die Nordsee oder Ostsee gefahren sind. Als ich endlich volljährig war, ging es für mich dann auch endlich nach Spanien, Italien und Griechenland. Ich hatte so einiges nachzuholen.

Seit einigen Jahren sieht es wieder anders aus. Natürlich stehen Fernreisen bei uns noch immer hoch im Kurs (erst letztes Jahr ging es in die USA), aber ich habe auch die Freude am Urlaub im eigenen Land wiederentdeckt. Ich habe sogar gemerkt, dass es anderswo sogar nicht unbedingt schöner ist, nur weil man an eine Landesgrenze überqueren muss. Im Gegenteil: An der deutschen Nordseeküste kommt man genauso gut zur Ruhe wie in der Bretagne und Dresden hat mir sogar besser gefallen als Budapest. Zudem gefällt es mir, mir über die Sprache mal keine Gedanken machen zu müssen und auch nicht Stunden an irgendwelchen Flughäfen zu verbringen.

Im Folgenden möchte ich dir für jedes Bundesland die schönsten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten vorstellen. Die Deutschland-Bucket-List ist in Zusammenarbeit mit omio entstanden. Auf der Webseite kannst du dir schnell und günstig deine Reise durch Deutschland zusammenstellen lassen, egal ob mit Bahn, Bus oder dem Flugzeug.

Vorteile von Reisen in Deutschland

Bevor wir zu den schönsten Reisezielen hierzulande kommen, lass mir dir kurz zeigen, welche Vorteile ein Urlaub in Deutschland hat:

Nachhaltigkeit: Um innerhalb Deutschlands zu reisen, braucht niemand in ein Flugzeug zu steigen. Bahnreisen und Busreisen schonen nicht nur das Klima, sondern sind in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern auch ziemlich schnell und komfortabel.

Organisation: Reisepass, Impfungen, Sprachkurs, Auslandskrankenversicherungen, etc. – um all diese Dinge, brauchst du dir, wenn du in Deutschland verreist, keine Gedanken machen.

Vielfalt: Metropolen, Berge, Küsten, kleine Weinorte, Heidelandschaften und sogar eine Wüste – Deutschland ist viel abwechslungsreicher als du denken magst.

Sicherheit: Deutschland gehört dem Global Peace Index zufolge zu einem der sichersten Reiseländer weltweit (immerhin Rang 16 von 163).

Perspektivwechsel: Werde zum Entdecker im eigenen Land und schau dir dein Heimatland aus der Touristenperspektive an.

Die interessantesten Sehenswürdigkeiten in allen Bundesländern

Bei der Zusammenstellung dieser Liste habe ich Wert darauf gelegt, Ziele in jedem Bundesland aufzulisten. Dabei sind einige Klassiker wie das Brandenburger Tor, Schloss Neuschwanstein und das Münchener Oktoberfest, aber auch eher unbekanntere Städtchen und Natur-Highlights.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg ist das einzige deutsche Bundesland, in dem ich noch nie gewesen bin. Dabei möchte ich unbedingt einmal in den Schwarzwald und an den Bodensee. Letzteres stand in diesem Jahr auf dem Plan, bis uns der Lockdown dazwischenkam.

Baden-Württemberg Bucket List
  • Die Blumeninsel Mainau (Bodensee) erkunden
  • Eine Schwarzwälder Kirschtorte im Schwarzwald essen
  • Den Dom zu Speyer besichtigen
  • Das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart besuchen
  • In der Caracalla-Therme in Baden-Baden entspannen und abends im Casino zocken
  • Die Gischt von Deutschlands höchsten Wasserfällen in Triberg spüren
  • Das Heidelberger Schloss besichtigen
  • Im Europa-Park in Rust vergnügen
  • Wildwasser-Rafting im Allgäu
  • Die Stammburg der Hohenzoller in Bisingen besuchen
  • Im Bodensee schwimmen

Mehr Ausflugsziele: https://m.tourismus-bw.de/

Bayern

Instagram ist voll von wunderschönen Landschaften in Bayern. Für mich ging es bislang leider nur nach München. Wobei leider das falsche Wort ist, da die bayrische Hauptstadt auch sehr schöne Ecken hat. Etwas, was ich unbedingt einmal im Leben machen möchte, ist eine Wanderung auf die Zugspitze.

Bayern Bucket List
  • Die Deutsche Alpenstraße im Cabrio entlang fahren
  • Die Passionsspiele in Oberammergau sehen
  • Den Christkindl-Markt in Nürnberg besuchen
  • Die 2962 m hohe Zugspitze erklimmen
  • Karibik-Flair am Eibsee genießen
  • Schloss Neuschwanstein bestaunen
  • Das Münchener Oktoberfest besuchen
  • Mit einer Gondel durch Bamberg fahren
  • Eine Wanderung zur Eiskapelle am Watzmann unternehmen
  • Den Partnachklamm entlang wandern
  • An einer Führung durch die Bavaria-Filmstadt teilnehmen
  • Ein Bier im Hofbräuhaus trinken
  • Durch den Englischen Garten spazieren
  • Alle Ausstellungen im Deutschen Museum gesehen haben (plant mehrere Tage ein)
  • Weißwurst mit Brezen essen

Mehr Ausflugsziele: https://www.bayern.by/

Berlin

Das Tolle an Berlin: Man wird nie aufhören können, etwas Neues zu entdecken. Dafür hat die deutsche Hauptstadt einfach zu viel an politischen, kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da ich mittlerweile schon die klassischen Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, den Reichstag und die Siegessäule abgeklappert habe, freue ich mich bei meinen nächsten Besuchen, die eher unbekannteren Ecken zu entdecken.

Berlin Bucket List
  • Durchs Brandenburger Tor schlendern
  • Die Museum-Insel erkunden
  • Eine Bootstour auf der Spree machen
  • Den Reichstag besichtigen
  • Im Sommer am Wannsee entspannen
  • Einem Konzert im Berliner Dom lauschen
  • Mit einem Schlauchboot über den Landwehrkanal schippern
  • Über den Kurfürstendamm flanieren
  • Im KaDeWe shoppen gehen
  • Am Checkpoint Charlie ein Foto mit dem verkleideten Grenzsoldaten machen
  • In einem Späti einkaufen
  • Eine Currywurst essen
  • Auf dem Tempelhofer Feld grillen
  • Das Holocaust-Denkmal besuchen
  • Den 360° Panoramablick vom Berliner Fernsehturm genießen
  • Bis zum Sonnenaufgang im Berghain tanzen
  • Über den Gendarmenmarkt schlendern
  • In die Geschichte der geteilten Stadt eintauchen (z. B. in der East Side Gallery)
  • Die Gräber berühmter Berliner auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof besuchen

Mehr Ausflugsziele in Berlin: https://www.visitberlin.de/de

Brandenburg

Brandenburg ist mir ebenfalls noch ziemlich unbekannt (eigentlich nur von der Durchreise nach Berlin und an die Ostsee). Dabei ist das Bundesland ziemlich grün und dünn besiedelt. An einigen Stellen ist es sogar so abgelegen, dass man ohne störendes Licht den Sternenhimmel bestaunen kann.

Brandenburg Bucket List
  • Durch die Gärten von Sanssouci spazieren
  • Der Magie des Sternenhimmels im Naturpark Havelland verfallen (Deutschlands erstem Sternenpark)
  • Klein Sibirien durchfahren ( Lieberoser Wüste)
  • Entspannte Zeit im Tropical Island verbringen
  • Die verfallene Beelitz-Heilstätten besichtigen
  • Den Filmpark Babelsberg besuchen
  • Im Spreewald wandern
  • Im Tropical Island entspannen
  • An einer Führung durch die Gedenkstätte Sachsenhausen teilnehmen
  • Das Olympische Dorf von 1936 besichtigen

Mehr Ausflugsziele: https://www.reiseland-brandenburg.de/

Bremen

Ich muss gestehen: Zu Beginn dieser Recherche konnte ich mit Deutschlands kleinstem Bundesland noch nicht wirklich viel anfangen. Mittlerweile steht Bremen auf der Wunschliste für den nächsten Städtetrip ganz oben. Als Geschichtsnerd interessiert mich insbesondere der Denkort Bunker Valentin.

Bremen Bucket List
  • Bei den Bremer Stadtmusikanten eine Portion Glück abholen
  • Einen Wein im Bremer Ratskeller trinken
  • Dem Glockenspiel auf der Böttcherstraße lauschen
  • Das einzige original spätmittelalterliche Rathaus besichtigen (UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Den Bremer Roland bestaunen
  • Über die Uferpromenade Schachte flanieren
  • Eine Rundfahrt auf der Weser machen
  • Den Bunker Valentin besichtigen
  • Im Bibelgarten von St. Petri entspannen
  • Werke von Monet und Cézanne in der Bremer Kunsthalle bestaunen
  • Im Vorbeigehen auf den Spuckstein spucken

Mehr Sehenswürdigkeiten: https://www.bremen.de/tourismus/

Hamburg

Hamburg ist für mich einer der schönsten deutschen Städte überhaupt. Obwohl hier rund 1,9 Millionen Menschen leben, ist wenig von Großstadt-Hektik zu spüren. Im Gegenteil: Hamburg ist vor allem grün und natürlich maritim geprägt. Vor allem die bedeutsame Geschichte des Hafens ist der ganzen Stadt präsent. Neben Kultur und Natur sorgt Hamburgs sündigste Meile dafür, dass auch Nachtschwärmer auf ihre Kosten kommen.

Hamburg Bucket List
  • Mit dem Rad durch den Alten Elbtunnel fahren
  • Ein Franzbrötchen essen
  • Den Dom besuchen (Jahrmarkt)
  • An einer Führung über die Reeperbahn teilnehmen
  • Morgens um 5 auf dem Fischmarkt ein Fischbrötchen essen
  • Eine Rundfahrt durch den Hafen machen
  • Einem Konzert in der Elbphilarmonie lauschen
  • Um die Außenalster joggen
  • Ein Musical schauen (Mein Tipp: König der Löwen)
  • Am Elbstrand relaxen
  • An einer Tour durch die Hamburger Unterwelten teilnehmen (Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg)
  • Dem Miniaturwunderland einen Besuch abstatten
  • Im Hamburger Dungeon in gruseliger Atmosphäre mehr über die Geschichte Hamburgs erfahren
  • Die Speicherstadt erkunden
  • Den „geilsten“ Weihnachtsmarkt überhaupt an der Reeperbahn besuchen

Mehr Ausflugsziele: https://www.hamburg-tourism.de/

Hessen

In Hessen kenne ich bislang nur Frankfurt und kann hier insbesondere den Palmengarten empfehlen. Ein Ausflug nach Rüdesheim zum Niederwalddenkmal hat bei mir aber Lust auf mehr gemacht. Meine Recherche zeigt: In Hessen gibt es, auch abseits von Mainhatten, so einiges zu entdecken.

  • Mehr über das Deutsche Kaiserreich beim Niederwalddenkmal lernen
  • Einen Hauch von Exotik im Palmengarten erleben (Frankfurt)
  • Dem Zauber der Märchenstadt Marburg erliegen und dem Grimm-Dich-Pfad folgen
  • Den Panoramablick vom Main Tower genießen
  • Das 65 Hektar große Freilichtmuseum Hessenpark erkunden
  • Europäische Gartenkunst im Bergpark Wilhelmshöhe bestaunen (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Durch den Bad Homburger Kurpark spazieren (und vielleicht eine Runde Golf spielen)
  • Die Entwicklungsgeschichte der Erde in der Grube Messel nachverfolgen (erste Weltnaturerbestätte Deutschlands)
  • Einen Ausflug zum Felsenmeer machen
  • In der Taunus-Therme entspannen
  • Dem Zauber der Schauhöhle Breitscheid erliegen

Mehr Ausflugsziele: https://www.hessen-tourismus.de/

Mecklenburg-Vorpommern

Meine Erinnerungen an Mecklenburg-Vorpommern: endlos lange Ostsee-Strände und unberührte Natur. Tatsächlich findet man im dünnbesiedelsten Bundesland genug menschenleere Orte, um zur Ruhe zu kommen (z. B. im Nationalpark Müritz oder der Vorpommerschen Boddenlandschaft). Gute Voraussetzungen hierfür: Mecklenburg-Vorpommern gehört mit etwa 1750 Sonnenstunden zu den sonnenreichsten deutschen Bundesländern.

Mecklenburg-Vorpommern Bucket List
  • Die Kreidefelsen auf Rügen bestaunen
  • In Warnemünde surfen lernen
  • Dem Inselschloss in Schwerin einen Besuch abstatten
  • Mit dem rasenden Roland fahren (Rügen)
  • Im Nationalpark Müritz zur Ruhe kommen
  • Vom Kap Arkona die grandiose Aussicht auf die Ostsee genießen
  • An einem FKK-Strand der Freikörperkultur frönen
  • Durchatmen in den Küstenwäldern an der Ostsee (z. B. Rostocker Heide)
  • Einen Hausboot-Urlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte machen
  • Deutsche Geschichte in Prora (Rügen) erleben, z. B. im DDR-Museum oder dem Koloss von Prora
  • Das romantische Jagdschloss Granitz besichtigen (Rügen)
  • Über die Seebrücke in Sellin flanieren (Rügen)
  • Der Gorch Fock im Stralsunder Hafen einen Besuch abstatten
  • In der Sankt Marien Kirche in Rostock zur Besinnung kommen

Mehr Ausflugsziele: https://www.auf-nach-mv.de/

Niedersachsen

Mit Niedersachsen verbinde ich die Urlaube meiner Kindheit auf den ostfriesischen Inseln, vor allem auf Juist. In diesem Jahr haben wir einen Urlaub in Norddeich verbracht und endlose Fahrrad-Touren entlang der Küste gemacht, nachmittags einen Pott Ostfriesen-Tee getrunken und stundenlang auf Meer geschaut. Was oft etwas untergeht: Auch im Hinterland hat Niedersachsen so einiges zu bieten. Ganz oben auf meiner Bucket List stehen bei mir das Alte Land und die Lüneburger Heide, ebenso die Städte Hannover, Oldenburg und Göttingen.

Niedersachsen Bucket List
  • Im Alten Land Äpfel pflücken
  • Einen romantischen Abendspaziergang durch die Herrenhäuser Gärten machen (Hannover)
  • Die Lüneburger Heide blühen sehen
  • An einer Wattwanderung teilnehmen
  • Die Autostadt Wolfsburg erkunden
  • Einen Tag im Heidepark Soltau verbringen
  • Einer ostfriesischen Teezeremonie im Tee-Museum in Norden beiwohnen
  • Den nördlichsten Punkt Niedersachsen (die Kugelbake in Cuxhafen besuchen)
  • Im Besucherbergwerk Rammelsberg unter Tage fahren
  • Am Maschsee entspannen (Hannover)
  • Ship-Spotting in Cuxhafen (die größten Container- und Kreuzfahrtschiffe fahren hier vorbei)
  • Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven besuchen
  • Das meistgeküsste Mädchen der Welt sehen (die Gänseliesel in Göttingen)
  • Einen autofreien Urlaub auf Baltrum, Langeoog, Juist, Spiekeroog oder Wangerooge verbringen

Mehr Ausflugsziele: https://www.reiseland-niedersachsen.de/

Nordrhein-Westfalen

NRW ist mein Heimat-Bundesland und somit auch das Bundesland, in dem ich mich am besten auskenne. Dementsprechend habe ich für Nordrhein-Westfalen auch die meisten Tipps aus erster Hand. Neben jeder Menge Großstädte, wie Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund, überzeugt das bevölkerungsreichste Bundesland mit jeder Menge (Industrie-) Kultur und vor allem auch Natur (z. B. Sauerland und Eifel). Obwohl wir an den Wochenenden viel wandern und Tagesausflüge unternehmen, bin ich mir sicher, nie müde zu werden dieses Bundesland zu erkunden.

