8 Tipps für deine Bucketlist

8 Tipps für deine Bucketlist

Bereits nach ca. 6 Monaten, kann ich sagen, dass meine Bucketlist mein Leben sehr zum Positiven verändert hat. In habe in den letzten Monaten so viele neue Dinge probiert. Ich bin u.a. 10km am Stück gelaufen, habe an eine Art Night teilgenommen, Handlettering-Kurse gemacht, Heimwerken auf (bislang) vier Bauhaus Womens Nights gelernt, Ziplining in der Eifel, Salsa auf einer Salsa-Party getanzt, Karneval in Köln gefeiert, den ??? Escape Room in Köln ausprobiert und diverse Museen und Ausstellungen besucht. Eine Norwegen Rundreise, ein Holi-Festival, Golf spielen und Houserunning sind schon fest gebucht.

In diesem Beitrag möchte ich meine Tipps zum Erstellen und Weiterverfolgen einer Bucketlist weitergeben. Mehr dazu warum du eine Bucketlist erstellen solltest, kannst du übrigens hier nachlesen.

1. Stell dir die richten Fragen

Jede Bucketlist fängt mit einem leeren Blatt oder einem leeren Word-Dokument an. Zum Einstieg empfehle ich dir in dich zu gehen und in dich rein zuhören, was dir im Leben wichtig ist. Dabei helfen u.a. folgende Fragen:

  • Was würdest du machen, wenn Geld keine Rolle spielt?
  • Was würdest du machen, wenn du nur noch wenige Wochen zu leben hättest?
  • Was waren deine Kindheitsträume?
  • Was sind Träume von wichtigen Menschen in deinem Leben, die du Ihnen unbedingt erfüllen möchtest?
  • Was würdest du gerne machen, wozu dir bislang der Mut gefehlt hat?
  • Welche Orte möchtest du gerne (nochmal) sehen?
  • Was machst dich so richtig glücklich und zufrieden?
Kreta 2017

2. Hol dir Inspiration

Niemand muss das Rad neu erfinden. Deine Bucketlist  steht nicht in Konkurrenz zu Anderen und es geht nicht darum wer die außergewöhnlichsten Ideen hat. Für meine Bucketlist habe ich mich im Internet von anderen Blogs inspirieren lassen, habe in Bücher geschaut oder die Seiten von MyDays und Jochen Schweitzer durchstöbert. Meine „Quellen“ findet ihr in meinen Leseempfehlungen.

3. Sorge für Ausgewogenheit auf deiner Bucketlist

Wer den Hashtag  #Bucketlist bei Instagram eingibt wird schnell demotiviert. Es wirkt so als ob eine Bucketlist gleichzusetzen ist mit kostspieligen Reisen in ferne Länder und Übernachtungen in den originellsten Unterkünften.

Daher habe ich bei meiner Bucketlist darauf geachtet neben großen Zielen wie einer Fahrt in der Transsibirischen Eisenbahn auch ganz kleine Ziele mit aufzunehmen wie z.B. Sushi selber machen oder Sehenswürdigkeiten in der eigenen Stadt.

Art Night Cafe Heartbeat in Köln
Houserunning

Ein Vorteil davon nicht nur die großen Lebensziele aufzulisten liegt darin, dass du durch das Erreichen der kleinen Ziele Erfolgserlebnisse hast, während die großen Ziele dich herausfordern und für Motivation sorgen.

Neben großen und kleinen Zielen habe ich meine Bucketlist in verschiedene Kategorien geteilt. Neben Reisezielen, habe ich u.a. auch sportliche, kulturelle oder kulinarische Ziele, möchte mich persönlich weiterentwickeln und ganz besondere Dinge erleben.

Es ist auch nicht wichtig, ob 10, 100 oder gar 1000 Punkte auf deiner Bucketlist stehen. Es ist deine Liste und du entscheidest was drauf kommt.

4. Schreibe deine Bucketlist auf jedenfall auf

Mach nicht den Fehler, dass du versuchst deine Ziele im Kopf zu behalten. Das gesprochene Wort ist schnell vergessen und Gedanken gehen verloren. Ein geschriebenes Wort aber bleibt und schafft Verbindlichkeit. Ob als Notizbuch, digital (z.B. auf bucketlist.org oder als Blog), als Bild, Mind Map oder in deinem Bullet Journal bleibt dir überlassen. Durch das Aufschreiben gibst du dir ein Versprechen an dich selbst, deine Träume zu verwirklichen.

