Bucketlist

Bucketlist

Was ist eine Bucketlist?

Eine Bucketlist (zu Deutsch: Löffeliste) ist eine Liste aller Dinge, die du erlebt oder erreicht haben willst bevor du stirbst. Oder anders ausgedrückt: Eine Bucketlist ist die ganz persönliche Liste deiner Lebensträume. Neben Reisezielen kann deine Bucketlist die unterschiedlichsten Lebensbereiche wie Sport, kulinarische Erlebnisse, neue Fähigkeiten sowie persönliche oder berufliche Ziele enthalten. Der eigenen Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Bucketlist Vorlage

Warum heißt es Bucketlist?

Es ist nicht ganz klar woher das Konzept einer Buckeliste stammt oder wer diesen Begriff das erste Mal benutzt hat. Der englische Begriff bezieht sich auf die Redewendung „to kick the bucket“, der darauf zurückzuführen sein soll, dass er irgendwann im Mittelalter entstand, als Hinrichtungen mit dem Galgen üblich waren und der Scharfrichter den Eimer weggetreten hat. Im Deutschen lässt sich diese Redewendung am Besten mit „den Löffel abgeben“ übersetzen, weshalb das deutsche Äquivalent zur Bucketlist auch die Löffelliste ist.

Das Beste kommt zu Schluss

Populär wurde der Begriff mit dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ (englischer Titel „The Bucket List“) mit Jack Nicholson und Morgan Freeman aus dem Jahr 2007. In dem Film kommen in einem Krankenzimmer zwei Männer zusammen die unterschiedlicher nicht sein können und sich beide einer Krebsbehandlung unterziehen müssen. Einer von ihnen beginnt eine Liste der Dinge zu erstellen, die er in seinem Leben noch tun will, bevor er den Löffel abgibt. Letztlich stellen sie gemeinsam eine Bucketliste zusammen, die eine ganze Reihe verschiedener Punkte enthält, unter anderem einen Fallschirmsprung machen, das Taj Mahal und die Pyramiden sehen.

In letzter Zeit sehe ich das Konzept einer Bucketlist aber immer öfter.  In dem Film „Das bescheuerte Herz“ mit Elyas M’Barek unternimmt dieser beispielsweise in seiner Rolle des Lenny mit dem herzkranken David  all jene Dinge, die dieser erleben will.

Bucketlist Bücher, Blogs und Apps

Es gibt zahlreiche englischsprachige Blogs von Bucketlistern, die die Erlebnisse mit ihrer Bucketlisten online teilen. Allen voran Annette White oder Karina von Bucketlist Memoirs, die mir ein Interview über ihre Erfahrungen gegeben hat.

Längst haben auch Verlage das Thema Löffelliste für sich entdeckt und es sind in den letzten Jahren zahlreiche Publikationen wie „1000 Places to See Before you Die“ erschienen. Insbesondere auf Instagram ist das Buch Die Buckelist: 500 Dinge, die man im Leben getan haben muss von Elise de Rijck beliebt. Wer den Hashtag #abucketlistlife findet zahlreiche Postings von Nutzern, die sie beim Abhaken einer der Punkte zeigen.

Die Bucketlist Elise de Rijck

Auf der Webseite https://bucketlist.org/kann jeder seine eigenen Bucketlist online anlegen. Erledigte Ziele kann man abhaken und mit einem Foto oder Video versehen. Jeder hat die Möglichkeit andere Erlebnisse zu bewerten und einen Kommentar zu hinterlassen

Eine Übersicht der Bucketlist-Literatur findet ihr in meinen Empfehlungen.

Welche Bedeutung hat eine Bucketlist?

Die grundlegende Bedeutung einer Bucketlist besteht darin Schritte zu unternehmen, um deine Ziele zu erreichen, um am Ende deines Lebens auf unvergessliche Erlebnisse zurückblicken zu können.

Denn am Ende ihres Lebens bedauern die meisten Menschen nicht, dass sie mehr in ihrem Leben hätten arbeiten sollen, sondern, dass sie nicht ihr eigenes Leben gelebt haben und Dinge getan haben, die sie glücklich machen (Bronnie Ware). Das Leben ist endlich und kommt mit so vielen Verpflichtungen daher, dass wir unsere langfristigen Ziele und Träume ganz schnell aus den Augen verlieren.

Warum du eine Bucketlist erstellen solltest, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Was sind die Vorteile einer Bucketlist?

Vorteile einer Bucketlist

Eine Bucketliste hilft also sich der eigenen Lebensträume und Lebensziele überhaupt erstmal bewusst zu werden und diese auch langfristig nicht aus dem Augen zu verlieren. Die Bucketlist motiviert die Dinge auch wirklich anzugehen und verschafft ein unglaublich tolles Gefühl, wenn man einen Punkt auf der Liste abhaken kann. Deine eigene Komfortzone vergrößert sich. Du wirst schon bald merken, dass du dir immer mehr zutraust. Zudem erweiterst du deinen Horizont immer mehr und genau das macht dich für andere Menschen interessant.