  • Die Aussicht vom Hermannsdenkmal genießen und im Anschluss die nahegelegenen Externsteine erklimmen
  • Karneval in Köln feiern
  • In Wuppertal mit der Schwebebahn fahren
  • Durch das mittelalterliche Monschau spazieren
  • Den Drachenfels bei Königswinter besteigen
  • Auf der Königsallee in Düsseldorf flanieren
  • Auf Fotosafari im Landschaftspark in Duisburg gehen
  • Der Villa Hügel (Anwesen der Familie Krupp) in Essen einen Besuch abstatten
  • Den Kölner Dom besteigen
  • Printen auf dem Aachener Weihnachtsmarkt naschen
  • Das Haus der Deutschen Geschichte in Bonn besuchen
  • Im Drehrestaurant im Rheinturm speisen (Düsseldorf)
  • Mehr über die Geschichte des Bergbaus in der Zeche Zollverein erfahren (Essen)
  • Werke von Picasso im Museum Ludwig bestaunen (Köln)
  • Auf Schloss Burg einer Bergischen Kaffeetafel beiwohnen (Solingen)
  • An einer Führung durch die Atta-Höhle teilnehmen
  • Den archäologischen Park in Xanten besuchen
  • Auf dem Tetraeder (Bochum) und Tiger and Turtles (Duisburg) der Höhenangst trotzen
  • Die NS-Ordensburg Vogelsang besichtigen
  • Mit der Black Mamba im Phantasialand fahren
  • Das Schokoladenmuseum in Köln besuchen
  • Über den Prinzipalmarkt in Münster schlendern

Noch mehr Ausflugstipps: https://www.nrw-tourismus.de/

Rheinland-Pfalz

Mit Rheinland-Pfalz verbinde ich gemütliche Schiffsfahrten auf der Mosel und dem Mittelrhein. Der Mittelrhein mit seinen unzähligen Schlössern und Burgen gehört sogar zum UNSECO Welterbe. Rheinland-Pfalz verzaubert aber auch mit Wanderungen zu den Dauner Maaren oder mitten durch Weinberge. Gleich mehrere Wanderwege führen durch dieses Bundesland (zum Beispiel der Eifel-, Westerwald- oder Rotweinwandersteig). Für historisch Interessierte hat Rheinland-Pfalz auch allerhand zu bieten: In den alten römischen Provinzhauptstädten Trier, Koblenz und Mainz findet sich besonders viel erhaltene römische Bauwerke.

Rheinland-Pfalz Bucket List
  • Die Geierlay-Hängebrücke überqueren
  • Ein Selfie vor der verwunschenen Burg Eltz machen und auf Instagram hochladen
  • Am Deutschen Eck Mosel und Rhein ineinanderfließen sehen (Koblenz)
  • Mit der Seilbahn hoch zur Festung Ehrenbreitstein fahren (Koblenz)
  • Halloween auf Burg Frankenstein verbringen
  • Die Römerwelt Rheinbrohl erkunden und erfahren wie das Leben vor rund 2000 aussah
  • Europas steilsten Weinberg, den Bremmer Calmont, besteigen
  • Einen entspannten Nachmittag im Kloster Maria Laach verbringen
  • Mit dem Vulkanexpress durch das Brohltal fahren
  • Die alte Römerstadt Trier erkunden (u.a. Porta Nigra, Konstantinsbasilika, Amphitheater, Karl-Marx-Haus)
  • Ehrfürchtig eine originale Gutenberg-Bibel im Gutenberg-Museum in Mainz betrachten
  • Eine Weinprobe in einem schnuckeligen Weindorf machen (z. B. Winningen, Bernkastel-Kues, Bad Dürkheim, …)
  • Das Mandelblütenfest in Gimmeldingen besuchen
  • Eine Wanderung zum Loreley Felsen unternehmen

Noch mehr Ausflugstipps: https://www.gastlandschaften.de/

Saarland

Obwohl das Saarland gar nicht so weit weg ist von NRW, bin ich durch das kleine Bundesland bisher nur durchgefahren. Dabei gibt es neben der berühmten Saarschleife, insbesondere für historisch Interessierte so einiges zu erleben.

Saarland Bucket List
  • Den Blick über die Saarschleife schweifen lassen
  • Den Ringwall Otzenhausen besichtigen (keltische Befestigungsanalage)
  • Saarbrücken von unten erleben (unterirdische Kasematten)
  • Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte (Eisenhüttenmuseum) besuchen
  • Einen Tag im archäologischen Freilichtmuseum Villa Borg verbringen

Mehr Ausflugsziele: https://www.urlaub.saarland/

Sachsen

Unser erster Trip nach Sachsen ging im letzten Jahr zum Weihnachtsmarkt nach Dresden inkl. Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig und zur Bastei in die Sächsische Schweiz. Allesamt sehr empfehlenswerte Reiseziele!

Sachsen Bucket List
  • Über die Bastei in der Sächsischen Schweiz spazieren
  • Die Idagrotte erkunden und die Aussicht auf wild zerklüftete Felslandschaften genießen
  • Dem Zauber von Dresden im Winter erliegen
  • Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erklimmen
  • Schloss Moritzburg besuchen
  • Einen Abstecher ins Zittauer Gebirge machen
  • Die Porzellanmanufaktur in Meißen besichtigen
  • Den Blick auf die Elbe von der Festung Königstein genießen
  • Skifahren im Fichtelgebirge
  • Ein Bergwerk im Erzgebirge besichtigen
  • Das Mendelssohn-Haus in Leipzig besuchen

Mehr Ausflugsziele: https://www.sachsen-tourismus.de/

Sachsen-Anhalt

Mit Sachsen-Anhalt verbinde ich unsere Wanderung auf den Brocken inmitten eines Schneesturms am Silvesternachmittag. Sehr empfehlen kann ich auch Hundertwassers Grüne Zitadelle in Magdeburg. Auf jeden Fall möchte ich noch einmal für eine längere Wandertour zurück in den Harz kommen und tiefer in die Harzer Sagenwelt einsteigen.

Sachsen-Anhalt Bucket List
  • Mit der Brockenbahn auf den Brocken fahren
  • Die Altstadt von Quedlinburg erkunden
  • Die grüne Zitadelle in Magdeburg bestaunen
  • Im Nationalpark Harz wandern
  • Schloss Wernigerode besuchen
  • Die Lutherstadt Eisleben erkunden
  • Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz besichtigen

Mehr Ausflugsziele in Sachsen-Anhalt: https://sachsen-anhalt-tourismus.de/

Schleswig-Holstein

Im nördlichsten Bundesland ist Wasser das vorherrschende Element. Die gesamte Küstenlänge beträgt 1.190 Kilometer. Hinzu kommen 32.000 Kilometer Fließgewässer und 28.000 Hektar Seen. Ein weiteres Highlight sind die 10 Halligen und 6 Inseln sowie die Großstädte Kiel und Lübeck. Ganz oben auf meiner persönlichen Bucket List: ein Trip nach Helgoland.

Schleswig-Holstein Bucket List
  • Lübecker Marzipan in Lübeck naschen (und den Buddenbrooks einen Besuch abstatten)
  • Im Hansa-Park Achterbahn fahren
  • Urlaub auf einer Hallig machen
  • Nach Helgoland übersetzen
  • U 995 (ehemaliges deutsches U-Boot) von innen besichtigen
  • Dort Urlaub machen, wo die Schönen und Reichen hinfahren (Sylt)
  • Der Seehundstation in Friedrichskoog einen Besuch abstatten
  • Schiffe gucken am Nord-Ostsee-Kanal
  • Schloss Glücksburg besichtigen
  • Dem größten Segelereignis der Welt (Kieler Wochen) beiwohnen
  • Mit der Tauchgondel in Grömitz in die Tiefe abtauchen
  • Das Marineehrenmal in Kiel besuchen

Mehr Ausflugsziele: https://www.sh-tourismus.de/

Thüringen

Last but not least: Thüringen. Das Bundesland im Zentrum der BRD ist die ideale Urlaubsregion für Wanderliebhaber (Nationalpark Hainich) und Freunde der Dichtkunst (Weimar).

  • Die Wartburg besichtigen und mehr über Martin Luther erfahren
  • Die Feengrotte in Saalfeld erkunden
  • Den Spuren von Goethe und Schiller in Weimar folgen
  • Die zauberhafte Schönheit des Nationalparks Hainich vom Baumwipfelpfad aus betrachten
  • Ehrfürchtig durch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek schreiten
  • Die Gedenkstätte Buchenwald besichtigen
  • Der Barbarossasage auf dem Kyffhäuser nachgehen
  • Durch die Erfurter Altstadt schlendern

Mehr Ausflugsziele: https://www.thueringen-entdecken.de/

An welchen dieser Orte in Deutschland warst du schon? Was muss noch auf die Deutschland-Bucket-List? Ich freue mich über deine Empfehlungen und Erfahrungen in den Kommentaren.

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DNA-Test zur Herkunftsanalyse – Woher stammen meine Vorfahren? https://denise-bucketlist.de/dna-herkunftsanalyse-erfahrung https://denise-bucketlist.de/dna-herkunftsanalyse-erfahrung#respond Wed, 09 Sep 2020 14:50:38 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5429 DNA-Test zur Herkunftsanalyse – Woher stammen meine Vorfahren? Weißt du woher deine Vorfahren stammen? Die spanische Großmutter oder den russischen Urgroßvater bekommen wir vielleicht noch hin. Einige glückliche können ihren Stammbaum auch noch weiter zurückführen. Aber wie sieht das Gesamtbild aus? Welche Regionen haben sich vielleicht vor einigen Jahrhunderten in unsere DNA gemischt? Gibt es…

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DNA-Test zur Herkunftsanalyse – Woher stammen meine Vorfahren?

Weißt du woher deine Vorfahren stammen? Die spanische Großmutter oder den russischen Urgroßvater bekommen wir vielleicht noch hin. Einige glückliche können ihren Stammbaum auch noch weiter zurückführen. Aber wie sieht das Gesamtbild aus? Welche Regionen haben sich vielleicht vor einigen Jahrhunderten in unsere DNA gemischt? Gibt es vielleicht sogar entfernte Verwandte in anderen Erdteilen? Spannende Fragen, die erklären, warum Ahnenforschung und neuerdings auch DNA-Tests so beliebt sind.

Ich muss gestehen, auch ich war neugierig und habe dem Drang nachgeben, auch wenn DNA-Tests nicht ganz unbedenklich sind. Mit überraschendem Ergebnis.

Warum ich einen DNA-Test gemacht habe?

Um es kurzzumachen: Neugierde. Vielleicht erinnert ihr euch auch an das (sehr emotionale) Video, was vor einigen Jahren viral ging. In dem Video geben Menschen aus unterschiedlichen Ländern zunächst Vermutungen ab, woher die eigenen Vorfahren stammen und werden dann (wie ist es anders zu erwarten) allesamt überrascht.

Hier der Link zum Video:

Hinzu kam allerdings eine gewisse Portion Skepsis. Kann man wirklich mit einem „günstigen“ Test seine ethnische Herkunft analysieren lassen? Werden die Ergebnisse nicht vielleicht doch zusammengewürfelt? Käme, wenn ich den Test zweimal mache, genau dasselbe Ergebnis raus? Beste Beispiel hierfür ist der Fall von eineiigen Drillingen, die alle ein unterschiedliches Ergebnis erhielten, obwohl sie sich doch eigentlich dieselbe DNA teilen, oder nicht? Die Erklärung hierfür soll allerdings sein, dass die DNA von identischen Zwillingen und Drillingen nur zum Zeitpunkt der Geburt identisch ist und sich im Laufe des Lebens noch ändert.

Hinzu kommt, dass man bei den gängigen Anbietern auch nach Verwandten suchen kann. Hier war ich selbstverständlich neugierig. Man liest ja auch immer, dass DNA-Test einerseits spannende Herkunft-Storys offenbaren, aber auch brisante Familiengeheimnisse lüften.

Na ja, da es diesen Beitrag gibt, hat offensichtlich die Neugierde gesiegt 🙂

Im Folgenden schildere ich euch, wie mein DNA-Test ablief.

Ablauf DNA-Test

Nach kurzer Recherche habe ich mich für den Anbieter myheritage (keine Werbung, selbst bezahlt) entschieden. Zum einen ist die Datenbank recht groß, was von Vorteile wäre, wenn ich doch mal tiefer in die Ahnenforschung einsteigen möchte. Zum anderen gab es gerade ein günstiges Angebot. Also auf den Marketingtrick hereingefallen und fix bestellt.

Obwohl der DNA-Test aus Israel verschickt wurde, war mein DNA-Kit innerhalb weniger Tage da.

Dann waren aber erst mal andere Dinge wichtiger bzw. war ich wenig motiviert mir die Anleitung zu Gemüte zu führen. Etwas später kam der Lockdown. Homeoffice, Yoga und Fitnessstudio fielen aus und der DNA-Test schafft es meine Aufmerksamkeit zurückzugewinnen.

Am Ende war es auch gar nicht so „schwer“. Ein Stäbchen an der linken Wange streichen. Ein Stäbchen an der rechten Wange streichen. Fertig!

Brief mit DNA-Proben
Brief mit DNA-Proben

Jetzt hieß es erst mal warten. Laut Angabe in der Anleitung sogar mehrere Wochen. Ich hatte den Test also schon fast wieder vergessen, als zwei Wochen später eine Mail aufpoppte: „Ihre Ergebnisse sind da“.

Gespannt wie ein Flitzbogen habe ich natürlich sofort auf den Link geklickt und wurde überrascht.

Mein DNA-Test – Das Ergebnis

Natürlich hatte ich eine gewisse Erwartungshaltung, was bei dem Test rauskommen könnte, von dem was ich über meine Großeltern weiß. So war meine Vermutung, dass meine DNA einen Anteil aus dem östlichen Europa sowie Italien hatte. Letzteres vielleicht etwas weniger, da meine blonden Haare und blauen Augen nicht so ganz der typischen Italienerin entsprechen.

Ergebnis Herkunftsanalyse von myheritage DNA
Ergebnis Herkunftsanalyse

Das Ergebnis:

  • Ich bin ganze 0% Italienerin (obwohl mein Opa sogar die italienische Staatbürgerschaft hatte)
  • Osteuropäerin immerhin 12,1%, dafür 44,7% (!) Balkanbewohnerin (zumindest in der Nähe von Italien)
  • Überraschenderweise stammt aber auch 27,1% meiner DNA aus Skandinavien, 1,6% Finnin und 14,5% aus England (vielleicht hierher die blonden Haare?)

Das war es dann aber auch. Afrika, Amerika, Mittlerer Osten und Ozeanien tragen ganze 0 % zu meiner DNA bei. Alles andere wäre auch unlogisch, da die 100 % ja schon voll sind 🙂

Das Ergebnis war für mich in Teilen überraschend. Skandinavien hätte ich, von dem, was ich über meine Familie weiß, bislang nicht vermutet. Italien hätte ich zumindest zu einem kleinen Anteil vermutet, aber die Balkanregion ist jetzt ja auch nicht unbedingt, weit vom Stiefel entfernt.

Viel spannender war jetzt die Frage, ob sich mithilfe meines DNA-Datensatzes vielleicht weit entfernte Verwandte ausfindig machen lassen. Die Chance hierzu sah ich aber eher als gering an. Schließlich müssten die betreffenden Personen auch einen DNA-Test gemacht haben und dies dann noch beim selben Anbieter.

So war es dann auch. Der einzige halbwegs nahe Verwandte mit einer DNA-Übereinstimmung von immerhin 5 % war ein Cousin meiner Mutter, der auch schon einen Stammbaum erstellt hatte, der in Teilen 5 Generationen zurückgeht.

