In 3 Schritten zur Bucketlist inkl. Vorlage

In 3 Schritten zur Bucketlist inkl. Vorlage

Erwartest du hier eine fertige Bucketlist Vorlage, die du abarbeiten kannst, muss ich dich enttäuschen. Eine Bucketlist ist eine Liste aller Dinge, die du machen möchtest bevor du stirbst. Sozusagen eine Liste mit deinen ganz persönlichen Zielen im Leben im Leben. Keine zwei Listen sind gleich. Der Eine möchte einmal in seinem Leben eine Oper im Opernhaus in Sidney hören. Der Andere möchte einen Marathon laufen oder fließend Spanisch sprechen. Gerne kannst du dich an meiner Bucketlist oder dem Bucketlistbuch von Elise Rijck inspirieren lassen.

Warum überhaupt eine eigene Bucketlist erstellen?

Das Erstellen einer Bucketlist bringt dich dazu, dich intensiv mit deinen Träumen und Zielen im Leben auseinanderzusetzen. Was wolltest du schon lange mal machen oder welche Orte willst du unbedingt einmal sehen? Viel zu schnell verlieren wir im Alltagsstress aus den Augen was uns wirklich wichtig ist. Du musst dir deine Liste nicht jeden Tag vor Augen führen. Wichtig ist aber, dass du deine Ziele schriftlich hast und dir deine Liste immer mal wieder vor Augen führst. Das geschriebene Wort hingegen schafft Verbindlichkeit und hilft dir dran zu bleibe

Du wirst sehen,dass es ein unglaublich tolles Gefühl ist einen Punkt durchzustreichen zu können. Deine Komfortzone wird mit der Zeit immer größer und es werden neue Punkte dazu kommen, die dir zu Beginn noch viel zu riskant oder unrealistisch erschienen.

Warum du überhaupt eine Bucketlist erstellen solltest erfährst du in meinem Beitrag:
7 Gründe warum eine Bucketlist dein Leben verändert

Schritt für Schritt zur persönlichen Bucketlist inkl. Bucketlist Vorlage

  1. Schritt: Brainstorming

Mach es dir am besten mit einem Glas Wein oder einer Kanne Tee und Keksen gemütlich. Im ersten Schritt geht es um ein erstes Brainstorming. Schau dir am besten noch keine anderen Listen an, sondern beantworte für dich die folgenden Fragen:

  • Was würdest du machen, wenn Geld keine Rolle spielt?
  • Was würdest du machen, wenn du nur noch wenige Wochen zu leben hättest?
  • Welche Orte möchtest du gerne (nochmal) sehen?
  • Was waren deine Kindheitsträume?
  • Was sind Träume von wichtigen Menschen in deinem Leben, die du Ihnen unbedingt erfüllen möchtest?
  • Wenn du an letztes Jahr oder die letzten 10 Jahre denkst. Welche Erlebnisse sind dir besonders in Erinnerung geblieben?
  • Was würdest du gerne machen, wozu dir bislang der Mut gefehlt hat?
  • Was machst dich so richtig glücklich und zufrieden?

Gar nicht so einfach oder? Es ist nicht nicht wichtig, dass deine Liste bereits vollständig ist und alle Punkte enthält, die dir wichtig sind. Viel wichtiger ist, dass du dich überhaupt mal mit deinen Zielen und Träumen auseinander setzt. Vergiss einfach mal einen Moment, dass du vielleicht nie genug Geld, Zeit oder Talent für die einzelnen Punkte haben könntest. Oder aber was Andere über dich denken oder für Einwände haben könnten.

Leg die Messlatte bewusst hoch. Scheu dich aber auch der anderen Seite nicht auch ganz banale klingenden Ziele mit aufzunehmen. Auf meiner Liste steht bzw. stand beispielsweise “Sushi selber machen” oder ein “Bilder für meine Wohnung malen”. Beides lässt sich innerhalb eines Nachmittags umsetzen, aber wie das eben so war habe ich vor meiner Bucketlist nie dran gedacht, wenn ich mal einen freien Tag hatte.

Es ist auch nicht wichtig, ob 10, 100 oder gar 1000 Punkte auf deiner Bucketlist stehen. Es ist deine Liste und du entscheidest was drauf kommt.

2. Schritt: Hol dir Inspiration

Du musst weder das Rad neu erfinden noch den Anspruch haben, dass deine persönliche Bucket Liste völlig frei von Einflüssen Anderer ist. Für meine eigene Bucketlist habe ich auch erst überlegt,was ich schon lange mal machen möchte, und dann geschaut, was andere auf ihrer Liste stehen haben.

Interessante Quellen sind z.B.

  • meine Bucketlist
    Inspiration für meine Bucketlist habe ich mir von anderen Quellen geholt, aber habe auch zahlreiche eigene Ideen hinzugefügt. Du kannst dich gerne wiederrum von mir inspirieren lassen.
  • Jochen Schweizer, mydays und Co.
    Sowohl Jochen Schweizer als auch mydays haben tollen Erlebnisse im Angebot. Hier buche ich nicht nur meine Erlebnisse, sondern schaue auch welche tollen Möglichkeiten es überhaupt gibt.
  • bucketlist.org
    Auf dieser Webseite kann Jeder seine eigenen Bucket list online erstellen. Aus zahlreichen Kategorien kann man Ideen für seine eigene Bucketlist auswählen.
  • bucketlistjourney.net
    Annette White hat einen sehr ausführlichen englischsprachigen Blog über ihre Bucketlist. Ihr Fokus liegt zwar etwas auf Reisen, aber ihre lange Bucketlist bietet unzählige Inspirationen.
  • Die Bucket List von Elise De Rijck
    Das inspirierende Buch von der Niederländerin Elise de Rijck liefert über 500 tolle Ideen für eine Bucketlist.