Wie erstellt man eine Bucketlist?

Wenn du den Begriff Bucketlist googelst wirst du sehen, dass auf vielen Listen das gleiche steht. Du solltest es unbedingt vermeiden bspw. die Liste von Elise de Rijck 1:1 zu übernehmen nur weil die Punkte interessant und originell klingen. Jeder Mensch ist anders und hat andere Wünsche, Träume und Ziele im Leben. Was dem Einen banal erscheint, kann für den Anderen die Erfüllung eines Lebenstraumes sein. Daher sollte auch jede Bucketlist anders aussehen. Meine Bucketlist enthält beispielsweise viele geschichtliche Museen und Denkmäler. Wenn dich Geschichte nicht interessiert, sind diese Punkte eher eine Pflichtaufgaben und haben auf deiner Wunschliste nichts zu suchen.

Niederwalddenkmal

Deine Bucketlist sollte dich dazu bringen neue Dinge auszuprobieren und deine eigene Komfortzone zu erweitern. Neben kleinen Dingen wie Blutspenden solltest du auch nichts ausschließen was du (noch) zu beängstigend findest (in meinem Falle ein Fallschirmsprung). Du wirst sehen, dass du mit der Anzahl der Häkchen auf deiner Bucketliste wächst. Die Erstellung deiner persönlichen Bucketlist wird einige Zeit in Anspruch nehmen und auf dich dazu bringen über deine Prioritäten im Leben nachzudenken.

Bucketlist Ideen

Deine Bucketlist oder auch Löffelliste sollte zwar deine ganz persönlichen Ziele enthalten, doch ist es durchaus erlaubt sich Inspiration zu holen. Anregungen kannst du dir zum Beispiel von meiner Bucket List holen oder einfach mal nach dem Begriff googlen. Weitere Inspirationsquellen zu Bucketlist Ideen habe ich dir in meinen Bucketlistempfehlungen zusammengestellt.

Beliebte Bucketlist-Ziele sind bespielsweise:

  • Fallschirmsprung
  • Nach New York reisen
  • Eine neue Sprache lernen
  • Ein Buch schreiben
  • Mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren
  • Die Big Five in Afrika sehen
  • Unter einem Wasserfall duschen
  • Alle europäischen Hauptstädte besuchen
  • Ein Flugzeug steuern
  • Einen Marathon laufen

Frühlings-, Sommer-, Herbst-, Winterbucketlist

Es musst nicht unbedingt eine Bucketlist für dein ganzes Leben sein. Wie wäre es beispielsweise eine Frühlings-, Sommer-, Herbst- oder Winterbucketlist zu erstellen. Oftmals sagen wir und dass wir diesen Frühling unbedingt mal Marmelade selber kochen, Erdbeeren pflücken oder eine Wanderung machen wollen. Eine Jahreszeiten-Bucketlist hilft dir diese Pläne nicht aus den Augen zu verlieren.

Meine Vorlagen kannst du dir gerne runterladen:

Frühlings-Bucketlist
Frühlings-Bucketlist
Sommer Bucketlist Vorlage Download
Sommer-Bucketlist

Weitere Bucketlist-Ideen

Du kannst dir beispielsweise eine Travel-Bucketlist für verschiedene Länder oder Städte anlegen. Oder aber auflisten was du vor deinem 18., 25., 30. (usw.) Geburtstag noch erleben willst. Als Paar kann man zusammen eine Liste erstellen, was man gemeinsam noch erleben möchte. Eine andere Möglichkeit ist es als Familie oder beste Freunde eine Bucketliste zu erstelle. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Strand in der Nähe von Dingle

Mein Bucketlist Blog

Ich habe im Dezember 2017 begonnen meine Bucketliste zu verschriftlichen. Einer der ersten Punkte, die ich umgesetzt habe, war es einen Blog zu erstellen. Nämlich den über meine Bucketlist. Zum einen hilft mir mein Blog die Punkte auf meiner Bucketlist auch wirklich anzugehen  und mich mit der Liste zu beschäftigen. Zum anderen möchte ich anderen Menschen Tipps und Inspiration ihre eigene Bucketliste geben und sie dabei unterstützen ihre Komfortzone zu verlassen, Neues zu erleben und die wunderbaren Möglichkeiten zu nutzen, die das Leben bietet. Mehr über mich erfährt du in meinem Über Mich-Bereich.

Ich würde mich freuen, wenn du mir in den Kommentare, einer Mail oder Instagram von deinen Bucketlist-Erfahrungen berichtest. Gerne kannst du auch in einem Gastbeitrag oder Interview auf meinem Blog von deinen Erfahrungen berichten.