Darüber hinaus bekomme ich beinahe wöchentlich neue Matches aus allen Teilen Europas und der USA angezeigt mit einer DNA-Übereinstimmung von ca. 0,2 % (d.h. Cousins 5. Grades). Hier bin ich ehrlich gesagt etwas überfordert, zumal ich mit meinem eingeschränkten, kostenlosen Zugriff auch nicht wirklich weit komme. Ich habe etwas den Eindruck, dass mich diese Mails daran erinnern sollen regelmäßig auf der Seite vorbeizuschauen und vielleicht endlich mal ein Upgrade vorzunehmen.

Ahnenforschung für Fortgeschrittene

Mit einem kostenpflichtigen Account gibt es die Möglichkeit noch tiefer einzusteigen. In dem Falle hätte ich Zugriff auf historische Aufzeichnungen wie Volkszählungen, Sterbe- und Geburtsurkunden. Ich habe mich aber entschieden erst mal nicht weiter in die Ahnenforschung einzusteigen. Zum einen stelle ich mir dies sehr zeitintensiv vor. Zum anderen hat mich ein Call-Center-Mitarbeiter sehr vergrault, der mich anrief und mir ziemlich penetrant ein Upgrade verkaufen wollte.

Fazit: erste Einblicke und eine Menge Fragezeichen

Ohne Frage war es spannend durch den DNA-Test Angaben zur eigenen ethnischen Herkunft zu bekommen. Allerdings hat der DNA-Test auch eine Menge Fragezeichen aufgeworfen. Wie kommt zum Beispiel der hohe Anteil skandinavischer DNA zustande? Welcher Familienzweig ist, wann nach Mitteleuropa übergesiedelt? Wie kommt es das 0 % italienische DNA in mir sind, obwohl ich nahe Vorfahren mit italienischem Pass habe? Wird dieser DNA-Teil vielleicht der nahen Balkan-Region zugeordnet? Fragen über Fragen, die mir vielleicht ein tieferer Einstieg in die Ahnenforschung beantworten würde.

Die bisherigen Erkenntnisse waren mir die knapp 50 € wert, auch wenn ich die Ergebnisse mit einer gewissen Skepsis sehe. Mich würde interessieren, ob bei einem erneuten Test bei einem anderen Anbieter das gleiche Ergebnis rauskommen würde. In einigen Foren habe ich nämlich gelesen, dass einige Nutzer bei unterschiedlichen Anbieter oder erneuten Tests zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind.

Allerdings ist für mich an dieser Stelle erst mal Schluss. Mit Sicherheit werde ich in einer Lebensphase mit etwas mehr Ruhe und Zeit, aber auf das Thema Familienforschung zurückkommen.

DNA-Test nach Hause bestellen

FAQ – Die wichtigsten Fragen und Antworten zu DNA-Test zur Herkunftsanalyse

Alle wichtigen Informationen zu DNA-Tests zur Herkunftsanalyse habe ich im Folgenden zusammengefasst:

Wie viel kostet ein DNA-Test?

Die Preise sind je nach Anbieter unterschiedlich, bewegen sich aber in einem ungefähren Rahmen zwischen 49 € und 99 €. Für speziellere Test, die in Deutschland aber meist aus rechtlichen Gründen nicht möglich sind, fällt auch mal eine drei- bis vierstellige Summe an.

Welche Anbieter von DNA-Tests gibt es?

Deutschsprachige Anbieter (nur Herkunftsanalyse):

Die Vor- und Nachteile beider Plattformen findest du hier:
https://www.ahnenforschung.de/anbieter-vergleich/dna-test/

Andere sind u. a. :

Einen Überblick gibt es hier: http://genwiki.genealogy.net/Anbieter_von_DNA-Genealogie-Tests

Wie läuft ein DNA-Test ab?

Deinen DNA-Test kannst du dir bequem im Internet bestellen. Nach wenigen Tagen erhältst du dein Test-Kit und kannst deine Probe entnehmen. Hierzu streichst du mit einem Wattestäbchen über die Innenseite deiner Wangen und sendet die Probe im beigefügten Umschlag zurück. Dann heißt es warten. Nach einigen Wochen erhältst du eine Mail, dass deine Ergebnisse online abrufbar sind.

Wie lange dauert ein DNA-Test?

Die Dauer hängt vom Anbieter und der bestellten Test-Variante ab. Ich habe auf meinen Test bei myheritage DNA ca. zwei Wochen gewartet. Kommuniziert wurden allerdings drei bis vier Wochen.

Wie funktioniert ein DNA-Test?

DNA-Tests sind weniger genau, als man vielleicht annehmen mag. Alles beruht darauf, dass in bestimmten Weltregionen Merkmale gehäuft auftreten. Die Zuordnung deiner Herkunft basiert auf dem Vorhandensein eben jener Merkmale in deiner DNA. (Achtung Laien-Erklärung)

Wie der Ablauf im Labor ist, erklärt dir das folgende Video sehr viel besser:

Kritik an DNA-Test

Neben den positiven Outputs von DNA-Tests (Neugierde befriedigen, Verwandte ausfindig machen, Message, dass niemand reinrassig ist), gibt es eine ganze Reihe von Kritikpunkten (z. B. 23 Gründe deine DNA nicht zu testen), die ich euch keineswegs vorenthalten möchte.

Gesetzeslage

Während im Land der unbegrenzten Möglichkeiten die Auswertungsmöglichkeiten scheinbar ebenso unbegrenzt sind (z. B. kann man bei 23andme Gesundheitsrisiken ermitteln) ist die Gesetzeslage in Deutschland deutlich strikter. Das Gendiagnostikgesetz verbietet Laien medizinisch relevanten Test zu veranlassen. In Frankreich ist Durchführen von DNA-Test sogar mit einer Geldstrafe belegt (Quelle).

Beispiel eines Erfahrungsberichtes mit 23andme: vice.com

Wissenschaftliche Relevanz

Auch wenn die DNA-Tests gegenteiliges suggerieren: Eigentlich sind wir Menschen gar nicht so unterschiedlich. Lediglich 0,1 % unserer DNA sind unterschiedlich. Die anderen 99,9 % stimmen bei allen Menschen über ein.

Von einigen Quellen werden Stimmen laut, dass solche Tests wissenschaftlich nicht haltbar sind. Insbesondere da die meisten Anbieter einem im Unklaren darüber lassen, wie die Daten zustanden kommen.

Quellen:

Taz.de

handelsblatt.com

stern.de

Ethische Bedenken

Jeder der einen DNA-Test macht, sollte sich bewusst sein, dass die Ergebnisse für die ein oder andere böse Überraschung sorgen könnten. Wer möchte bitteschön über einen Online-DNA-Test erfahren, dass der eigene Vater nicht der leibliche Vater ist.

Weiterhin begründet sich die Identität nicht nur auf der Herkunft der Vorfahren, sondern vielmehr, wo wir aufgewachsen sind und wo wir uns kulturell zugehörig fühlen.

Datenschutz

Gehakte oder verkaufte Daten, Diskriminierung aufgrund der DNA bei Versicherungen, Polizeizugriff – all dies sind berechtige Einwände die gegen einen DNA-Test sprechen. Insbesondere bei Anbietern aus Ländern mit lockeren Datenschutzbestimmung kann es schnell mal der Fall sein, dass deine DNA-Daten gewinnbringend weiterverkauft werden.

Daher ist es ratsam, sich vor dem Test bei den einzelnen Anbietern über die Datenschutzbestimmungen zu informieren und so wenig Daten wie möglich preiszugeben.

Mehr Informationen zum Datenschutz bei DNA-Tests:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ancestry-Datenschuetzer-warnen-vor-DNA-Analyse-uebers-Netz-4255398.html

Deine Meinung

Was denkst du nach dem ganzen Input? Bist du neugierig und würdest deine DNA testen lassen oder ist dir das Ganze zu heikel?

Die mit Sternchen (*) kennzeichneten, Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

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3 Wege, um den Druck aus deiner Bucket List zu nehmen https://denise-bucketlist.de/bucket-list-hindernis-zu-viel-druck https://denise-bucketlist.de/bucket-list-hindernis-zu-viel-druck#respond Thu, 27 Aug 2020 18:36:51 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5407 „[…] Interessant wo ihre Punkte sie so hingeführt haben, Hundeschlitten fahren fänd ich auch super aber eine Bucketliste würd ich glaub ich eher als Druck empfinden.“ Kommentar von 12.06.2018 unter dem Beitrag Interview mit Karina von Bucketlist Memoirs Kommentare wie diese habe ich schon häufiger unter meinen Blogartikel gefunden. Und auch in Gesprächen kommen häufig…

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„[…] Interessant wo ihre Punkte sie so hingeführt haben, Hundeschlitten fahren fänd ich auch super aber eine Bucketliste würd ich glaub ich eher als Druck empfinden.“

Kommentar von 12.06.2018 unter dem Beitrag Interview mit Karina von Bucketlist Memoirs

Kommentare wie diese habe ich schon häufiger unter meinen Blogartikel gefunden. Und auch in Gesprächen kommen häufig Einwände wie „Für mich wäre eine Bucket List zu viel Druck“ oder „eine Bucket List würde mich total stressen„.

Wenn ich diese Einwände höre oder lese, bin ich jedes Mal ziemlich erstaunt. Dieses Gefühl habe ich in den fast drei Jahren, in denen mich meine Bucket List schon begleitet nie gehabt. Im Gegenteil, aber hierzu später mehr.

Da ich diesen häufigen Einwand aber spannend finde, habe ich bei einigen „Zweiflern“ einmal genauer nachgefragt, warum dem so ist. In diesem Beitrag stelle ich die Antworten vor und schildere euch meine Sicht der Dinge.

Hierbei ist mir bewusst, dass es keine richtig oder falsch gibt. Jeder empfindet anders und ich maße mir nicht an, dir zu sagen, dass deine Empfindungen falsch sind. Dieser Beitrag soll dir vielmehr eine Hilfe sein, eine andere Sichtweise auf eine Bucket List zu finden und das Beste aus dem Konzept Bucket List für dich herauszuholen.

So gerätst du mit deiner Bucket List nicht unter Druck:

1. Alles kann, nichts muss!

Für mich liegt der Hauptnutzen einer Bucket List darin, meine eigenen Wünsche und Ziele zu verschriftlichen, um sie nicht zu vergessen und für mich eine höhere Verbindlichkeit zu erzeugen. Häufige Einwände an dieser Stelle sind: Was ist, wenn ich nicht alle Punkte auf meiner Bucket List umsetzten kann? Habe ich dann weniger gelebt?

Nein, natürlich nicht!

Ich für meinen Teil bin mir sogar zu 100 % sicher, nicht alle Punkte auf meiner Bucket List abzuhaken zu können. Immerhin kommen ständig neue Ideen hinzu und die Liste wird eher länger als kürzer. Manche Punkte bekommen auch die Rote Karte und fliegen wieder runter (Lost Bucket List). Einfach, weil ich mich verändert habe.

Aber das ist auch nicht schlimm. Der Erfolg einer Bucket List oder gar eines Leben, lässt sich nicht daran festmachen, wie viel Prozent deiner Bucket List du umgesetzt hast. Am Ende zählt nicht die Anzahl der Häkchen. Eine Bucket List ist allenfalls ein freundlicher Reminder, kein Muss! Diese Herangehensweise empfehle ich dir auch. Es geht einzig und allein darum das Leben auszukosten und am Ende deines Lebens sagen zu können, dass du ein verdammt geiles Leben gehabt hast.

2. Vergleiche außen vor lassen

Eine weitere Möglichkeit dir den Druck zu nehmen, ist gar nicht erst anzufangen deine Bucket List mit denen anderer zu vergleichen. Gerade die Suche auf Instagram nach Hashtags wie #bucketlist, #couplegoals oder #bucketlistadventures kann die eigenen Abenteuer klein erscheinen lassen.

Tandem

Was ist schon ein Sonnenuntergang auf Tahiti verglichen mit einer Tandemfahrt an der mecklenburgischen Seenplatte? Auch Bucket List-Portale wie bucketlist.org und bucketlist.net sind mit ihren Likes und Punktesystemen in dieser Hinsicht nicht gerade förderlich. Ich weiß es ist leichter gesagt als getan, aber seh solche Plattformen allerhöchstens als Inspirationsquelle an. Du hast deine persönliche, ganz individuelle Bucket List erstellt, was soll da der Vergleich?

3. Ein Blick zurück kann helfen

Beim Erstellen einer Bucket List kann schnell der Eindruck entstehen, bislang im Leben eine Menge verpasst zu haben. Kein Wunder! Schließlich jede Menge spannende Dinge auf der Bucket List, die du bislang noch nicht erlebt hast. Das muss jetzt schleunigst geändert und all das verpasste nachgeholt werden. Und da ist er, der Druck jetzt schnell ein paar verrückte Dinge zu erleben.

Wanderung in Gerolstein

Was in solchen Momenten häufig völlig außer Acht gelassen wird: Viele tolle Dinge, hast du mit Sicherheit schon erlebt. Sie stehen aber logischerweise nicht mehr auf deiner Bucket List, da diese sich in die Zukunft richtet. Überleg doch mal welche Meilensteine, die in deinem Leben schon erreicht hast, an welche Traumorte du reisen durftest und von welchen Verrücktheiten du deinen Enkeln erzählen wirst. Du wirst sehen. Da kommt so einiges zusammen. Ich kann dir versichern, dass viele der Punkte, die dir jetzt durch den Kopf schwirren bei ganz vielen Menschen auf der Bucket List stehen.

Eine Möglichkeit dir dessen bewusst zu werden, ist die Reverse Bucket List (das deutsche Äquivalent ist die Gabelliste) ins Spiel. Eine Reverse Bucket List enthält nämlich all jene Dinge, die du bereits erlebt habt. Damit hört die Reverse Bucket List sozusagen genau dort auf, wo die Bucket List beginnt.

Mehr zur Reverse Bucket List findest du in dem Beitrag: Reverse Bucket List – Was ich alles schon erlebt habe

Zu guter Letzt: Mehrere Wege führen zum Ziel

Ein Leben ohne Wenn und Aber, voller Lebensfreude, Neugierde und Entdeckergeist führen – Ein Wunsch den vermutlich genauso viele Menschen verspüren, wie der nach ein paar Kilo weniger. So ist kaum verwunderlicher, dass es zu den Themen Gewichtsreduktion und Persönlichkeitsentwicklung gleichermaßen Bücher wie Sand am Meer gibt. Die einen schwören auf Low Carb, die anderen auf Paleo oder Schlank im Schlank.

Was bei dem einem hilft, ist für den anderen einfach nichts. Was ich mit diesem Ausflug in die Welt der Diäten sagen will: Verschiedene Wege können zu einem glücklichen und ausgefüllten Leben führen. Eine Bucket List kann Teil deines Weges werden oder du findest einen Weg, der besser zu dir passt.

Für mich allerdings ist meine Bucket List so wichtig wie meine Schilddrüsentabletten. Wenn ich mein L-Thyroxin nicht nehme, werde ich müde und träge. Ohne meine Bucket List wäre ich weiter in einem Zustand, der einfach nur okay wäre. Nichts Besonderes halt, aber auch nicht schlecht. Vor drei Jahren hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können, was ich seitdem alles erlebt habe. Das ist mein Empfinden und Erleben.

Auch ohne eigene Bucket List, hoffe ich aber mit meinen Bucket List Ideen Inspiration für all Jene zu sein, die nach neuen Erfahrungen und Abenteuern suchen.