Durch meinen Bucketlist Blog teile ich meine Erfahrungen mit Anderen und hoffe den Ein oder Anderen inspirieren zu können. Auf jedenfall motiviert es mich immer unheimlich, wenn ich einen Punkt auf meiner Liste abhaken kann. Positiver Nebeneffekt meiner öffentlichen Bucketlist ist auch, dass Freunde und Bekannte auf mich zukommen, weil sie Punkte mit mir gemeinsam abhaken möchten oder anbieten mir Schach spielen oder mit Stäbchen essen beizubringen.

5. Erstelle eine Reverse Bucketlist

So eine Bucketlist kann am Anfang ganz schön frustrierend sein, wenn man sieht, was man alles noch nicht erlebt hat. Auch ich habe mich gefragt, was ich in den ersten 25 Jahren meines Leben eigentlich versäumt habe. Dabei war dem gar nicht der Fall. Ich habe auch vorher schon viele spannende Dinge in meinem Leben erlebt, die mir aber gar nicht mehr so präsent waren.

Rom 2010

Aus diesem Grund empfehle ich dir die Dinge, die du bereits erlebt hast in einer Reverse Bucketlist festzuhalten. Meine Reverse Bucketlist findest du hier.

6. Bleib dran und entspann dich, wenn es mal nicht weitergeht

Deine Bucketlist soll eins nicht tun: dich stressen. Das machen Facebook, Instagram und Co. schon genug. Es geht nicht darum mit Anderen in einen Wettbewerb zu treten oder ab nun an mit allen Mittel das Leben bis zum äußersten genießen zu müssen.

Eine Bucketlist ist kein Vollzeit-Job. Es gibt immer mal wieder Phasen in denen wir mehr oder weniger aktiv sind. Es ist völlig legitim ein paar Wochen oder gar Monate mal nichts Besonderes erlebt zu haben. Diese Pausen und der Abstand zur eigenen Bucketlist sind auch wichtig, um durch Erlebnisse zu wachsen, Erinnerungen zu verarbeiten, in uns zu gehen und uns in schwierigen Lebensphasen voll und ganz auf andere Dinge zu konzentrieren. Die Lust an der eigenen Bucketlist kommt von ganz selbst wieder.

7. Halte deine Bucketlist dynamisch

Deine Bucketlist ist nicht in Stein gemeißelt. Seitdem ich meine Bucketlist im Dezember 2017 geschrieben habe, sind zahlreiche neue Ideen dazugekommen, die ich in meinem Bullet Journal sammele und bald ergänzen werde.

Du wirst durch deine Bucketlist auch merken, dass ich Prioritäten verschieben werden. Je mehr du deine Komfortzone verlässt, desto größer werden auch deine Ideen und die Bereitschaft Risiken einzugehen.

Tretboot fahren in Münster

Bei mir ist es so, dass materielle Ziele mittlerweile viel weniger wichtig sind. Es ist mir unerklärlich, warum mir vor einem halben Jahr noch wichtig war ein teures Parfüm zu besitzen. Ich habe schon jetzt das Gefühl an meiner Bucketlist zu wachsen und größere Ziele ins Auge zu fassen. Daher erlaube dir Punkte von deiner Bucketlist zu streichen und neuen Zielen Raum zu geben.

Ziplining by night in Berlingen (Eifel)

8.  Schaffe Erinnerungen fürs Leben

Materielle Dinge sind vergänglich, Erinnerungen aber bleiben ein Leben lang und sind das worauf wir am Ende des Leben zurückblicken werden. Durch meinen Blog habe ich eine tolle virtuelle Erinnerung an meine Erlebnisse. Darüberhinaus habe ich mit meinem Freund ein Fotoalbum, in dem wir unsere gemeinsamen Erlebnisse festhalten.

 

Ein Gedanke zu „8 Tipps für deine Bucketlist

  1. Ein wirklich schöner Artikel, der dazu motiviert, die eigenen Ziele mal konkret aufzulisten. Wie oft nehmen wir uns etwas vor, um es dann doch zu vergessen oder auf die lange Bank zu schieben 😉

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