Schau doch mal in meinen Bucketlist-Literaturempfehlungen vorbei. Hier stelle ich interessante Bücher, Blogs, Webseiten und Filme zum Thema Bucketlist vor.

Frag die Menschen, die dir wichtig sind

Mit Sicherheit wirst du nicht alle Punkte auf deiner Bucketlist alleine erleben, sondern mit deiner Familie, deinem Partner oder deinen Freunden. Überlegt doch einmal zusammen wohin ihr mal reisen möchtet oder welche persönlichen Ziele ihr euch erfüllen möchtet.

3. Schritt: Teile deine Bucketlist in Kategorien ein

Neben großen und kleinen Zielen habe ich meine Bucketlist in verschiedene Kategorien geteilt. Neben Reisezielen, habe ich u.a. auch sportliche, kulturelle oder kulinarische Ziele, möchte mich persönlich weiterentwickeln und ganz besondere Dinge erleben. Diese Einteilung spiegelt sich auch in meiner Navigation wieder.

Mögliche Kategorien für deine Bucketlist sind:

  • Reisen
  • Sport
  • Weiterbildung
  • Kulinarische Ziel
  • Berufliche Ziele
  • Kreativität
  • soziales Engagement
  • Spiritualität
  • Beziehungen
  • Abenteuer
  • finanzielle Ziele
  • Gesundheit
  • Kultur

Bucketlist Kategorien Download

Innerhalb der Kategorien kann man natürlich nochmal Unterteilungen treffen. Meine Reisebucketlist habe ich beispielsweise in Deutschland, Europa und die Welt unterteilt, um einen besseren Überblick zu haben.

Eine andere Möglichkeit ist es deine Ziele nach ihrem Schwierigkeitsgrad oder in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele aufzuteilen.

Bucketlist Vorlagen: Beispiele

Hier sind einige Beispiel wie eine fertig Bucketlist aussehen könnte. Du kannst dir alle Listen auch als Blanko Version herunterladen.

Bucketlist Vorlagen


Download Bucketlistvorlage als PDF

Download Bucketlistvorlage als PDF

Reisebucketlist Vorlage

Alternativ kannst du dir auch eine Bucketlist für deine Reiseziele erstellen:

Reisebucketlist Download

Wie schaut es bei dir aus? Was kommt auf jeden fall auf deine Bucket List oder hast du vielleicht schon lange eine Bucketlist? Schreibe gerne deine Ideen in die Kommentare oder verlinke deine Bucket List.

16 Gedanken zu „In 3 Schritten zur Bucketlist inkl. Vorlage

    1. Hey 🙂 Ich habe mir deine Bucketlist gerade angeschaut. Du hast ein paar interessante Punkte! Man merkt, dass du dir Gedanken gemacht hat. Schade, dass das Essen bei Paul Bocuse nciht mehr geklappt hat :/

  1. Hallo Denise,

    super gute Idee mit der Bucketlist.
    Das hatte ich jetzt auch schon öfter mal gehört, allerdings habe ich mich selber noch nie damit beschäftigt. Das sollte ich aber mal ändern und ich finde deine Tipps hierzu richtig super!
    Lieben Dank also für den tollen Beitrag und die Tipps und Anregungen 🙂

    Liebe Grüße
    Katha

  2. Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Und irgendwie macht es mir auch ein wenig Angst.
    Dabei gibt es soviel was man sich doch gerne noch wünscht.
    Lg

  3. Hallo Denise,
    schöner Beitrag. Ich habe keine Löffel-Liste, weil ich noch nicht vorhabe diesen abzugeben, ne echt, mich persönlich erinnert das immer an die eigene Sterblichkeit, hängt vielleicht mit dem Film zusammen. Ich denke immer, wenn ich meine Wünsche zu Papier bringe, bin ich in drei Monaten weg vom Fenster. Also lass ich die lieber in meinem Kopf und arbeite sie dort ab.

    Liebe Grüße Daniela von travelmixbestager.de/

    1. Dieser Gedanke kam mir ehrlich gesag noch nie.. Aber ich finde es schon wichtig sich der eigenen Sterblichkeit bewusst zu sein. Man sollte seine Träume nicht ewig aufschieben, da man nie weiß wie viel Zeit einem noch bleibt.

    2. So habe ich das ehrlich gesagt noch nie gesehen. Meine Liste erinnert mich eher daran in vollen Zügen zu leben und Spaß zu haben. Ich habe lange Zeit auch versucht Dinge im Kopf zu behalten, die ich mal erleben möchte. Doch leider habe ich sie dann nie umgesetzt.

      LG Denise

    3. So habe ich das ehrlich gesagt noch nie gesehen. Mich erinnert meine Bucketlist eher daran, dass ich in vollen Zügen leben und Spaß haben will. Wenn ich meine Ideen nicht verschriftlichen würde, würde ich diese vergessen oder nie umsetzten.

      LG Denise

  4. Da man bei weitem nicht alles erleben kann, was man gerne möchte, ist die Gefahr hier groß, sich selber unter Druck zu setzen. Daher finde ich wenige Dinge wirklich sinnvoll und downshifting toll.

    1. Da würde ich dir etwas widersprechen 🙂 Meine Bucketlist empfinde ich überhaupt nicht als Druck. Wieso sollte ich mich einschränken? Ich habe in 6 Monaten schon viel mehr erlebt, als ich mir gedacht hätte. Hätte ich mir bewusst nur 5 Dinge vorgenommen, hätte ich (so wie ich mich kenne) genau diese 5 Dinge gemacht. Ich sehe es nicht so, dass ich scheitere oder so, wenn ich das nicht alles erlebe. Vielmehr ist es eine Motivation bzw. Inspiration was ich noch alles machen könnte.

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