Weitere Bucket List Hindernisse

Dieser Beitrag ist Teil einer Blogreihe, in der ich 6 Hindernisse vorstelle, die mich bis zu einem gewissen Grad immer noch abhalten, meine Komfortzone zu verlassen und in die Welt herauszugehen:

  1. zu viel Angst
  2. zu wenig Geld
  3. zu wenig Zeit
  4. keine Motivation
  5. keinen (Reise-) Partner
  6. zu viel Druck

Was denkst du? Empfindest du eine Bucket List auch als Druck? Schildere mir deinen Eindruck gerne in den kommentaren.

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Handgeschriebene vs. digitale Bucket List – Was ist besser? https://denise-bucketlist.de/online-vs-handgeschriebene-bucket-list https://denise-bucketlist.de/online-vs-handgeschriebene-bucket-list#respond Sat, 08 Aug 2020 15:24:45 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5364 Handgeschriebene vs. digitale Bucket List – Was ist besser? Du bist so weit. Du hast dich entschieden eine Bucket List zu erstellen und hast dich bereits gründlich mit der Frage auseinandergesetzt, was deine Träume, Wünsche und Ziele sind (falls nicht hilft dir dieser Beitrag: In 3 Schritten zur Bucket List inkl. Vorlage). Dann steht jetzt…

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Handgeschriebene vs. digitale Bucket List – Was ist besser?

Du bist so weit. Du hast dich entschieden eine Bucket List zu erstellen und hast dich bereits gründlich mit der Frage auseinandergesetzt, was deine Träume, Wünsche und Ziele sind (falls nicht hilft dir dieser Beitrag: In 3 Schritten zur Bucket List inkl. Vorlage). Dann steht jetzt der nächste Schritt an. Das Gestalten deiner Bucket List.

Du kannst ganz klassisch Papier und Stift zur Hand nehmen und eine handgeschriebene Bucket List erstellen. Eine andere Möglichkeit ist es, für deine Bucket List eine digitale Plattform zu nutzen.

Eine klare Empfehlung kann ich dir leider nicht geben. Mit meiner digitalen Bucket List tendiere ich etwas zur Online-Version, ich weiß aber auch die Vorzüge einer handgeschriebenen Liste zu schätzen.

Damit du dir ein eigenes Bild machen kannst, teile ich meine Erfahrungen mit den Vor- und Nachteilen in diesem Beitrag.

Handgeschriebene Bucket List: Persönliche Note & Merkhilfe

Der Klassiker ist natürlich die handgeschriebene Bucket List. Klarer Vorteile dieser Variante ist, dass du im Ergebnis eine haptische erlebbare Liste habt. Deine handgeschriebene Bucket List kannst du immer wieder zur Hand nehmen, durchlesen und Punkte durchstreichen, wenn du ein Ziel erreicht hast. Mit der Zeit wird man deiner Bucket List ansehen, dass sie in Gebrauch ist und einen wichtigen Teil in deinem Leben spielt.

Wenn du etwas künstlerisch veranlagt bist, kannst du aus deiner Bucket List auch ein kleines Kunstwerk machen. Zum Beispiel mit Handlettering oder kleinen Zeichnungen. Viele haben ihre Bucket List auch in ihrem Bullet Journal immer bei sich.

Alternativ kannst du deine handgeschriebene Bucket List auch gut sichtbar in deinem Schlafzimmer aufhängen und dich so jeden Tag aus Neue motivieren. Wenn du magst, kann es natürlich auch die Küche oder das Wohnzimmer sein. Vielleicht kann dir der ein oder andere Gast bei deiner Bucket List behilflich sein oder hat, Lust ein Erlebnis mit dir zu teilen.

Wie auch immer. Das Verfassen einer handschriftlichen Liste hat gegenüber der digitalen Version noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. Vielleicht erinnerst du dich noch daran, wie du in deiner Schul- oder Unizeit (oder bist gerade mittendrin) gelernt hast. Ich für meinen Teil habe mir zumindest immer Vokabeln und Co. aufgeschrieben und saß auch in den Vorlesungen lieber mit College Block und Kugelschreiber als mit Laptop. 

Mein Eindruck war, dass ich mir den Stoff so viel besser merken kann. Eine Studie der Universität Princeton bestätigt diesen Eindruck: Handschriftliche Notizen bleiben besser im Gedächtnis als getippte Notizen.

Für deine Bucket List bedeutet dies, dass du deine Ziele bereits beim Schreiben ein Stück weit verinnerlichst.

handgeschriebene Bucket List Vorlage
Beispiel für eine handgeschriebene Bucket List

Kommen wir zu den Nachteilen. Der Größte ist meines Erachtens die fehlende Delete-Taste. Wenn du Punkte wieder von deiner Liste streichen möchtest, nicht weil du sie erledigt hast, sondern weil du sie nicht mehr erreichen möchtest (Stichwort Lost Bucket List), wird es unschön. Du kannst du den Punkt nämlich nicht einfach löschen, sondern musst in unelegant durchstreichen oder überkleben.

Deine Bucket List wird so zwar zu einem sehr individuellen und gelebtem Dokument, aber irgendwann leider auch sehr unübersichtlich.

Bedenke auch, dass wenn du auf Reise gehst und dein Bucket List mitnehmen möchtest, immer das Risiko besteht, dass du deine Liste verlierst. Ein Foto-Backup ist bei handgeschriebenen Listen, die auf Reisen gehen, also ein Muss.

Vorteile:

  • Haptisches Dokument
  • Persönliche Note
  • Beim Schreiben verinnerlichen


Nachteile:

  • Verlustrisiko
  • Wird schnell unübersichtlich
  • Wenig flexibel

Online Bucket List – Flexibel, Praktisch und Inspirierend

Was die Vorteile der einen Variante sind, sind die Nachteile der anderen. Eine digitale Bucket List hat zumindest in ihrer optischen Form einen weniger persönlichen Charakter (der Inhalt bleibt natürlich so individuell, wie er ist). Du hast keine Liste, die du in die Hand nehmen kannst und kommst nicht in den Genuss einen Stift zur Hand zunehmen und eigenhändig ein Häkchen zu setzen.

Ausnahme: Du druckst die Liste aus und machst per Hand deine Häkchen. Sobald du deine Bucket List aktualisiert und erneut ausdruckt, musst du aber auch deine Häkchen erneuern. Zudem sind die meisten Möglichkeiten der Online-Bucket List nicht darauf ausgelegt, dass du deine Bucket List ausdruckst.

Bucketlist.net
bucketlist.net

Dafür bietet eine digitale Bucket List aber auch einige Vorteile. Es besteht nämlich ein sehr viel geringeres Risiko, dass deine Liste irgendwie abhandenkommt. Änderungen und Ergänzungen führen auch nicht dazu, dass die ganze Liste irgendwann aussieht, wie ein wilder Haufen. Der wohl größte Vorteil ist aber: Du kannst auch von unterwegs jederzeit Zugriff auf deine Bucket List haben.

Wenn dir der Austausch mit einer Community wichtig ist und du daran interessiert bist mit neuen Bucket List Ideen versorgt zu werden, bist du bei einer Online-Plattform genau richtig. Hier kannst du dich mit anderen Nutzern gegenseitig anfeuern, in Datenbanken nach Ideen suchen und deinen Fortschritt öffentlich teilen.

In diesem Beitrag stelle ich dir 3 Tools vor, mit denen du deine Bucket List online erstellen kannst: So erstellst du deine Bucket List online – 3 Plattformen im Check

Vorteile:

  • Verlustrisiko nahe Null
  • Schnelle und ordentliche Änderungen und Ergänzungen möglich
  • Einheitliches Schriftbild
  • Jederzeit Zugriff auf die Liste
  • Ggbf. Austausch und Inspiration durch eine Community

Nachteile

  • Weniger persönlich
  • In der Regel keine haptische Erfahrung

Meine Lösung: Symbiose zwischen digitaler und per Hand geschriebener Bucket List

Ich habe für mich einen Mittelweg gewählt. Wobei der Schwerpunkt aber ganz klar auf der digitalen Bucket List auf meinem Blog liegt. Mit der Zeit ist hieraus auch ein ganz schönes Monstrum geworden. Mit den digitalen Plattformen habe ich mich bislang nicht wirklich anfreunden können, was aber auch daran liegen mag, dass ich alles doppelt eintragen und synchronisieren müsste.

Der handschriftliche Part kommt in meinem Bullet Journal zu tragen. Da meine Bucket List sehr groß ist, schreibe ich mir die Dinge, die ich in der nächsten Zeit (zum Beispiel im Sommer oder im nächsten Monat) erleben möchte nochmal explizit auf. So fällt es mir leichter mit meiner langen Liste den Überblick zu wahren und ich kann mir die Vorteile beider Varianten bewahren.

Jetzt bin ich allerdings auch neugierig, in welchem Format deine Bucket List ist oder in welchem Format du deine Bucket List planst? Bist du Team digital oder Team handschriftlich?

Tipps zum Erstellen einer Bucket List findest du in diesen Beiträgen:

Günstige und kostenlose Bucket List Ideen

In 3 Schritten zur Bucket List inkl. Vorlage

300+ Bucket List Ideen

Mikroabenteuer: So integrierst du Abenteuer in deinen Alltag

101 verrückte Bucket List Ideen

Blogger stellen ihre Bucket List vor

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Stay at home Bucket List: 53 Ideen ohne dein Zuhause zu verlassen https://denise-bucketlist.de/stay-at-home-bucket-list https://denise-bucketlist.de/stay-at-home-bucket-list#respond Sat, 01 Aug 2020 19:52:29 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5340 Stay at home Bucket List: 53 Ideen ohne dein Zuhause zu verlassen Lockdown, Quarantäne, Social Distancing – Aktuell gibt es viele Gründe, egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen, mehr Zeit als üblich in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Aber nur weil du momentan nicht die Welt bereisen und Kulturangebote wahrnehmen kannst, heißt das noch lange…

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Stay at home Bucket List: 53 Ideen ohne dein Zuhause zu verlassen

Lockdown, Quarantäne, Social Distancing – Aktuell gibt es viele Gründe, egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen, mehr Zeit als üblich in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Aber nur weil du momentan nicht die Welt bereisen und Kulturangebote wahrnehmen kannst, heißt das noch lange nicht, dass deine Bucket List gerade eine Zwangspause einlegen muss.

Es gibt eine ganze Menge Dinge, die du mit Familie, Freunden oder sogar ganz allein zu Hause machen kannst! Ganz egal, ob Corona die Welt gerade im Griff hat oder du einfach keine Lust hast vor die Tür zu gehen.

53 Bucket List Ideen, für die du dein zu Hause nicht verlassen brauchst, findest du auf meiner Stay at home Bucket List.

Eine Bucket List schreiben

Du hast noch keine Bucket List? Dann wäre genau jetzt der perfekte Zeitpunkt!

Tipps findest du in den folgenden Beiträgen:

Was ist eine Bucket List?

Bucket List erstellen

Bucket List Vorlagen

Bucket List Tipps

Bucket List Ideen

Alte Videospiele spielen

Kram den alten Nintendo 24, Gameboy oder Super-Nintendo raus und los geht’s. Die seit dem Jahr 2008 nicht mehr gefütterten Nintendogs haben Hunger.

Sushi selber machen

Ein Besuch in deinem liebsten Sushi-Restaurant ist gerade nicht möglich oder mit den geltenden Hygienevorschriften nicht besonders reizvoll? Kein Problem. Schließlich ist Sushi selber machen gar nicht sooo schwierig.

selbstgemachtes Sushi
selbstgemachtes Sushi

Eine Online-Weiterbildung machen

Um eine erstklassige Weiterbildung zu machen, musst du dein Sofa gar nicht verlassen. Auf Udemy und Co. gibt es Weiterbildungen zu allen erdenklichen Themen, egal ob Kochen, Rhetorik oder Photoshop.

Einen Yoga-Online-Kurs machen

Zeit zur Ruhe zu kommen und ein bisschen was für den verspannten Rücken zu tun. Viele Yogastudios bieten mittlerweile auch Online-Kurse an. Für den Anfang tut es aber auch ein Anfänger-Video auf YouTube, z. B. von Mady Morrison.

Den ganzen Tag im Pyjama bleiben

Warum auch nicht? Schließlich sieht dich ja keiner.

Mal so richtig ausmisten

Ich könnte ja mal … nichts könnte. Der perfekte Zeitpunkt zum Ausmisten ist jetzt! Positiver Nebeneffekt: Ihr werdet euch mit weniger Zeug nicht nur leichter und befreiter fühlen, sondern verdient euch mit der Verkauf von unnötigem Zeug den ein oder anderen Euro dazu.

Erfahrungsberichte & Tipps zum Ausmisten & Minimalismus

Origami falten

Wusstest du: Einer japanischen Legende nach hast du einen Wunsch frei, wenn du 1000 Kraniche gefaltet hast (ich bin aktuell bei 362).

Einen Kurzfilm drehen

Wie sieht ein typischer Tag bei dir zu Hause aus? Wenn du jetzt denkst: total langweilig. Wen interessiert das schon, bedenke, dass du so ein Video von deinen Eltern oder Großeltern, das einige Jahrzehnte zuvor gedreht, sicher ganz amüsant finden würdest.

Mit Stäbchen essen lernen

Wenn du diese Kunst bereits beherrscht, kannst du diesen Punkt getrost überspringen. Wenn du wie ich zu den Stäbchen-Verweigerer gehörst, wäre jetzt mal eine gute Gelegenheit zu üben, um beim nächsten Besuch im China-Restaurant nicht wieder beschämt die Gabel zu bestellen.

Ein Bild malen

Danke Amazon und Co. wäre die Equipment-Frage ja schon mal geklärt. Anleitungen findest du bei unserem guten Bekannten YouTube oder als Online-Klasse bei Art Night.

Art Night Farbtafel

Hier mein Erfahrungsbericht einer (vor Ort) Art Night:

Kunst kann jeder: Meine erste Art Night in Köln

Eine Sprache lernen

Jetzt hockst du daheim, aber es wird auch wieder eine Zeit kommen, in der dir die große weite Welt offen steht. Be prepared und eigene dir ein paar Brocken der Sprache deiner Traum-Destination bereits jetzt an.

Einen Online Escape Room entkommen

Nach so viel Netflix wäre es doch mal gut was für die grauen Zellen zu tun. Wie gut, dass es die allseits beliebten Escape-Rooms jetzt auch online gibt. Zum Beispiel hier: https://www.enigmania.de/dortmund/online-escape-rooms/

Journaling

Ich liebe mein Bullet Journal! Wie kann man nur so frevelhaft seinen Terminkalender auf dem Smartphone führen, wenn es doch auch viel schöner geht! Mehr über die Bullet Journal Methode und ganz viel Inspiration findest du bei den Bloggerkollegen von punktkariert.

Einen Regenbogenkuchen backen

Hol dir ein bisschen Farben in deine vier Wände. Und zwar mit einer kunterbunten Torte in allen Farben des Regenbogens.

Rezepte gibt es hier:

Im Wohnzimmer zelten

Ja, das Feeling ist nicht das gleiche. Aber einen lustigen Abend wirst du garantiert trotzdem haben. Bau ein Zelt auf, kram den Schlafsack hervor, mach ein paar Dosen-Ravioli und schmettre ein paar Lieder vor dem Fake-Lagerfeuer auf dem Tablet.

Eine Reise faken

Dein Instagram-Feed schreit nach neuen Hochglanz-Reisebildern? Gib ihm das Futter! Wer merkt denn schon, ob du live auf dem Roten Platz warst oder Photoshop dich dorthin gezaubert hat.

T-Shirts färben

Batik ist wieder in (die These stelle ich jetzt einfach mal auf). Also schnapp dir ein paar alte (vorzugsweise helle) Shirts, ordere das Farbpulver und losgeht die T-Shirt-Produktion.

Einen Tag verkehrt herum erleben

Wie soll das gehen? Ganz einfach, zunächst einmal gibt es Abendessen statt Frühstück, die abendliche Yoga-Session wird auf den Vormittag verlegt

Abendessen anstatt Frühstück, das normale Nachmittagsprogramm inklusive Nachtgeländespiel auf den Vormittag legen, das Vormittagsprogramm auf den Nachmittag. Der Frühsport kommt dann abends dran und der Fünf-Uhr-Tee wird auch vorgezogen.

Einen Traumurlaub planen

Traurig aber war: So mancher Traumurlaub scheitert oft nicht mal am Geld, sondern an der dafür notwendigen Planung. Wenn du gerade eh schon gedanklich in fernen Ländern schweifst, nutze die Gunst der Stunde. Mit deutlich weniger Ablenkung bekommst du vielleicht endlich mal die Route deiner Norwegen-Rundreise geplant.

Fjord in Norwegen

Für eine gute Sache online einsetzen

Um eine gute Sache zu unterstützen, musst du nicht immer zwingend live vor Ort sein. Ich unterstütze beispielsweise den Verein Pechpfoten bei der Webseite. Viele Vereine suchen Ehrenamtliche, die bei Social Media, der Webseite oder Online-Kampagnen Unterstützung suchen.

Einen Brieffreund finden

Ja es gibt sie noch. Menschen die Briefe schreiben.

Eine Möglichkeit Brieffreunde zu finden findest du hier: https://www.brieffreunde.de/

Linked in Account aufpeppen

Du erkennst du auf deinem eigenen Profilbild bei Xing oder LinkedIn nicht mehr wieder? Ein gutes Zeichen mal wieder ein kleines Update vorzunehmen.

Einen Kräutergarten anlegen

Es geht doch nichts über einen frischen Minztee oder eine Pizza mit Rucola. Damit du dafür nicht immer zum Markt schlendern oder in den Supermarkt fahren musst, legt doch einfach ein Kräuterbeet an. Hierfür reicht schon eine Fensterbank in der Küche.

Meal Prep-Rezepte ausprobieren

Dieses Meal Prep (Essen vorbereiten für mehrere Tage) hört sich ja eigentlich ganz praktisch an. Ein Versuch ist es allemal wert!

Eine Online Museums-Tour machen

Begib dich auf eine virtuelle Reise durch die berühmtesten Museen dieser Welt:

Social Media Detox

Diese ständige Erreichbarkeit kann ganz schön nerven? Dann nutze die Abgeschiedenheit zu Hause doch mal, um dich auch digital für eine Weile zurückzuziehen und sei es nur ein paar Stunden.

Ahnenforschung

Woher wohl die eigenen Ahnen kommen? Bei den meisten von uns hört es bei den Urgroßeltern schon auf. Auf Plattformen wie Myheritage und ancestry könnt ihr in historischen Daten stöbern oder mithilfe von DNA-Test die weit entfernte Verwandte ausfindig machen.

Hand alte Frau

Ein passives Einkommen erwirtschaften

Kennst du das? Du klickst die Werbung in einem YouTube-Video nicht schnell genug weg und schon erzählt ein braun gebrannter Jüngling an Strand von Thailand, dass er nur noch wenige Stunden pro Woche arbeitet, während das Geld in Strömen auf sein Konto fließt? Mein Tipp ist es jetzt auf keinen Fall, dein Geld in irgendwelche dubiosen Geschäfte zu investieren. Aber vielleicht hast die einen oder anderen Skills, mit denen du dir einen netten Nebenverdienst generieren kannst.

Ein Dankbarkeitstagebuch starten

Wusstest du: Dankbarkeit soll gesünder und zufriedener machen. Ein Dankbarkeitstagebuch hilft dir, dir der kleinen Glücksmomente bewusst zu werden.

Eiscreme selbermachen

Das Erdbeer-Eis in der Eisdiele ist dir nie wirklich fruchtig genug? Dann wird es Zeit die eigene Eisproduktion zu starten. Ein weiterer Vorteil: Du weißt was im Eis drin ist und kannst auch regionale und Bio-Produkte verwenden oder eine vegane Eiskreation herstellen.

Strandfeeling im Wohnzimmer

Du kannst nicht zum Strand? Dann hol das Strandfeeling zu dir! Karibische Klänge, Meeresrauschen und ein leckerer Cocktail sind schon mal ein Anfang.

Einen Zaubertrick lernen

Abrakadabra, Simsalabim und schwups ist die Münze verschwunden. Was so leicht aussieht  erfordert allerdings einiges an Übung.

Pflanzenableger ziehen

Mal ehrlich: Wie viel Aufmerksamkeit schenkst du deinen Pflanzen? Wenn du über das wöchentliche Gießen bislang nicht hinausgekommen bist, wird es Zeit dem grünen Daumen mal mehr Beachtung zu schenken. Einen größeren Topf oder etwas Dünger danken deine grünen Freunde dir mit gesteigertem Wachstum und einem gesünderen Aussehen. Selbst Ableger sind bei vielen Pflanzen gar nicht so schwer, wie du vermuten magst.

Harry Potter-Marathon

Um alle Harry Potter Filme am hintereinander zu schauen, brauchst du rund 20 Stunden. 20 Stunden, die du mit ganz viel Bertie Botts Bohnen, Schoko Fröschen und Butterbier verbringen kannst.

Ein eigenes Cocktail-Rezept kreieren

Mai Tai, Cosmopolitan oder Caipirinha … Gähn! Zeit für was Neues. Immerhin hast du es nach dem ganzen Testen und Herumprobieren nicht weiß bis zum kuscheligen Bett.

Eine Höhle bauen

Erinnerst du dich noch an damals, als eine Höhle aus Decken und Kissen dein Refugium war? Prima, dann hast du ja nicht verlernt, wie es geht. Mit einer Packung Kekse und einem spannenden Buch wirst du deine Festung sicher nicht so schnelle verlassen wollen.

Handlettering lernen

Die Kunst der schönen Buchstaben – Handlettering ist nicht erst seit gestern der Trend im DIY-Bereich. Zurecht, immerhin machen die Letterings einiges her!

Handlettering Beispiel

Ein Sudoku lösen

Es soll ja niemand sagen, dass ihr zu Hause mit Videospielen und Serien komplett verblödet. Also gebt den Logikrätseln mit dem asiatisch anmutenden Namen noch mal eine Chance und beweist euer können.

Fitness-Videos nachturnen

Um Sport zu betreiben, braucht ihr rein gar außer ein Tablet (zur Not tut es wohl auch ein Smartphone). Gebt in YouTube “Ganzkörperworkout“ ein und los gehts.

Meditieren

Manchmal ist es schön gar nicht viele Worte zu verlieren und einfach mal zu schweigen.

Gesichtsmasken selbermachen

Es geht doch nichts über ein bisschen Wellness. Auch hierfür braucht ihr das Haus nicht zu verlassen. Avocado, Gurke und Joghurt tun es auch. Rezepte findest du beispielsweise bei eatsmarter.de.

Einen Klassiker der Weltliteratur lesen

In deinem Bücherregal warten Goethes Faust, Stolz und Vorurteil und Moby Dick darauf gelesen zu werden? Wenn nicht jetzt, wann dann?

Hygge Bücher
Quelle:pixabay.com

Frische Pasta machen

Keine Lust bzw. keine Möglichkeit rauszugehen? Klingt nach einem perfekten Tag, um Pasta selber zumachen. Ein Geschmack an den die Ware aus dem Supermarkt einfach nicht herankommt. Für den ersten Versuch geht es auch ohne Nudelmaschine, auch wenn dir das praktische Gerät einiges an Arbeit abnehmen kann.

Überraschungspaket an liebe Freunde senden

Fotos und WhatsApp, kann jeder. Wie wäre es mal wieder mit einer handgeschriebenen Karte und einer kleinen Aufmerksamkeit?

Alle Oskar-gekrönten Filme schauen

Prüfe, ob die diesjährigen Gewinner der Kategorie „Bester Film“ Ihren Auszeichnungen zu Recht tragen. Eine Liste aller Gewinner findest du hier: rollingstone.de

Ein 1000 Teile Puzzle vollenden

Puzzeln entschleunigt nicht nur, sondern hilft auch ungemein beim Abschalten. Vielleicht erinnerst du dich noch daran, wie stolz du als Kind warst, wenn das letzte Teil gepasst hat.

Ein Indoor Picknick veranstalten

Draußen ist es natürlich viel schöner. Das steht außer Frage. Aber hast du mal ein Picknick auf dem Wohnzimmerboden gemacht? Hat auch was! Versprochen!

Schreib einen Brief an dein zukünftiges Ich

Erinnere dich zurück welche Gedanken dich noch vor 15, 10 oder sogar 5 Jahren umgetrieben haben oder wie du dir damals deine heutige Zukunft vorgestellt hast. Verrückt, oder? Damit du in ein paar Jahren etwas zu lesen hast, nutze die Gunst der Stunde und schreibe einen Brief für dein zukünftiges Ich im Jahr 2030.

Ein Vision-Board erstellen

Hol schon mal den Kleber und die Bastelschere den jetzt wird es kreativ. Auf ein Vision-Board klebst du Bilder, Zitate und Zeichnungen deiner Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Ein Kunstwerk, das unterbewusst immer wieder an deine Ziele erinnern wird.

Jonglieren lernen

Es kann doch nicht so schwer sein, drei Bälle in der Luft zu halten. Probiers aus! Wenn dir das zu einfach ist, kannst du ja immer noch auf 4,5, 6 oder noch mehr Bälle erhöhen.

Einen Schal stricken

Bereit für ein neues Lieblingskleidungsstück? Wie wäre es mit einem kuscheligen Schal oder einer stylishen Mütze? So kompliziert ist es gar nicht, versprochen! Anbieter wie my boshi liefern euch neben dem Material direkt die Anleitung mit.

Einen Film in Original-Vertonung sehen

Wie hören sich die Stimmen deiner Lieblingsschauspieler eigentlich im Original an? Du wirst überrascht sein und investiert gleichzeitig in deine Fremdsprachen-Skills.

Stay at Home Bucket List zum Download

Du kannst dir meine Stay at Home Bucket List gerne auf Pinterest merken oder hier als PDF downloaden:

Stay at Home Bucket List als PDF downloaden

Was steht auf deiner Stay at Home Bucket List? Verrate mir in den Kommentaren gerne deine Ideen für Aktivitäten zu Hause.

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Ankündigung – Ich schreibe ein Buch! https://denise-bucketlist.de/ankuendigung-mein-erstes-buch https://denise-bucketlist.de/ankuendigung-mein-erstes-buch#comments Sat, 04 Jul 2020 19:10:39 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5306 Ankündigung – Ich schreibe ein Buch! Vielleicht hat der ein oder andere gemerkt: Es ist in letzter Zeit auf diesem Blog deutlicher stiller geworden ist. Zum Teil logisch, immerhin haben wir in den letzten Monaten dank Corona alle etwas zurückstecken müssen, was Reisen und Unternehmungen angeht. In einer Welt ohne das Virus hätte ich schon…

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Ankündigung – Ich schreibe ein Buch!

Vielleicht hat der ein oder andere gemerkt: Es ist in letzter Zeit auf diesem Blog deutlicher stiller geworden ist. Zum Teil logisch, immerhin haben wir in den letzten Monaten dank Corona alle etwas zurückstecken müssen, was Reisen und Unternehmungen angeht. In einer Welt ohne das Virus hätte ich schon über meine Reisen nach Palermo und Naxos berichtet.

Aber daran liegt es nicht allein, immerhin gibt in den heimischen Wäldern und sogar den eigenen vier Wänden im Mindesten genauso viel zu erleben, wie am anderen Ende der Welt. Ich habe zum Beispiel einen DNA-Test gemacht (mit sehr überraschendem Ergebnis), von dem ich schon die ganze Zeit berichten möchte. In der Zwischenzeit haben wir auch so einige Orte in NRW erkundet, die definitiv Bucket List-worthy sind.

Des Weiteren stehen noch ein Design-Relaunch und ein weiteres spannendes Projekt, über das ich noch nicht zu viel verraten möchte, steht in den Startlöchern.

Ich bin also nicht abgetaucht und mache eine kleine Bucket List-Pause.

Im Gegenteil: Aktuell erfülle ich mir einen weiteren Punkt auf meiner Bucket List, der, so viel Spaß es mir auch macht, meine Aufmerksamkeit fordert: Ich schreibe ein Buch!

Ich hoffe, ihr könnt verstehen, dass ich nach ein paar Stunden schreiben, nicht auch noch einen Blogartikel schreiben kann. So sehr mir das Schreiben auch Freude macht, irgendwann ist dann auch Schluss mit Kreativität und Konzentration.

Aber genug Vorgeplänkeln und Entschuldigungen meinerseits. Ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen.

Worum geht es in dem Buch?

Bereits im September könnt ihr mein Buch (in Zusammenarbeit mit dem Remote Verlag) zum Thema Bucket List für Paare in den Händen halten. Mein Beitrag zum Thema Bucket List für Paare gehört zu den meistgelesenen Beiträgen auf diesem Blog. Im Buch könnt ihr euch über noch mehr Ideen freuen und erhaltet darüber hinaus jede Menge Input.

Warum noch ein Buch über Bucket List für Paare?

Ich bin nicht die Erste, die auf die Idee kommt ein Buch zum Thema Bucket List für Paare zu schreiben. Wenn ihr den Begriff in die Suchmaske unserer allseits beliebten Shopping-Plattform eingebt, werdet ihr sehen: Die Auswahl ist groß. Die eine oder andere Buchempfehlung findet ihr auch in meinem Beitrag.

Was wird in meinem Buch anders?

Wer aus meinen Beiträgen mein Verständnis von einer Bucket List kennt, weiß mir ist wichtig, dass eine Bucket List eine sehr persönliche, individuelle Angelegenheit ist. Die eigene Bucket List, die die ganz persönlichen Wünsche und Träume enthält, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch so sehr wie der Fingerabdruck an der rechten Hand.

Was mich an vielen Bucket List Büchern daher immer verstimmt hat, waren Aussagen wie „xy Ideen, die ihr als Paar unbedingt erlebt haben müsst“. In den jeweiligen Büchern (nicht nur auf Paare bezogen) waren dann auch xy Ideen mit entsprechendem Häkchen zum Abhaken. Der erste Schritt bestand also immer darin, Häkchen zu machen. Mal mehr, meistens aber weniger.

Bei mir hat dies jedes Mal ein zwiespältiges Gefühl ausgelöst. Sind wir jetzt langweilig, weil wir kaum welche der Punkte, die man unbedingt erlebt haben muss, schon erlebt haben und zum Teil auch definitiv nie erleben wollen? Warum schreibt mir eigentlich jemand vor, was ich erleben „muss“?!

Daher schlage ich mit meinem Buch einen anderen Weg ein. Ihr werdet in dem Buch zwar jede Menge Ideen finden, aber kein einziges Häkchen. Denn ich möchte, dass ihr euch als Paar inspirieren lasst und nicht 1:1 versucht, meine Vorschläge umzusetzen.

Neben einer großen Sammlung an Bucket List Ideen, bekommst du aber auch jede Menge Input wie Tipps und Umsetzungsstrategien. Mein geballtes Wissen aus 3 Jahren Bucket List sozusagen.

Lasst euch überraschen!

Stehen alle Infos nicht schon im Blog?

Ja und Nein. Natürlich habe ich mich in den letzten Jahren schon intensiv mit dem Thema Bucket List auseinandergesetzt. Ihr findet in meinem Blog Tipps, Vorlagen und jede Menge Ideen.

Allerdings gehe ich in dem Buch noch viel mehr in die Tiefe, schlage euch noch mehr Ideen vor und gebe jede Menge praktische Tipps, die ihr so noch nicht auf meinem Blog findet. Vor allem nicht in gebündelter Form.

Wann erscheint das Buch?

Voraussichtlich im September 2020. Den genauen Termin gebe ich bekannt, sobald er feststeht.

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Ihr könnt euch schon jetzt 10% Rabatt auf deine Buchbestellung sichern, wenn ihr uns mit einer kleinen Umfrage unterstützt. Es dauert nur 2 Minuten, Versprochen!

Beim Klick auf den Link wirst du zum Facebook-Messenger weitergeleitet. Über denselben Kanal erhältst du auch weitere Updates (kein Vollspammen) und wirst benachrichtigt, sobald das Buch veröffentlicht ist.

Um den Rabatt zu erhalten, ladet ihr nach dem Kauf einfach einen Screenshot der Bestellung hoch.

Ich würde mich freuen, wenn ihr an der Umfrage teilnimmst.

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Wuppertal Bucket List – Liebeserklärung an die Stadt an der Wupper https://denise-bucketlist.de/wuppertal-bucket-list https://denise-bucketlist.de/wuppertal-bucket-list#comments Thu, 18 Jun 2020 09:04:12 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5275 Wuppertal Bucket List – Liebeserklärung an die Stadt an der Wupper Ich gebe zu: Wuppertal ist eine Liebe auf den zweiten Blick. Mein Umzug ins Bergische hatte eher praktische Gründe. Ich hatte einfach das Pendeln zur Uni satt. Mittlerweile, rund 9 Jahre später, kann ich mir nicht mehr vorstellen wegzuziehen, was sich durch den Kauf…

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Wuppertal Bucket List – Liebeserklärung an die Stadt an der Wupper

Ich gebe zu: Wuppertal ist eine Liebe auf den zweiten Blick. Mein Umzug ins Bergische hatte eher praktische Gründe. Ich hatte einfach das Pendeln zur Uni satt. Mittlerweile, rund 9 Jahre später, kann ich mir nicht mehr vorstellen wegzuziehen, was sich durch den Kauf einer Eigentumswohnung manifestiert hat.

Wuppertal ist nicht so offenherzig wie Köln, nicht so großstädtisch wie Frankfurt und nicht so edel wie Düsseldorf. Dafür ist Wuppertal eine Stadt mit viel Charme, viel Grün und mit vielen wunderbaren kleinen Ecken zum Wohlfühlen. Oder wie Heinrich Böll es 1960 formulierte: „Wuppertal schminkt sich nicht“.

Wuppertal ist nicht die Stadt, in die man kommt und direkt die Kamera auspackt. Selbst Wuppertaler winken oft mit einem Lächeln ab und wissen gar nicht welche besonderen Orte es hier gibt. Wenn du dich aber auf eine Entdeckungstour einlässt, wirst du sie finden.

In diesem Beitrag stelle ich euch Orte in Wuppertal vor, die du bei einem Besuch unbedingt gesehen haben musst und die zu meinen Lieblingsorten hier gehören.

Große und kleine Sehenswürdigkeiten in Wuppertal

Um einen ersten Eindruck von Wuppertal zu bekommen reicht sicher ein Tag. Um etwas in die Stadt einzutauchen empfehle ich dir aber für ein verlängertes Wochenende zu bleiben. Dann hast du auch Zeit für eine ausgedehnte Fahrradtour über die Trasse, einen Spaziergang durch Beyenburg oder einen gemütlichen Abend im Luisenviertel.

Eine Fahrt mit der Schwebebahn

Die Wuppertaler Schwebebahn
Die Wuppertaler Schwebebahn

Die Schwebebahn gehört zu Wuppertal wie der Hafen zu Hamburg. Während für viele Wuppertal die Schwebebahn ein praktisches Verkehrsmittel ist, ist die sie für Besucher oftmals die erste Anlaufstelle, um die Stadt zu erkunden. Jedes Kind in Wuppertal kennt die Geschichte vom Elefant Tuffi, der aus der Schwebebahn in die Wupper sprang.

Ein besonderes Highlight ist eine Fahrt mit dem Kaiserwagen, einer „schwebende Legende“ mit der schon Kaiser Wilhelm II. samt Gemahlin über die Stadt schwebte. Bei Kaffee und Kuchen kannst du in historischen Ambiente eine Rundfahrt machen.

Buchungen Kaiserwagen: Wuppertal Tourismus

Eine Radtour über die Nordbahn-Trasse

Tanztunnel auf der Nordbahntrasse Wuppertal
Tanztunnel auf der Nordbahntrasse

Eine Strecke ohne Höhenunterschiede ist in Wuppertal eine Seltenheit. Umso bemerkenswerter, dass mit der Nordbahntrasse ein 22km langer Fuß- und Radweg Barmen im Osten mit Vohwinkel im Westen verbindet. An der stillgelegten Eisenbahnstrecke gibt es neben 5 Tunneln mehrere Möglichkeiten zum Einkehren und Rastmachen. Über 50 Tafeln erklären Besonderheiten zur Wuppertaler Stadtgeschichte. Bei sonnigen Wetter hat man insbesondere in Richtung Barmen einen phänomenalen Blick über die Stadt.

Ein Abstecher nach Beyenburg

Beyenburger Stausee
Blick über den See auf das Kloster in Beyenburg

Um nach Beyenburg zu kommen ist es, wie ich immer zu sagen pflege, eine halbe Weltreise. Aber es lohnt sich, auch wenn man kaum glauben mag noch in einer Großstadt zu sein! Der vom Krieg verschonte mittelalterliche Ortskern, die Klosterkirche und der der Stausee laden zu einem entspannten Nachmittag ein. Im Sommer wartet ein besonderes Highlight: Die Drachenboot-Rennen der Wuppertaler Kanu-Clubs.

Die historische Stadthalle

Stadthalle Wuppertal
Die Stadthalle in Wuppertal

Die historische Stadthalle ist nicht nur prächtig anzusehen und lässt erahnen, dass Elberfeld einst eine prosperierende Stadt war, sondern verzaubert den Konzertbesucher auch mit einer einzigartigen Akustik.

Deckenmalerei in der Stadthalle in Wuppertal

Mehr Infos & Veranstaltungstermine: https://www.stadthalle.de/

Mittelaltermarkt auf dem Laurentiusplatz

Eines meiner alljährlichen winterlichen Highlights in Wuppertal: Der mittelalterliche Märchenmarkt auf dem Laurentiusplatz. Der Markt hat, obwohl mitten in der Stadt, eine romantische und private Atmosphäre. Offene Feuerstellen, urige Stände und deftiges Essen laden zum Verweilen ein.

Schloss Lüntenbeck

Schloss Lüntenbeck
Schloss Lüntenbeck

Schloss Lüntenbeck liegt mittlerweile direkt bei mir um die Ecke. Bei guten Wetter kannst du in der Gegend wunderbar spazieren gehen und ein ausgezeichnetes Frühstück im Schlosshof genießen. Im Winter strömen Einheimische und Gäste zum traditionellen Weihnachtsmarkt. In der Zwischenzeit locken zahlreiche Veranstaltungen (z. B. die Gartenaustellung Stilblüte) zum ehemaligen Rittergut.

Mehr Infos und der Veranstaltungskalender: https://www.schloss-luentenbeck.de/

Tanztheater Pina Bausch

Pina Bausch ist nach Friedrich Engels, Johannes Rau wohl eine der bekanntesten Töchter Wuppertals (oke, eigentlich eine Tochter des benachbarten Solingens, aber darüber sehen wir mal hinweg).

Pina Bausch (gestorben 2009) war eine bedeutende Tänzerin und Choreografin sowie Gründerin des Wuppertaler Tanztheaters, einer Tanzform, die entscheidend durch sie geprägt wurde. Ihre 46 Stücke sowie neue Inszenierungen werden im Opernhaus und dem Pina Bausch Zentrum aufgeführt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es gar nicht so einfach ist Karten zu bekommen. Etwas Geduld Planung im Voraus ist erforderlich.

Mehr Infos und Tickets: http://www.pina-bausch.de/

Skulpturenpark Waldfrieden

Skulpturenpark Waldfrieden Wuppertal
Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal

Ich musste erst ein halbes Jahrzehnt in Wuppertal wohnen bevor ich das erste Mal den Skulpturenpark Waldfrieden besucht habe, und das dann direkt zweimal in einem Jahr. Für einen Kunstbanausen wie mich schon eine Leistung! Ich empfehle dir, gerade wenn du wie ich nicht so der Kunst-Liebhaber bist, an einer Führung teilzunehmen, um ein paar interessante Infos über Park und Künstler aufzuschnappen. Auch für den musikalischen Genuss ist gesorgt: Im Sommer treten regelmäßig im Rahmen der Reihe KLANGART regelmäßig Konzerte auf dem Gelände statt.

Mehr Infos: https://skulpturenpark-waldfrieden.de/startseite.html

Adolf-Vorwerk-Park

In den Adolf-Vorwerk habe ich mich eher zufällig bei einer Wanderung durchs Murmelbachtal „verirrt“. Der Park ist einer der kleinen Schätze in Wuppertal, die sich dir offenbaren, wenn du mit offenen und neugierigen Blick die Stadt erkundest.

Der ehemalige Privatpark der Familie Vorwerk ist mit seinen farbenprächtigen Pflanzen vor allem im Frühling ein Traum. Kaum zu glauben, dass der Park auf dem Gelände eines alten Steinbruchs entstanden ist.

Mehr Infos: https://www.vorwerk-park.de/

Das Engelshaus

Engelshaus in Wuppertal
Engelshaus in Wuppertal

Während Scharen von chinesischen Touristen das Haus zielstrebig ansteuern, ist noch nicht mal jedem Wuppertaler bewusst, dass Friedrich Engels in dem etwas unscheinbaren Haus nahe des Opernhauses aufgewachsen ist.

Aktuell ist das Haus, welches eine Ausstellung zum Leben und Werk von Friedrich Engels, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Geplante Eröffnung ist 2020. Zum 200. Geburtstag von Friedrich Engels finden 2020 zahlreiche Veranstaltungen statt.

Mehr Infos:

Wandern entlang der Wupper

Wälder in Wuppertal
Die grüne Großstadt Wuppertal

Wuppertal trägt zurecht den Namen „Großstadt im Grünen“. Von jedem Punkt in der Stadt ist man in wenigen Minuten im Grünen. Ein Paradies für Wanderfreunde! Immerhin gibt es in Wuppertal rund 630km Wanderwege.

Tipps zu Wanderungen:

Holsteiner Treppe

Holsteiner Treppe
Holsteiner Treppe

Der Instagrammer Hot-Spot Wuppertals. Die 112 Stufen der Treppe sind alle in einer anderen Farbe bemalt und sollen die neun Abschnitte des Lebens darstellen. Beim raufgehen liest du Begriffe wie „Liebe“, „Freundschaft“ und „Neid“. Eigentlich als temporäre Kunstinstallation gedacht, werden die Farben der beliebten Treppe nun regelmäßig erneuert.

Sundown auf dem Gaskessel

Gaskessel in Wuppertal
Gaskessel in Wuppertal

Der 66m hohe Gaskessel im Stadtteil Heckinghausen ist schon von weitem zu sehen. Bereits 1997 wurde der Kessel außer Betrieb genommen, aber erst 2018 mit dem Innenausbau begonnen. Mittlerweile befindet sich neben einer Gastronomie sowie einer Dauerausstellung eine Aussichtsplattform auf dem Dach.

Mein Tipps für den Sommer: Mit einem Cocktail auf der Aussichtsplattform den Sonnenuntergang bewundern.

Mehr Infos und Termine:  https://www.der-gaskessel.de/

Die Hardt, Elisenturm und der Botanische Garten

Die Hardt mit dem Elisenturm im Hintergrund (Wuppertal)
Die Hardt mit dem Elisenturm im Hintergrund

Kaum lassen sich die ersten Sonnenstrahlen blicken, zieht es die Wuppertaler wie magisch auf die Hardt. Wer nicht nur in der Sonne entspannen mag, kann bei einem kleinen Spaziergang so einiges entdecken. Hier wären zum Beispiel der Elisenturm, der Bismarck-Turm und der Botanische Garten.

Hardthöhle

Hardthöhle (Wuppertal)
Höhlen unter der Hardt

Nur die wenigsten Wuppertaler wissen, dass sich unter der beliebten Hardt ein einzigartiges Höhlensystem mit einer Länge von 4037m verbirgt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Höhle als Schutzbunker genutzt und dann in den 1960-er Jahren geschlossen. Mittlerweile finden (seltene) Führungen durch die Höhlen statt, die im Handumdrehen ausgebucht sind.

Von der Heydt-Museum

Das von der Heydt-Museum ist ein beliebtes Ausflugsziel für die Schulklassen der Region. Auch ich war als Schülerin mehrfach dort. Als Wuppertalerin habe ich dann etwas den Blick für das Naheliegende verloren, wohl auch, da ich immer etwas Muße brauche, um mich auf Kunst einzulassen.

Die Sammlung des Museums umfasst Gemälde und Skulpturen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Es lohnt sich auf jeden Fall auch ins Programm mit den Sonderausstellungen zu schauen.

Mehr Infos zu aktuellen Ausstellungen: https://www.von-der-heydt-museum.de/ und https://vdh-museum.de/

Briller Viertel

In meinem Geschichtsstudium an der hiesigen Universität habe ich gelernt, das Wuppertal, dass im Zweiten Weltkrieg nicht nur über 6000 Menschen durch Luftangriffe ihr Leben verloren, sondern auch 40% der Stadt zerstört wurden.

Von der Zerstörung merkt man im Briller Viertel wenig. Hier umweht einen ein zarter Hauch vom damaligen Reichtum als Fabrikanten-Stadt. Mit 245 denkmalgeschützten Gebäuden ist Viertel eine der größten zusammenhängenden Villen-Gegenden in Deutschland. Nicht für Architektur-Liebhaber eine kleine Zeitreise ins ausgehende 19. Jahrhundert. Etwas Puste musst du allerdings mitbringen: Die Straßen sind sogar für Wuppertaler Verhältnisse sehr steil.

Den Abend im Luisenviertel ausklingen lassen

Das Katzengold im Luisenviertel
Luisenviertel

Luisenviertel ist das Herz Wuppertal. Hier trifft man sich zum Bummeln, Wein trinken und Cocktails schlürfen. Gerade im Sommer, wenn man draußen sitzen kann, kommt zwischen den engen Gassen und Altbauhäusern Urlaubsstimmung auf. Es lohnt sich die Augen und Ohren offen zu halten, da die Kneipen und Bars im Luisenviertel , regelmäßig mit Livekonzerten locken.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Wuppertal

Allen Wuppertaler Sehenswürdigkeiten genügend Raum zu geben würden diesen Beitrag deutlich sprengen. Zumal ich nach 9 Jahren Wuppertal immer noch dabei bin die Stadt zu entdecken. Im Folgenden findest du daher eine Liste weiterer Sehenswürdigkeiten, die allesamt einen Abstecher Wert sind. Falls du den Wuppertaler Zoo vermisst: Diesen habe ich bewusst nicht mitaufgenommen, da ich den Besuch von Zoos für mich ablehne und daher auch nicht weiterempfehlen möchte.

  • Bergisches Straßenbahnmuseum
  • Bahnhof Vohwinkel
  • Lego-Brücke
  • Mina Knallenfells Statue
  • Bandwebermuseum
  • Arboretum Burgholz
  • Astropfad
  • Ronsdorfer Talsperre
  • Barmer Anlagen
  • Märchenbrunnen im Zooviertel
  • Nordpark
  • Toelleturm
  • Barmer Anlagen
  • Begegnungsstätte alte Synagoge
  • Weyerbuschturm
  • Draisinenfahrt in Beyenburg oder entlang der Nordbahntrasse
  • Mirker Bahnhof/Utopiastadt
  • Das Opernhaus

Wuppertal Bucket List zum Download

Die Wuppertal Bucket List kannst du dir gerne runterladen. Einfach auf den Download-Link unten klicken und das PDF abspeichern. Alternativ kannst du dir die Grafik auch auf Pinterest merken.

Wuppertal Bucket List

Wuppertal Bucket List als PDF downloaden

Zur Einstimmung: Bücher und Filme über Wuppertal

Noch mehr Tipps zu den großen und kleinen Sehenswürdigkeiten in Wuppertal findet ihr in den beiden Büchern. Auch als Wuppertalerin habe ich hier noch den ein oder anderen Ort (z. B. kleine Geschäfte) für mich entdecken können.

Wie schaut es bei dir aus? Warst du schon einmal in Wuppertal oder kannst dir vorstellen einen Städtetrip hierhin zu machen?

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Der Beitrag Wuppertal Bucket List – Liebeserklärung an die Stadt an der Wupper erschien zuerst auf Denise' Bucket List.

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Reisebericht USA-Ostküste und Kanada in 2 Wochen https://denise-bucketlist.de/reisebericht-usa-ostkueste-kanada https://denise-bucketlist.de/reisebericht-usa-ostkueste-kanada#comments Sat, 30 May 2020 12:03:23 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5203 Reisebericht USA-Ostküste und Kanada in 2 Wochen -Anzeige- Die Ostküste der USA hat mit ihren Metropolen und Nationalparks so einiges zu bieten. So viel, dass es gar nicht so leicht ist, sich für eine Route zu entscheiden. Insbesondere wenn die Urlaubstage rar sind und du auch noch einen Abstecher nach Kanada machen willst. So ging…

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Reisebericht USA-Ostküste und Kanada in 2 Wochen

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Die Ostküste der USA hat mit ihren Metropolen und Nationalparks so einiges zu bieten. So viel, dass es gar nicht so leicht ist, sich für eine Route zu entscheiden. Insbesondere wenn die Urlaubstage rar sind und du auch noch einen Abstecher nach Kanada machen willst.

So ging es uns jedenfalls bei unserer Ostküsten-Rundreise im letzten Jahr. Welche Reiseroute wir für unseren Trip gewählt haben und was wir vor Ort gemacht haben, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit WELTKARTEN24 entstanden. Auf den Fotos in diesem Reisebericht siehst du die Weltkarte Dark Blue World* und die goldenen Pins* im Metallic Look.

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Erfahrungsberichte – 16 Tage USA Ostküste inkl. Abstecher nach Kanada

16 Tage USA Ostküste inkl. Abstecher nach Kanada
Route: 2 Wochen USA- und Kanada-Rundreise

New York City – Philadelphia – Arlington –Washington – Lancaster County – Pittsburgh – Cleveland – Michigan City – Chicago – Detroit – Toronto – Niagara Fälle – Manchester – Harvard – Boston – Plymouth – Provincetown – Hyannis –  Newport – New York City

Vorab: Die vorgestellte Route ist ein straffes Programm. In Ruhe den Jetlag auskurieren und bis mittags ausschlafen ist nicht drin. Natürlich kannst du (und das empfehle ich dir auch) die Route auf 3-4 Wochen ausdehnen, um mehr Zeit für die Metropolen oder die kleinen Küstenstädtchen zu haben.

Da wir die Route in 16 Tagen absolviert haben, beziehen sich meine Empfehlungen für die Reisetage aber auf diesen Zeitraum.

Um dir einen ersten Eindruck zu geben, was du in dem kurzen Zeitraum an Eindrücken sammelst, hier ein paar Daten:

Durchquerte US-Bundestaaten15 (New York, New Jersey, Delaware, Maryland, Virgina, Pennsylvania, Ohio, Indiana, Illinois, Michigan, Vermont, New Hampshire, Massachusetts, Rhode Island, Connecticut) + Disctrict of Columbia + Ontario
Gefahrene Meilen~ 3300 Meilen
Fahrtzeitca. 45 Stunden
Durchfahrene Zeitzonen2 ( Easter Standard Time Zone (UTC-5 Stunden) und Central Standard Time Zone (UTC – 6 Stunden))
Daten Ostküsten-Rundreise

New York City (New York)

Tag 1: Ankunft in New York
Tag 2: Sightseeing in New York

Der erste Tag beginnt mit der Ankunft in New York. Alternativ kannst du natürlich auch in einer anderen Stadt entlang der Route starten. Für uns ging es von Frankfurt aus eigentlich zunächst nach Pittsburgh. New  York empfehle ich dir im Nachhinein allerdings, da die Stadt zum Autofahren super anstrengend ist. Mit Start in New York kannst du den Leihwagen erst ab Tag 3 buchen und dich in New York noch mit der Metro fortbewegen.

Je nachdem wann dein Flugzeug landet und wie müde du bist, kannst du bereits den ersten Tag für ein bisschen Sightseeing nutzen. Wie wäre es mit einer Stadtrundfahrt oder etwas Entspannung im Central Park?

Times Square und Aussichtsplattform Empire State Building
Times Square und Aussichtsplattform Empire State Building

Uns stand für New York genau ein Tag (=12 Stunden zur Verfügung). Natürlich viel zu wenig für die Millionen-Metropole. Allerdings stand für mich New York auch nicht ganz oben auf meiner Must-See-Liste. Natur ziehe ich den Großstadt-Trubel definitiv vor. Trotzdem wollten wir natürlich all die bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, Ground Zero und den Times Square sehen.

Hierzu haben wir uns bereits im Vorfeld eine Route überlegt und Karten für das Empire State Building geordert. Im Nachhinein genau richtig: Die Zeit hat sogar noch für eine kleine Auszeit im Central Park gereicht.

Idyllische Ecke im Central Park
Idyllische Ecke im Central Park

Welche Route wir genommen haben und welche Highlights mir besonders in Erinnerung geblieben sind, schildere ich in dem Beitrag: New York in 12h zu Fuß erkunden – Die perfekte Route für einen Tag

Philadelphia (Pennsylvania)

3. Tag Weiterfahrt nach Philadelphia (95 Meilen, ca. 1,5 Stunden)

Am dritten Tag ging es weiter nach Philadelphia. Die einstige Hauptstadt der USA ist wesentlich stiller als New York, dafür beeindruckt die zweitgrößte Stadt der Ostküste mit ihrer bedeutenden Geschichte.

Bevor wir uns den historischen Highlights gewidmet haben, haben wir uns aber erst mal auf die Spuren von Rocky begeben. Die legendäre Rocky Treppe vor dem Museum of Art ist wohl die bekannteste Treppe der Filmgeschichte. Zumindest herrschte schon morgens ein reges Treiben. Wer möchte nicht wie Rocky die Treppe hochsprinten und die Arme hochreißen?

Philadelphia
Philadelphia

Schnell noch ein Foto mit der Rocky Statue gemacht und weiter geht’s mit dem historischen Teil. Alles wirst du an einem Tag nicht schaffen. Daher gilt es auch hier zu priorisieren.

Um ein paar Highlights zu nennen:

  • Liberty Bell (Die Glocke wurde geläutet, nachdem die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde)
  • Museum of American Revolution (erfahrt wie es zur amerikanischen Unabhängigkeit kam)
  • Independence National Historical Park
  • Grab von Benjamin Franklin
  • Love-Skuplture
  • Eastern State Penitentiary (in diesem Gefängnis lässt sich die Zelle von Al Capone besichtigen)
  • Independance Hall

Arlington (Virginia)

4. Tag: Weitfahrt nach Arlington (147 Meilen, ca. 2,5 Stunden)

Arlington ist der wohl bekannteste Nationalfriedhof der USA. Begraben werden hier Kriegsveteranen, aktive Streitkräfte und ehemalige US-Präsidenten. So ist auch nicht verwunderlich, dass für einen Friedhof ungewöhnlich strenge Eingangskontrollen gelten. Immerhin sind hier auch John F. Kennedy, seine Frau Jacqueline und zwei ihrer frühzeitig verstorbenen Kinder begraben.

Grabsteine in Arlington
Grabsteine in Arlington

Obwohl es an diesem Tag in Strömen regnete, war das Grab der Kennedys gut besucht. Jacqueline Kennedy hatte die Idee ein ewiges Feuer auf dem Grabmal lodern zu lassen, welches auch heute noch Wind und Wetter trotzt.

Ein Besuch in Arlington scheint ein Muss für amerikanischen Schulklassen zu sein. Als wir nämlich pünktlich zum Wachwechsel am Grab des unbekannten amerikanischen Soldaten ankamen, war es schon ziemlich voll. Die sehr eindrucksvolle Zeremonie zeigt, welche hohen Stellenwert Kriegsveteranen in den USA haben. Neben Schulklassen waren auch zahlreiche Veteranen anwesend, denen im Rahmen der Honor of flights eine kostenlose Reise ermöglicht wurde.

Washington DC (District of Columbia)

4. Tag: Weiterfahrt nach Washington (5 Meilen, ca. 15 Minuten)

Von Arlington aus ist es nur ein Katzensprung nach Washington, dem politischen Zentrum der USA. Auch hier war es für uns wieder schwer zu entscheiden, in welcher Reihenfolge wir die Sehenswürdigkeiten besuchen.

Wir entscheiden uns dazu, Trump erst mal links liegen zu lassen und das Lincoln Memorial zu besichtigen. Nicht nur wegen des Gedenkens an Präsident Lincoln ein besonderer Ort. 1963 versammelten sich hier 250.000 um Martin Luther King Jrs. berühmte „I have a dream“ Rede zu hören. Für mich ein Ort mit starker Symbolkraft, der einem die Geschichte regelrecht spüren lässt.

Washington Monument
Washington Momument
Lincoln Statur
Lincoln

Noch einen Blick auf den Reflection Pool und das Washington-Momument geworfen (Forrest Gump lässt grüßen) ging es dann doch für ein Selfie zum Weißen Haus. Da gerade die Flagge gehisst und eine unübersehbare Mannschaft an Scharfschützen auf dem Dach war, war der Hausherr sogar gerade zuhause.

Sefie vor dem weißen Haus in Washington
Sefie vor dem weißen Haus in Washington

Den restlichen Tag haben wir im National Air Space Museum verbracht. Eine Wahl, die nicht gerade einfach war angesichts der überwältigenden Museumslandschaft in Washington.

Lancaster County (Pennsylvania)

5. Tag: Weiterfahrt nach Lancaster County (125 Meilen, ca. 2,25 Stunden)

Nach dem ganzen Großstadt-Trubel war der Besuch bei den Amish in Lancaster County das maximale Kontrast-Programm. Elektrische Strom, Autos oder Internet sind bei den Amish tabu. Stattdessen leben sie nach strengen Regeln und fallen mit ihren schwarzen Kutschen und der altmodischen Kleidung sofort auf. Wunder dich nicht, wenn du in Lancaster County auf einmal eine altertümliche Kutsche auf der Straße überholst.

Auf unserer Weiterfahrt nach Pittsburgh haben wir in einem Amish-Restaurant zu mittaggegessen (Dienners Country Restaurant). Fast wie bei Oma und einfach nur mega lecker!

Amish Diner in Lancaster County
Amish Diner in Lancaster County
Essen im Amish Restaurant
Essen im Amish Restaurant
Amish Kutsche auf der Straße
Typisches Straßenbild in Lancaster County

Danach ging es mit vollem Magen zum Amish Farm and House, einer ehemaligen Amish-Farm, die jetzt ein Museum ist.

Mehr zu den Amish und unserem Abstecher nach Lancaster County kannst du in dem Beitrag Ein Besuch bei den Amish in Lancaster County nachlesen.

Pittsburgh (Pennsylvania)

5. Tag: Weiterfahrt nach Pittsburgh (245 Meilen, ca. 4 Stunden)

Im Anschluss ging es weiter nach Pittsburgh. Vermutlich nicht die erste Wahl der allermeisten USA-Reisenden. Vor einigen Jahrzehnten auch noch völlig verständlich. Aber mittlerweile hat die ehemalige Industriestadt (Filmfans sicher aus Flashdance bekannt) einen eindrucksvollen Wandel hingelegt. Hinzu kommt die attraktive Lage an gleich drei Flüssen.

Pittsburgh
Pittsburgh

Vermutlich wirst du, wenn du dir die Timings nicht anders setzt, am späten Nachmittag in Pittsburgh ankommen. Für uns war es ja die erste Station. Alternativ fährst du am nächsten Tag etwas später nach Cleveland.

Mein Tipp für einen perfekten Tagesabschluss: Eine Fahrt mit der Standseilbahn auf den Mount Washington. Von hier hast du einen fabelhaften Blick auf die Flusslandschaft und die Skyline der Stadt.

Cleveland (Ohio)

6. Tag: Weiterfahrt nach Cleveland (133 Meilen, 2,25 Stunden)

Cleveland liegt direkt am Eri-See. Mach dich also darauf gefasst, dass es etwas kühler wird und die Regenwahrscheinlichkeit hoch ist. Von trüber Stimmung haben wir aber wenig mitbekommen. Im Gegenteil: Zum Zeitpunkt unserer Reise war gerade Pride-Month und wir sind mitten in eine regenbogen-bunte Veranstaltung gestolpert.

Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland (Ohio)
Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland (Ohio)

Was gibt es in Cleveland sonst noch zu sehen? Natürlich die Rock and Roll Hall of Fame! Elvis, Aretha Franklin, John Lennon und Elton John – sie alle sind hier vertreten.

Michigan City (Indiana)

7. Tag: Weiterfahrt nach Michigan City  (290 Meilen, ca. 4,5 Stunden)

Mal wieder Zeit für etwas Entspannung und wer will auch für etwas Shopping. Bevor es nach Chicago geht, empfehle ich dir, zunächst noch zum Michigansee zu fahren. Der See hat eine unglaubliche Fläche von 58.016 km². Zum Vergleich: Der Bodensee ist „nur“ 536 km² groß. Also nicht wundern, wenn du am Strand eher den Eindruck hast, am Meer zu sein.

Am Strand von Michigan City
Am Strand von Michigan City

Wenn du magst, ist nicht weit entfernt das Outlet-Center am Lighthouse Place. Wer bereits im Outlet Center in Roermond war, wird in diesem Outlet Center auf die ähnlichen bekannten Gesichter stoßen.

Chicago (Illinois)

7. Tag: Weiterfahrt nach Chicago (60 Meilen, 1,25 Stunden)
8. Tag: Sightseeing in Chicago

Auf geht’s Richtung Windy City. Während der Fahrt nach Chicago habe ich „Becoming“, die Autobiografie, der ehemaligen First Lady Michelle Obama, welche in Chicago aufgewachsen ist, gelesen. Ich war also noch einmal mehr gespannt, was mich in der drittgrößten Stadt der USA erwarten würde.

Im Rückblick hat mir Chicago von allen besichtigten Metropolen am besten gefallen. Zwar war das Stadtbild ebenfalls von Hochhäusern geprägt, doch hatte ich den Eindruck, die Stadt war irgendwie „luftiger“. Man hat immer noch kleine Ruheinseln und alles ist nicht so dicht gedrängt wie in Manhattan.

Selfie auf dem Navy Pier in Chicago
Selfie auf dem Navy Pier in Chicago

Zudem ist Chicago eine Jazzmetropole, die in der Roaring Twenties aber auch fest in Gangsterhand war. In all das wäre ich gerne tiefer eingetaucht. Vielleicht schaffst du es ja, abends in einen der Jazzclubs zu gehen.

"The Bean" in Chicago
„The Bean“ in Chicago

Sehenswürdigkeiten gibt es in Chicago natürlich wie Sand am Meer. Meine drei liebsten Stationen in Chicago waren:

  • Der Navy Pier (Ein Vergnügungspark)
  • The Bean (eine bohnenförmige Skulptur im Millenialpark, in der sich die Wolkenkratzer spiegeln)
  • Der Blick vom John Hangcock-Center auf die Stadt und den Lake Michigan

Detroit (Michigan)

9. Tag: Weiterfahrt nach Detroit (280 Meilen, ca. 4,5 Stunden)

Am nächsten Tag ging es weiter nach Kanada. Zunächst haben wir aber einen Zwischenstopp in Detroit, der Motor-City, eingelegt. Von der Stadt hat man im fernen Deutschland ja schon einiges gehört: schwer getroffen von der Finanzkrise, hohe Kriminalität und verlassene Häuser.

In der Tat waren unsere ersten Eindrücke die von heruntergekommene Häuser, in denen scheinbar keiner mehr wohnte. Die eigentliche Downtown war auch recht schnell besichtigt. Mein Eindruck war aber: Hier wird an jeder Ecke gebaut. Man kann man schon etwas erahnen vom neuen Detroit. In einigen Jahren sieht es sicher ganz anders aus.

Geht unbedingt auch zum Ufer. Dort siehst du nicht nur alte Raddampfer, sondern auch schon das kanadische Ufer.

Motown Museum in Detroit
Motown Museum in Detroit

Bevor es aber endlich Richtung Grenze ging, haben wir noch einen Abstecher zum Motown Museum, einem der einflussreichsten und bedeutendsten Labels in der US Geschichte, gemacht. Soul-fans dürften hier leuchtende Augen bekommen. Motown Records verhalf unter anderem The Jackson Five, The Supremes, Stevie Wonder zu Weltruhm. Autofans kommen hingegen im Henry Ford Museum auf ihre Kosten. Allerdings war das Museum zum Zeitpunkt unserer Reise leider geschlossen.

Toronto (Ontario)

9. Tag: Weiterfahrt nach Toronto (230 Meilen, ca. 4 Stunden)
10. Tag Sightseeing in Toronto

Dann war es endlich soweit: Kanada. Natürlich kannst du diesen Stopp auch skippen und direkt zu den Niagara Fällen fahren. Dann verpasst du allerdings den interessanten Kontrast zwischen den beiden Ländern. Mich hat es auf jeden Fall sehr überrascht, dass die Straßen und die Landschaft in Kanada eher Europa als den USA geähnelt haben.

Toronto
Toronto

Noch ein Unterschied: Während ich mich in den USA immer ziemlich aufgeregt habe, dass es selbst in besseren Hotels nur verschwenderisches Plastikbesteck und Pappteller zu geben scheint, gab es in kanadischen Hotels richtige Teller und Besteck.

Toronto war für mich allerdings etwas enttäuschend. Während wir im Stau Richtung Innenstadt fuhren, fiel mein Blick bereits links und rechts in die Wohnzimmer der riesigen Wohnhochhäuser. Auch das Zentrum und China Town wirkten auf mich eher trist. Vielleicht war ich aber auch noch zu begeistert von Chicago und voller Vorfreude auf die Niagarafälle, sodass wir uns sogar den Blick von CN Tower (war eh neblig) gespart haben.

Der Grenzübergang über den Landweg war übrigens nicht weiter kompliziert. Zum Zeitpunkt unserer Reise (Juni 2019) war keine elektronische Einreisegenehmigung (eTA = Electronic Travel Authorization) notwendig. Informier dich aber in jeden Fall im Voraus über die aktuellen Regelungen.

Niagara Fälle (New York, Ontario)

10. Tag: Weiterfahrt nach Buffalo (160 Meilen, ca. 1,75 Stunden)
11. Tag: Sightseeing bei den Niagara Fällen

Auf diesen Punkt der Reise hatte ich mich vermutlich am meisten gefreut. Doch die Ankunft am Abendwar erstmal ernüchternd. Das donnernde Tosen ließ zwar auf gewaltige Wassermassen schließen, aber dank des nieseligen Wetters war absolut gar nichts zu sehen.

Blick auf die Niagara Fälle vom Skylon Tower
Blick auf die Niagara Fälle vom Skylon Tower

Aber tadá: Am nächsten Tag begrüßte uns beim Aufwachen strahlender Sonnenschein. Perfekt für eine kleine (ziemlich feuchte) Maid-of-the-Mist-Bootstour. Die Bootstouren sind von sowohl von der amerikanischen als auch von der kanadischen Seite aus möglich.

Niagara Fälle von der kanadischen Seite aus
Blick auf die Niagarafälle von der kanadischen Seite
Maid of the Mist Bootstour (Niagara Fälle)
Maid of the Mist Bootstour

Den perfekten Blick auf die Wasserfälle hast du allerdings von der kanadischen Seite aus. Über die Regenbogenbrücke (die entgegen meiner Erwartungen nicht bunt ist), kannst du die Grenze recht unkompliziert zu Fuß überqueren.

Mein Tipp: Genießt bei gutem Wetter ein Mittagessen im Skylone Tower. Die Aussicht ist fantastisch.

Manchester (Vermont)

12. Tag: Weiterfahrt nach Manchester (350 Meilen, ca. 5,5 Stunden)

Die direkte Weiterfahrt von den Niagara Fällen nach Boston würde dann doch etwas lange dauern. Daher ist meine Empfehlung: Nimm auf den Weg zur nächsten Metropole auch etwas abseits der bekannten Touristenorte mit. Uns verschlug es nach Manchester mitten im Green Mountain State Vermont. Was gibt es hier zu sehen? Vor allem viel Grün! Und für Shoppinginteressierte auch ein paar Outlet-Geschäfte.

Manchester in Vermont
Manchester (Vermont)

Harvard (Massachusetts)

13. Tag: Weiterfahrt nach Harvard (120 Meilen, ca. 2,5 Stunden)

John Harvard Statur
John Harvard

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Boston. Vorher stand aber noch ein Zwischenstopp bei der berühmten Harvard-University in der kleinen Stadt Cambridge an.

Die altehrwürdige Universität wurde 1638 gegründet, was für amerikanischen Verhältnisse verdammt alt ist. Zu den bekannsten Studenten der Elite-Universität gehören Bill Gates, Mark Zuckerberg sowie Michelle und Barack Obama.

Viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht. Trotzdem ist es ein schöner Spaziergang über den Campus mit seinen roten Backstein-Häusern und ausgedehnten Grünflächen. Vielleicht kommt dir ja die ein oder andere Ecke bekannt vor, da Harvard eine beliebte Kulisse für Spielfilme ist.

Tipp: Das Berühren der Schuhe der John Harvard Statue soll Glück bringen!

Eine Karte vom Harvard-Campus findest du hier: https://map.harvard.edu/

Boston (Massachusetts)

13. Tag: Weiterfahrt nach Boston (40 Meilen, ca. 45 Minuten)

Boston liegt nicht nur direkt am Wasser, sondern beeindruckt Interessierte auch mit einer spannenden Geschichte (Stichwort: Boston Tea Party). Willst du während deines kurzen Aufenthalts das meiste an Sehenswürdigkeiten mitnehmen, empfehle ich dir den Freedom Trail. Hierbei handelt es sich um eine circa vier Kilometer lange Route, die an 17 historischen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt und dabei den Kampf um die Unabhängigkeit von Großbritannien thematisiert.

Boston
Boston

Uns hat es aber eher auf die Gewässer vor der Stadt gezogen. Boston ist nämlich auch einer der HotSpots zur Walbeobachtung. Meinen ausführlichen Erfahrungsbericht zu Whale Watchin Boston, findest du in diesem Beitrag: Wow-Momente beim Whale Watching in Boston

Walbeobachtung in Boston (Weltkarte)
Walbeobachtung in Boston

Plymouth (Massachusetts)

14. Tag: Weiterfahrt nach Plymouth (40 Meilen, 45 Minuten)

Am nächsten Tag haben wir das Geschichtsprogramm fortgeführt und einen Abstecher ins 40 Meilen entfernte Plymouth gemacht. Hier kamen im November 1620 die Pilgerväter mit der Mayflower nach einer stürmischen Überfahrt an.

Plymouth Rock
Plymouth Rock

Plymouth ist eine schöne kleine Küstenstadt, durch die es sich lohnt, nach Besichtigung des Plymouth Rock noch etwas zu schlendern.

Hafen von Plymouth
Hafen von Plymouth

Provincetown (Massachusetts) [Optional]

14. Tag: Weiterfahrt nach Provincetown (77 Meilen, 1,5 Stunden)

Je nachdem, ob du es etwas ruhiger angehen lassen möchtest oder nicht, lohnt es sich durchaus die 90 Minuten Fahrtzeit nach Provincetown, an der Spitze von Cape Cod, zu investieren. Die nur ca. 3400 Einwohner zählende Stadt ist ein beliebter Urlaubsort und Treffpunkt von Künstler.

Am Strand von Provincetown
Am Strand von Provincetown

Spazier durch die quirlige Commercial Street und halte für einen kurzen Moment die Füße in den kühlen Ozean.

Hyannis (Massachusetts)

14. Tag: Weiterfahrt nach Hyannis  (47 Meilen, 1 Stunde bzw. 32 Meilen und ca. 40 Minuten von Plymouth)

Mit Hyannis steht zum Schluss dieser Route ein Abstecher in eine weitere verträumte Küstenstadt Neuenglands an. Bekannt ist Hyannis wegen seiner exklusiven Anwesen. Aus (deutlicher) Entfernung kannst du einen Blick auf die Häuser der Kennedys erhaschen. Falls du noch tiefer in das Leben der Kennedys einsteigen möchtest, kannst du das örtliche JFK Museum besuchen.

New Port (Rhode Island)

15. Tag: Weiterfahrt nach Newport (76 Meilen, ca. 1,5 Stunden)

Am vorletzten Tag der Reise geht, empfehle ich dir vor dem erneuten Großstadt-Trubel einen Besuch im kleinsten Bundesstaat der USA. Newport ist bekannt für seine imposanten Villen. Diese ehemaligen Sommerresidenzen des amerikanischen Geldadels,kannst bei Interesse auch von innen bestaunen.The Breakers, der monumentale Sommersitz der Familie Vanderbilt, kann mit seinen 70 Räumen im Rahmen von Touren gebucht werden.

Cliffwalk in Newport
Cliffwalk in Newport

Wir waren allerdings mit einem Blick durch den Zaun zufrieden und haben bei schönstem Sommerwetter stattdessen einen ein Spaziergang auf dem Cliff Walk entlang der Küste gemacht.

New York City (New York)

15. Tag: Weiterfahrt nach New York (182 Meilen, ca. 3,5 Stunden)

Nachmittags geht es dann zurück in die Millionenmetropole New York. Die perfekte Gelegenheit, um den Times Square bei Nacht zu erleben, einen Cocktail in einer Rooftop-Bar zu genießen und sogar ein Broadway-Stück zu sehen.


16. Tag: ggbf. Sightseeing und Abreise

Fazit: Metropolen der Ostküste in nur 2 Wochen

Wahrscheinlich hast du schon beim Lesen gemerkt: Das Programm war ziemlich straff. In der Tat haben wir viel Zeit auf Highways verbracht und haben auch an keinem einzigen Tag ausgeschlafen. Es wäre einfach nicht möglich gewesen erst mittags zu starten.

Dies hatte aber auch einen kleinen Vorteil: Die 6 Stunden Zeitverschiebung und unseren Jetlag haben wir völlig vergessen.

Natürlich war jeweils 1 Tag für Metropolen wie New York, Chicago oder Washington viel zu kurz. Wir haben so unfassbar viele Eindrücke gesammelt, dass ich beim Lesen meines eigenen Artikels ins Staunen gerate. Slow Travel ist definitiv anders.

Auf der anderen Seite habe ich einen guten Eindruck bekommen, wie unterschiedlich die USA doch ist. Von verschlafenen Küstenstädten, den Wäldern Vermonts über Millionenmetropolen, war alles dabei. Ein ganz guter Überblick.

Für mich steht fest: Nochmal in die USA? Auf jeden Fall! Aber mich zieht es dann eher in die kleinen Städte und vor allen in die Nationalparks.

Vielleicht hast du ja Tipps. Hast du schon einmal eine Rundreise in den USA gemacht? Welche Städte und Sehenswürdigkeiten kannst du besonders empfehlen?

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Corona-Lesestoff für Weltenbummler – 5 Empfehlungen https://denise-bucketlist.de/corona-lesestoff-fur-weltenbummler https://denise-bucketlist.de/corona-lesestoff-fur-weltenbummler#comments Mon, 11 May 2020 14:41:24 +0000 https://denise-bucketlist.de/?p=5175 Corona-Lesestoff für Weltenbummler – 5 Empfehlungen Meine Lieblingsbeschäftigung in den letzten Wochen: Wanderungen in der näheren Umgebung. Zwar kein Mammutmarsch, aber dennoch eine der wenigen Möglichkeiten (außer Autokino) um mal rauszukommen und etwas anderes als die eigenen vier Wände zu erleben. Dennoch macht sich bei mir das Kribbeln breit, endlich wieder in einer neuen Umgebung…

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Corona-Lesestoff für Weltenbummler – 5 Empfehlungen

Meine Lieblingsbeschäftigung in den letzten Wochen: Wanderungen in der näheren Umgebung. Zwar kein Mammutmarsch, aber dennoch eine der wenigen Möglichkeiten (außer Autokino) um mal rauszukommen und etwas anderes als die eigenen vier Wände zu erleben.

Dennoch macht sich bei mir das Kribbeln breit, endlich wieder in einer neuen Umgebung zu sein, neue Eindrücke aufzunehmen und Nervenkitzel zu erleben. Während ich diese Zeilen schreiben, wäre ich eigentlich gerade im sonnigen Sizilien. Der Heißluftballon-Gutschein in meiner Schreibtischschublade wartet sehnsüchtig darauf, eingelöst zu werden. Ich hoffe, dass ich ihm diesen Gefallen bald geben kann.

Solange heißt es träumen und Pläne schmieden für eine Zeit, die an unsere ehemalige Normalität herankommt. Gleichzeitig frage ich mich, ob die aktuelle Situation nicht auch der Turning Point ist, an dem es gilt umzudenken. Insbesondere als Reisende dürfen wir bei Themen wie Nachhaltigkeit und Verantwortung nicht einfach wegsehen.

All diese Gedanken spiegelt meine Lektüre der letzten Wochen wieder. Einerseits träumen von der alten Zeit. Andererseits noch stärkere Überlegungen zum Umgang mit meinen persönlichen Zielen auf der einen und Klimaschutz auf der anderen Seite.

Diese Themen spiegeln sich in meiner Lektüre der letzten Wochen wieder, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Lass und gemeinsam träumen! Und handeln!

Die 900 besten Kurztrips rund um die Metropolen der Welt (Lonely Planet)

Die 900 besten Kurztripps rund um die Metropolen der Welt (Lonely Planet)
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Der Blick ins Inhaltsverzeichnis ist auf den ersten Blick enttäuschend: Los Angeles, Helsinki, Rom. Alles keine Geheimtipps. Auf den zweiten Blick wird aber klar. Die Geheimtipps kommen noch. Und zwar, wenn man etwas abseits der Stadtgrenzen schaut.

Die 60 Städte dienen lediglich aus Ausgangspunkte für rund 900 Zielen, die im Rahmen einer Tagestour erreichbar sind. Um ein Beispiel zu nennen: Unweit des Großstadttrubels von New York sind traumhafte Strände, an denen man sogar surfen kann, oder aber alte Walfängerstädte, die es zu besichtigen gilt. Ein tolles Buch, um einen Städtetrip mit allseits bekannten Sehenswürdigkeiten mit kleinen Fluchten in die Umgebung zu verbinden.

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